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Reisen mit leichtem Gepäck

Emotionen

Was die meisten Menschen nicht über ihre Emotionen wissen

Emotionen rauschen oft unbemerkt durch unser System.

Wir reagieren auf ein bestimmtes Ereignis und wissen gar nicht, warum wir auf genau diese Art und Weise reagieren.

Unsere Emotionen sind eng mit unseren Glaubenssätze verknüpft.

Glaubenssätze entstehen aufgrund der Vorstellungen, die wir über uns und die Welt haben und aus den Erwartungen, die wir daraus entwickeln.

Deine Emotionen in Verbindung mit deinen Glaubenssätzen wecken bestimmte Bedürfnisse in dir.

Meistens bist du dir gar nicht bewusst, dass du aufgrund deiner Emotionen handelst (oder nicht handelst).

Emotionen

 

Unsere Glaubenssätze haben wir nicht selber entwickelt. Wir haben sie als Kind einfach von unseren Eltern, Freunden, der Gesellschaft übernommen und hinterfragen sie nicht.

Bestimmte Emotionen und Glaubenssätze machen eine „volle Nase“

Wir werden krank und haben bestimmte Beschwerden, weil wir gewisse Emotionen haben, die wir aber nicht ausdrücken dürfen, wie wir glauben.

Dabei macht es keinen Unterschied, ob es sich um einen Schnupfen, um eine Krebserkrankung oder autoimmune Erkrankungen handelt.

Der einzige Unterschied ist die Signalfunktion:

Manche unserer Warnlämpchen leuchten bei einigen Erkrankungen sehr intensiv, grell und alarmierend.

Bei anderen flackert das Lämpchen so schwach, dass wir gar nicht merken, dass etwas aus dem Lot geraten ist*.

Vielleicht springt, wie bei einigen schweren Mechanikfehlern beim Auto, sogar ein ziemlich lautes Warnsignal an, so dass du nicht mehr wegschauen kannst.

Erst wenn das Signal so laut und unübersehbar ist, dass wir gezwungen sind, unsere bisherige Lebensweise genauer zu betrachten, wachen wir auf.

„Tut mir leid, Ihnen sagen zu müssen, dass Sie einen bösartigen Tumor haben.“

Machst du dich dann auf die Suche, deinen krank machenden Glaubenssatz und die negative Emotion herauszubekommen?

Wenn du jetzt meinst, dass ein Glaubenssatz vor allem etwas ist, was du denkst und sagst, etwa:

„Ich muss meinen Haushalt immer perfekt haben!“,

dann muss ich dich enttäuschen.

Unsere Glaubenssätze verstecken sich in unseren Emotionen! Wir sind vor allem GEFÜHLSwesen!

Wir reagieren zuerst emotional auf ein Geschehen.*

Und diese erste Emotion entscheidet nicht nur, welches körperliche Symptom du möglicherweise entwickelst, sondern auch,

wie du handeln und was du zukünftig aufgrund dieses Ereignisses über dich denken und welche Entscheidungen du treffen wirst.

Das bedeutet,

  • erst wird durch ein Erlebnis eine ganz bestimmte Emotion in dir getriggert,
  • dann kommt dein Gedankenkarussell in Gang.

Mit einem Glaubenssatz ist also vor allem eine bestimme Emotion verbunden.

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Deine Emotion und der damit verbundene Glaubenssatz zeigen dir, wie du das Leben siehst, was dir wichtig ist und welchen Selbstwert du hast.

Der Glaubenssatz „Ich muss immer alles perfekt machen“, kann beispielsweise mit dem Gefühl von Scham oder geringem Selbstwert verknüpft sein.

Vielleicht ist dir in meinen Beiträgen schon einmal aufgefallen, dass ich überwiegend von Emotionen spreche, selten von Gefühlen.

Und das hat einen Grund, denn:

Emotionen sind Gefühle, die zusätzlich mit belastenden Gedanken einhergehen

Oder anders gesagt: Ein Gefühl wird nicht von belastenden Gedanken begleitet.

So löst ein Sonnenuntergang ein Gefühl in dir aus, vielleicht von Geborgenheit.

Während der laute Autoverkehr eine Emotion in dir weckt, etwa Ärger, dem du dann auch lauthals Ausdruck verleihst.

Lass mich darauf zurück kommen, dass uns Emotionen, die wir zu lange pflegen, krank machen können;

sie zeigen sich aber immer auch an unserem Körper.

Und genau das ist deine Chance!

Wenn du also herausfinden willst, warum du ein bestimmtes Signal bekommen hast, genügt es nicht, wenn du dich nur auf die körperlichen Symptome konzentrierst.

Du kommst nicht darum herum, auch deine Psyche, Gedanken und Emotionen zu berücksichtigen, um die Ursache für das blinkende Lämpchen (= das Symptom) zu erkennen.

Die verstopfte Nase kann dir beispielsweise diesen Glaubenssatz anzeigen:

  • „Ich brauche Anerkennung, die bekomme ich durch Leistung im Beruf. Ich darf nicht nein sagen, weil ich sonst die Anerkennung, die ich brauche, nicht mehr bekomme.“

Parallel dazu kannst du auch einen Husten haben. Dieser Husten entsteht aber aus einem anderen Glaubenssatz und nur deswegen zeigt er sich.

Beispielsweise willst du „jemandem etwas husten“, was bedeutet, dass du jemandem Nein sagen wolltest, aber es nicht konntest, weil dich ein Glaubenssatz daran gehindert hat.

Beispielsweise dieser:

  • „Ich kann meinem Chef nicht widersprechen.“

Hast du schon jemals daran gedacht oder hat dir jemand gesagt, dass eine Erkältung, wie du sie sicher schon oft hattest, so komplexe Zusammenhänge haben kann?

Und dass du diese speziellen Symptome bekommen hast, weil du ganz bestimmte Emotionen mit ganz bestimmten Gedanken hattest?   

Was ich dir sagen will, ist folgendes:

Die Situation, in der du gerade steckst, bildet sich in deinen Symptomen perfekt ab.

  • Dir stinkt etwas = Deine Nase spiegelt dir das wieder.
  • Du meinst, nicht widersprechen zu dürfen = Dein Husten zeigt dir deinen Glaubenssatz ganz genau.

Wenn du erkennst, dass es deine eigenen Gedanken, Glaubenssätze und die damit verbundenen Emotionen sind, die sich als Symptome in deinem Körper zeigen,

dann kannst du anfangen, etwas daran zu ändern.

Du kannst lernen, anders über dich und die Welt zu empfinden und zu denken.

Verstehe deine Emotionen und reise weiter mit leichtem Gepäck!

 

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