Acht der häufigsten negativen Emotionen, die verhindern, dass du dich selber und andere liebst

Negative Emotionen haben wir alle, mal mehr, mal weniger intensiv.

Wir empfinden Schuld, Angst oder Trauer. Meistens sind diese Gefühle nur von kurzer Dauer.

Denn wenn eine negative Emotion als Grundstimmung dein ganzes Leben bestimmt, wird es dir seelisch, geistig und körperlich nicht gut gehen.

Negative Emotionen unterteilt man in verschiedene Grade oder Stufen, um zu verdeutlichen, wie stark wir uns selber als  „ich bin innerlich erloschen“ empfinden.

Je niedriger eine Emotion auf der Skala (des Bewusstseins) eingeordent ist, desto mehr verabscheuen wir uns selber und desto weniger sind wir meistens auch in der Lage, andere als liebenswert zu betrachten.

Wenn wir Emotionen wie Schuld oder Scham empfinden, ist unsere Selbstliebe und Selbstachtung fast gar nicht mehr vorhanden, deswegen wirken diese Gefühle so destruktiv.

 

Negative Emotionen verstehen

 

Negative Emotionen wie Schuld und Scham haben weit reichende Konsequenzen auf unsere Gesundheit und unser gesamtes Leben.

  • Je niedriger unsere Schwingung, je weniger positive Energie wir an unsere Umgebung abgeben, desto mehr erleben wir uns und unsere Welt aus einem Mangelbewusstsein heraus. Wir fühlen uns dem Gruppenzwang völlig ausgeliefert und wünschen uns schlimmstenfalls den Tod.

  • Je tiefer das vorherrschende Gefühl auf der Skala liegt, desto weniger können wir spüren, dass unser Leben einen Sinn hat. Wir haben unsere innere Mitte verloren und glauben, keinen Platz mehr in der Welt und in der Gesellschaft zu haben.

  • Das Leben am untersten Level der Gefühlsskala fühlt sich unglaublich schwer an, „wie Blei“. Menschen, die beispielsweise apathisch sind, bewegen sich schwerfällig bis starr. Sie haben einen müden Blick und rauben sich und anderen den letzten Rest von besserer Energie.

 

Je höher deine persönliche Schwingung, also je positiver deine Gefühlswelt ist, desto leichter fühlst du dich. Auch deine Mitmenschen sind gerne in deiner Gesellschaft.

Dein Leben und du selber erscheinen dir umso wertvoller, liebevoller und sinnreich, je leichter deine Emotionen sind. 

Aus diesen Gründen ist es klar, dass ein Mensch umso kränker wird, je niedriger sein Energielevel ist.

Jemand, der von dem Gefühl der Scham (Stufe 1) völlig durchdrungen ist, hegt oft in sich den Wunsch zu sterben, weil ihm nur der Tod von der Schande, die er über sich oder andere gebracht hat, befreien kann.

Das ist auch der Grund, weswegen Menschen sterben, obwohl man vermeintlich alles getan hat, um ihn (oder sie) wieder gesund zu machen.

Es ist sehr schwer, gegen innerlich so stark verankerte Gefühle wie Scham oder Apathie mit äußeren Mitteln etwas zu bewirken.

„Nur der Tod kann mich retten“, ist fatalerweise zur einzig gültigen Wahrheit eines Menschen geworden, der sich fürchterlich schämt für etwas, was er getan oder unterlassen hat.

Lass uns etwas genauer auf die häufigsten negativen Emotionen und ihre Auswirkungen schauen.

 

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Die 8 häufigsten negativen Emotionen und ihre Auswirkungen auf unser Leben

Stufe 1 (sehr niedrig schwingend) Scham:

Du empfindest Schande, Demütigung, Erniedrigung, Beschämung, Bloßstellung.

Wenn du von Scham zerfressen bist, glaubst du, wegen dem, was du getan hast, nicht weiterleben zu dürfen.

Stufe 2 (etwas höher schwingend) Schuld:

Du empfindest Schuldgefühle, (Selbst-) Bestrafung, Gewissensbisse.

Unbewusste Schuldgefühle sind oft der Auslöser für psychosomatische Beschwerden.

Stufe 3 Apathie:

Du empfindest Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung, Resignation, Armut, Depression.

Wenn sich jemand isoliert und ausgegrenzt fühlt, kann das zu Apathie führen. Dies kannst du oft bei Menschen beobachten, die in Altersheimen leben.

Stufe 4 Trauer:

Du empfindest Kummer, Verlust, Verzweiflung, Bedauern, Bereuen, Mutlosigkeit.

Deine Gedanken beschäftigen sich fast nur noch mit dem, was in der Vergangenheit war. Tränen helfen, den Schmerz zu verarbeiten.

Stufe 5 Angst:

Du empfindest Beklemmung, Sorge, Beängstigung.

Wenn wir Angst vor einer realen Gefahr haben, schützen wir uns selber, wohingegen Angst vor einer Bedrohung, die uns von anderen eingeredet wird, uns einschränkt.

Stufe 6 Begierde:

Du empfindest Gier, Verlangen, Hunger, Sucht, Selbst-Versklavung.

Begierde ist keine natürliche Kraft, sondern wird uns von außen als erstrebenswert eingeredet, vor allem durch die Werbung.

Stufe 7 Ärger:

Du empfindest Zorn, Wut, Hass, Aggression, Feindseligkeit, Bedrohung.

Ärger entsteht, wenn du dich den äußeren Umständen machtlos ausgeliefert fühlst.

Stufe 8 (die höchste Schwingung innerhalb dieser negativen Emotionen) Stolz:

Du empfindest Arroganz, Angeberei, Aufgeblasenheit, Spott, Hohn, Verachtung.

Stolz sind wir, wenn wir etwas erreicht haben und etwas besitzen oder ausüben dürfen, was uns von den anderen abhebt.

(Quelle Skala des Bewusstseins von David Hawkins )

Wie du negative Emotionen effektiv überwinden kannst und welche Techniken dir dabei helfen, habe ich beispielsweise in diesen Artikel beschrieben:

Lesetipp 1: Wie du eine neue Perspektive gewinnst und dadurch sorgenfrei werden kannst

Lesetipp 2: Wie du dich mit Ho´oponopono von Ängsten, Sorgen, Groll und Ärger schnell und effektiv befreien kannst

Skala der negativen EmotionenJe höher die vorherrschende Emotion auf der Skala ist, desto leichter leben wir.

Empfindest du beispielsweise überwiegend ein Gefühl von Ärger (Stufe 7), wird dein Leben dennoch hoffnungsfroher sein, als wenn deine vorherrschende Emotion Schuld (Stufe 2) ist.

 Menschen, die unter starken Schuld- und Schamgefühlen leiden, werden dieses in ihrer Gefühlswelt dominierende Gefühl auch an ihrem Körper zeigen. Ihr Körper wird ebenso schmerzen, wie ihre Seele schmerzt und leidet.

Denn das, was deine Seele belastet, spiegelt dir dein Körper wider.

Umso wichtiger ist es, dass du dich deinen negativen Gefühlen stellst und die Geschichte, die dahintersteckt, für dich zufriedenstellend verarbeitest.

Sei gut zu dir und achte auf deine vorherrschenden Emotionen.