Diese Sofortmaßnahmen vermindern die 10 größten Stressfaktoren, die dich unter Dauerbeschuss halten

Was verursacht uns den meisten Stress? Welches sind die größten Stressfaktoren für unsere Gesundheit? Und was hilft uns, uns am tiefsten zu entspannen?

Nicht immer kannst du es klar identifizieren, warum genau du dich angespannt oder gelassen fühlst.

Doch eine deiner grundlegendsten und leistungsstärksten Selbsthilfewerkzeuge ist das Verständnis der beiden Phasen von Gesundheit.

In META Health sprechen wir von Phase eins als Stressphase (Lies doch hier gerne meinen Artikel dazu.) und von Phase zwei als der Regenerationphase.

Lesetipp: Wenn dein Körper sich selber heilt, weiß dein innerer Arzt immer ganz genau, was er tut

Wo und mit wem wir zusammen sind, was wir denken, wie wir uns fühlen und was wir tun, beeinflusst, in welcher Phase wir uns befinden.Stressfaktoren finden und reduzieren

Wenn du dich achtsam beobachtest und ehrlich zu dir bist, wirst du feststellen, dass du dich meistens in der Stressphase befindest. Im Grunde genommen stehst du also die meiste Zeit unter Dauerbeschuss und Anspannung.

Damit du besser herausfinden kannst, wo deine ganz persönlichen Stressauslöser lauern, habe ich die 10 größten Stressfaktoren herausgefiltert.

Die Top 10 der Stressfaktoren, mit denen du garantiert den Blick für das Wesentliche verlierst

1. Mangelnde Präsenz 

Wir denken über Vergangenheit oder Zukunft nach, bedauern, was passiert ist, und sorgen uns darüber, was noch Schlimmes passieren könnte. Wir leben gedanklich überall, nur nicht dort, wo wir gerade sind.

Lesetipp: 12 Prinzipien für mehr Achtsamkeit, die du schnell und leicht umsetzen kannst

2. Energielosigkeit

Wir schlafen zu wenig, trinken zu wenig Wasser und ernähren uns ungesund, was dazu führt, dass der Körper „leer laufen“ muss, weil er seine Energiereserven aufbrauchen muss.

3. Überstimulation

Wir verbringen zu viel Zeit in vollen, lauten und hektischen Umgebungen, was zu einer sensorischen Überlastung und Reizüberflutung führt. Unsere Sinne werden permanent getriggert und finden keine Ruhe.

4. Bereitschaftsdienst

Durch Telefon, E-Mail, soziale Medien und mehr rund um die Uhr lassen wir uns unterbrechen, sind immer erreichbar und haben den Drang, ständig auf dem Laufenden sein zu müssen. Wir befinden uns wie ein Arzt im Bereitschaftsdienst. An Abschalten und Zurücklehnen ist nicht zu denken.

5. Übermäßiges Training

Sich durch Fitness gesund zu halten, ist das eine und eine wirklich grundlegende Basis für deine Gesundheit.

Doch wenn du deinen Körper durch übertriebenes Training zu Hochleistungen antreibst, wird er in einen Kampf- oder Fluchtzustand gezwungen. Und das bedeutet Stress für ihn und für dich selber.

6. Widerstand  

Abneigung, Ablehnung oder das Gefühl, von der täglichen Arbeit oder einem anderen Aspekt deines Lebens gefangen zu sein, dieser innere Kampf ist oft schlimmer als die Situation selbst. Anstatt gelassen und mit einem Lächeln auf den Lippen durch den Tag zu gehen, ist deine Mimik angespannt und deine Stirn sorgenvoll.

7. Perfektionismus  

Das Gefühl, dass du nie gut genug bist und der Drang, zu viel auf dich nehmen, um anderen zu gefallen, oder dich beweisen müssen, führt zu Stress und Überforderung. Du hast fast rund um die Uhr das Gefühl, noch nicht genug geleistet zu haben, um möglicher Kritik von anderen entgegenzuwirken.

Lesetipp: 20 fantastische Eigenschaften, die mental starke Menschen auszeichnen

8. Kampf gegen die Uhr

Die Zeit als Feind zu sehen, das Gefühl zu haben, dass es zu viel zu tun gibt und dass nie genug Zeit für dich bleibt, setzt deinen Körper und dein Gemüt unter Hochdruck.

9. Giftstoffe

Wenn du deinen Körper mit zu viel Koffein, Alkohol, Drogen oder Junk Food fütterst, bedeutet das, dass er seine Reserven verbrauchen muss, weil ihm zu wenig gesunde Nährstoffe zugeführt werden.

Denke auch darüber nach, wie und wann du deinen Körper mit giftigen Stoffen in deinen Gedanken schwächst.

 

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10. Negative Beziehungen

Sich gegenseitig zu beschuldigen, aggressiv zu reagieren oder sich anzufeinden, führt zu hohem mentalen, emotionalen und physischem Stress, der uns auszehrt.

Wenn du bereits im Vorfeld Angst oder ein ungutes Gefühl hast, wenn du an einen bestimmten Menschen denkst, reagiert dein Körper so, als müsse er sich einem großen Feind stellen und kämpfen.

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Und es gibt diesen einen großen, fast alles überlagernden SUPERSTRESSAUSLÖSER:

Ständig auf dem Sprung zu sein und sich keine Ruhe zu gönnen.

Wie viele der oben genannten Stressauslöser treffen auf dich zu?

Je mehr es sind, desto wichtiger ist es, dass du beginnst, ganz bewusst und gezielt Phasen der Erholung in dein tägliches Leben einzubinden.

Die Top 10 der Entspannungsmethoden gegen den alltäglichen Stress

1. Präsent sein

Verabschiede dich von der Vergangenheit und lass Ängste, die die Zukunft betreffen, los. Lebe im JETZT und beobachte, was im Moment geschieht.

Denn die Vergangenheit hat keine Macht mehr und die Zukunft ändert sich immer, sobald du deine gegenwärtigen Gedanken und Gefühle änderst.

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2. Hochwertige Energie tanken

Stelle sicher, dass du ausreichend Schlaf, Wasser und Sauerstoff aufnimmst (Atme tief durch!). Achte auf eine nährstoffreiche Zusammensetzung deiner Lebensmittel, um deine Gesundheit und dein Immunsystem zu stärken.

3. Genieße eine friedliche, harmonische Umgebung

Verbringe Zeit an ruhigen Orten, um dich von der Hektik der täglichen Arbeit und des täglichen Lebens zu erholen.

Schon ein Spaziergang im Park während der Mittagspause lässt Stress weichen und Entspannung entstehen. Gehe so oft es dir möglich ist hinaus in die Natur, genieße die Ruhe und die Kraft, die dir Bäume geben.

4. Verzichte auf Handy, Tablet, TV und Co

Schalte regelmäßig sämtliche Ablenkungen aus, genieße Zeit mit dir selber und finde Ruhe und Entspannung in der Stille.

5. Entspanne deinen Körper

Nimm wahr, wie gut es tut, den Körper einfach zu dehnen und sanft zu bewegen. Oder mache ganzheitliche Übungen wie Yoga, Tai Chi oder Qi Gong. Spüre, was deinem Körper gut tut und deine Seele streichelt.

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6. Das Gute erkennen

Du kannst das Negative einer Situation wahrnehmen, oder dich auf das Positive fokussieren. Schon ein kleiner Lichtpunkt erhellt jede Dunkelheit.

Entscheide dich bewusst dafür, deinen Fokus auf das Schöne und Gute in deinem Leben zu richten.

 

Frieden und Harmonie finden

 

7.  Erwartungen  loslassen

Wenn dich deine Erwartungen veranlassen, dich selbst zu verurteilen, klein zu machen oder gar zu bestrafen, lerne, wieder mehr über dich zu lachen.

Lass mehr Leichtigkeit und Gelassenheit für dich selbst und andere zu für die vermeintlichen Fehler, die wir machen. Sei bereit, loszulassen und zu verzeihen.

So einfach kann dein Leben glücklicher werden.

Lesetipp: Warum Loslassen der Schlüssel zu deiner persönlichen Freiheit ist

8. Nimm dir Zeit

Übe dich in Geduld, denn gut Ding will Weile haben. Alles kommt zu seiner Zeit in dein Leben, nicht früher und nicht später. Alles ist immer genau dann da, wenn es da sein soll.

9. Meditation

Regelmäßige meditative, kontemplative oder spirituelle Praxis bringt dir inneren Frieden und Freude über das Sein an sich. Genieße es und baue Phasen der Meditation gezielt in deinen Tagesablauf ein.

Lesetipp: Deine kleine Wohlfühl-Meditation: In drei einfachen Schritten zu mehr Gelassenheit und Selbstliebe

10. Kreative Erfüllung

Drücke dich kreativ auf deine Weise aus, sei es durch Bewegung, Kunst, Musik oder durch die Liebe zu deiner Arbeit.

Kreative Menschen sind glückliche Menschen, weil sie am Spiel des Lebens teilnehmen, ohne sich unter Druck zu setzen.

Auf dem Weg zur Regeneration und zu mehr Resilienz

Wenn du noch einen Schritt weiter gehen möchtest, kannst du dir regelmäßig eine Frage stellen:

„Bereitet mir diese Handlung / dieser Gedanke / diese Umgebung / dieses Gespräch / diese Gewohnheit Stress oder bringt es mir Entspannung?“

Wenn du weniger von dem tust, was dich stresst und mehr von dem, was die Regeneration fördert, kannst du dich wieder ins Gleichgewicht bringen, dich verjüngen und energetisieren.

Sei gut zu dir und nimm dir regelmäßig kleine Auszeiten nur für dich.