Wie unbewusste Emotionen und Gedankenmuster deine wunden Punkte triggern

Wir alle haben Sie: Wunde Punkte, die wir nur allzu gerne vor uns und anderen verstecken. Und dann gibt es diese Menschen, die, bewusst und unbewusst, immer wieder genau diese wunden Punkte in uns triggern.

Werden unsere wunden Punkte getriggert, löst das in uns oft eine Kaskade an unterschiedlichen, für uns und für andere oft überzogen wirkende Reaktionen aus.

Glücklicherweise sind nur wenige Stresstrigger so intensiv wie diejenigen, die ein unbewusstes Bedürfnis in uns verletzen.

Denn sobald ein solch uns unbewusster Wunsch nach Anerkennung, Wertschätzung oder Leistungsfähigkeit missachtet wurde, geraten wir in eine biologische Stressphase.

Verschiedene Phasen von Stress haben wir alle schon durchgemacht. Doch Stress aus herkömmlicher Sicht ist etwas anderes als aus der META Health Perspektive.

Stresstrigger erkennen

 

In META Health meint Stress die Phase, die sich unmittelbar – sofort! – anschließt, wenn ein oder mehrere deiner biologischen Grundbedürfnisse verletzt wurden. Wir sprechen dann von einem biologischen Konflikt.

Lesetipp: Jedes Symptom spiegelt immer deine unbewussten Bedürfnisse wider.

Was geschieht denn nun genau, wenn du einen, von dir fast immer unbemerkten, biologischen Konflikt hattest?

Biologische Stressstrigger erkennen.

Wenn wir im Stress sind, dann läuft unser gesamter Organismus auf Hochtouren.

Auch unsere Gedanken und Emotionen drehen sich ständig um etwas, bei dem wir uns schuldig, rachsüchtig, unbeliebt oder ärgerlich gefühlt haben.

Und obwohl das Ereignis schon vorbei ist, halten wir es durch unsere Gedanken am Leben.

Deswegen kann auch dein Körper nicht wieder runterfahren. Er verhält sich – oft über Wochen und Monate – so, als müsse er sich gleich auf eine Flucht oder einen Kampf vorbereiten.          

Die Stressphase beginnt in dem Moment, in dem unsere tief verwurzelten wunden Punkte getriggert und eines unserer biologischen Grundbedürfnisse verletzt wurde.

Und sie hört in dem Moment auf, in dem der Konflikt für uns im wirklichen Leben gelöst wird, oder indem wir ihn innerlich verarbeiten.

Die Stressphase kannst du an folgenden Symptomen erkennen:

1.

Auf der psychischen Ebene dreht sich dein gesamtes Denken um den Konflikt, um das, was dich in irgendeiner Weise geschockt hat. Das kann ein Blick, ein Satz, eine eigentlich bedeutungslose Bemerkung gewesen sein. Doch für dich war sie erschütternd.

2.

Auch nachts kommst du nicht zur Ruhe. Du brütest über dem Konflikt und wie du aus der Sache wieder rauskommen kannst. Ständig läuft in deinem Kopf diese eine Szene ab, die alles in Gang setzte. Du überlegst fast verzweifelt, was du jetzt tun kannst.

3.

Meistens lässt dein Appetit nach. Oder jedenfalls sind deine Gedanken so intensiv mit dem Ereignis beschäftigt, dass du einfach vergisst zu essen.

4.

Deine Hände und Füße sind kalt. Wenn du selber kalte Hände hast oder beim Händedruck fühlst, dass der andere kalte Hände hat, durchlauft ihr mit großer Wahrscheinlichkeit eine Stressphase. Das bedeutet, ein stattgefundenes Ereignis hat euch mächtig aufgewühlt.

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Biologisch betrachtet hat diese Stressphase den Sinn, dich in einen aktiven, adrenalin-gesteuerten Zustand zu versetzen, damit du den Konflikt für dich lösen kannst.

Wenn uns nichts belastet, besteht ein Ausgleich zwischen Anspannung (Sympathikus) und Entspannung (Vagus): Tagsüber sind wir aktiv und nachts schlafen wir.

Sobald uns ein Konfliktschock trifft, schaltet das autonom arbeitende vegetative Nervensystem auf dauernde Anspannung um.

Lesetipp: Was ist eigentlich ein biologischer Konflikt? Teil I

Diese Umswitchen ist eine Ausnahmesituation und soll dir das Überleben sichern, indem

  • du mehr Energie hast,
  • dein Organismus auf Hochtouren läuft,
  • sich deine Gedanken wie ein Karrussel um den Konflikt drehen,
  • du fieberhaft nach einer Lösung suchst.

Jeder von uns hat schon viele solcher Phasen durchgemacht. Auch Neugeborene, Tiere und Pflanzen kennen Stresstrigger mit den entsprechenden Stressphasen.

In einer biologisch bedingten Stressphase fühlen wir uns überwiegend energiegeladen, voller Tatendrang, kraftvoll und überhaupt nicht krank.

Nach dem biologischen Konflikt laufen auf körperlicher, mentaler und psychischer Ebene immer gleichzeitig Veränderungen ab.

Es gibt außerdem eine direkte Verbindung zwischen Gehirn, Organ und Psyche. Sobald deine Psyche auf Konfliktstress geschaltet hat, beginnt im selben Moment auch bei dem dazugehörenden Organ eine Veränderung. Diese wird vom Gehirn gesteuert.

Wichtig für das Verständnis, was auf Organebene geschieht, ist folgendes:

Einige Organe benötigen ein Zellwachstum, um den biologischen Konflikt abzuschwächen.

Andere Organe benötigen eine Verminderung des Gewebes, um den Konflikt für dich überwindbar zu machen.

Ob sich Zellen vermehren oder vermindern, hat den gleichen Sinn: dein Überleben zu sichern.

Es ist also nicht mehr notwendig, etwas Sinnvolles mit oft tödlichen Mitteln zu bekämpfen, weil wir den Sinn dieser Organveränderung falsch gedeutet haben.

Deswegen ist deine wichtigste Aufgabe, deine individuelle Stresstrigger und damit die Ursache für dein Symptom herauszufinden. Nur du weißt, was dich verletzt hat, nur du kennst deine wunden Punkte.

Denn für Außenstehende ist oft nicht nachvollziehbar, warum dich eine Sache so stark aus dem Gleichgewicht geworfen hat. Jeder von uns hat unterschiedlich stark ausgeprägte Bedürfnisse. Das bedeutet, das, was dich triggert und stresst, kann deine Freundin völlig kalt lassen und umgekehrt.

Also kannst auch nur du die Frage beantworten: Welches Ereignis hat dich, deine Psyche, deine Gedanken, deinen Körper so unter Stress gesetzt, dass du, unbewusst und unbemerkt, dein Überleben gefährdet sahst?

Manchmal braucht es seine Zeit, um die Stresstrigger zu finden. Und oft haben wir Angst davor, uns diesem wunden Punkt in uns zu stellen und darüber zu sprechen.

Doch nur indem du dich deinen biologischen Konflikten stellst und sie so löst, dass du damit leben kannst, wirst du emotional und körperlich heilen.

Biologische Bedürfnisse im Überblick

 

Wenn du deine identifizierten Stresstrigger nicht durch konkretes Handeln auflösen kannst, so kannst du trotzdem fast immer die Intensität des Konflikts durch die Änderung deiner Glaubenssätze reduzieren. Du kannst lernen, das, was dich bisher gestresst hat, anders zu bewerten und somit anders damit umzugehen.

Tipps für den Umgang mit deinen Stresstriggern

1.

Identifiziere deine Stresstrigger. Was bringt dich immer wieder in Rage? Welche Sätze von anderen lösen in dir zum Beispiel Minderwertigkeitsgefühle oder Wut aus?

2.

Sprich mit den Menschen deines Vertrauens über deine Gefühle. Versuche aber auch insbesondere mit denjenigen zu sprechen, die du am meisten ablehnst. Denn sie sind es, die dir spiegeln, was in dir selber nicht im Reinen ist.

Lesetipp: Wie innen so außen – Warum dein Leben so ist, wie es ist.

3.

Finde und hinterfrage deine Wertvorstellungen und Glaubenssätze.

4.
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Sei gut zu dir und achte auf deine Stresstrigger und wunden Punkte, um dein Leben leichter und gesünder zu machen.

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