Wie du deine Stresstrigger enttarnst und wieder in die Balance findest

Stress abbauen wollen wir alle, wissen aber oft nicht, wie wir uns unser Leben wirklich leichter machen können.

Alle reden über Stress und auch Grundschulkinder stöhnen: „Das ist mir zu stressig!“

Stress scheint allgegenwärtig. Und manchmal denke ich, wir können gar nicht anders, als uns gestresst zu fühlen. Es ist „in“, unter Stress zu stehen.

Dabei wissen wir schon lange, dass Stress unseren gesamten Organismus schädigt.

Es gibt für jeden von uns ganz bestimmte Bereiche und Themen in unserem Leben, die uns ganz besonders schnell stressen können.

Zum Glück gibt es aber auch einige effektive und schnelle Achtsamkeitsübungen, mit denen du zuverlässig wieder in deine Mitte kommst.

Stress abbauen und leicht werden

 

Lass uns zunächst schauen, was uns am meisten stresst.

 

Die vier schlimmsten Stressauslöser für uns sind:

  • Stress wegen Zeitdruck
  • Körperlicher Stress
  • Beziehungsstress
  • Stress wegen Krankheit

Klar, wenn du im Job einen Abgabetermin hast, fühlst du dich unter Druck, je näher der Termin rückt. Wenn du schlecht geschlafen hast, Kopfschmerzen oder Bauchschmerzen hast, nagt es an deinen Kraftreserven.

Ebenso fühlen wir uns nach Streigesprächen mit unserem Partner gestresst und unausgeglichen, machen usn Sorgen und haben Ängste. Viele Menschen leiden aufgrund einer ärztlichen Diagnose oft über mehrere Wochen und sogar Jahre an Stresssymptomen aufgrund ihrer Krankheit.

Es gibt viele Situationen und Ereignisse in unserem Leben, die uns aus dem Gleichgewicht werfen können. Um diesen Kreislauf zu unterbrechen, musst du selber aktiv werden und Maßnahmen für mehr Ausgeglichenheit und Leichtigkeit ergreifen.

Stress und Stress abbauen: So kommst du wieder in die Balance

1.

Stress wegen Zeitdruck

Wir leben in einer Kultur der Hochgeschwindigkeit. Alles muss schnell gehen, sofort geliefert werden und dann auf zum nächsten Punkt auf unserer Liste.

Wenn wir in die Natur blicken, können wir eine ganze Menge über Achtsamkeit und Langsamkeit lernen und darüber, uns dem Flow hinzugeben.

Tipps zum Stress abbauen

  • Schau hinauf in den Himmel, beobachte die Wolken, wenn du Angst verspürst, dich aufgeregt fühlst oder Sorgen wegen eines bevorstehenden Ereignisses empfindest.
    Du wirst bemerken, wie du augenblicklich langsamer wirst in deinen Gedankengängen.
    Wenn der Wind geht, dann stelle dir vor, wie er deinen Geist bereinigt und ängstigende Gedanken vertreibt.
  • Auch Wasser bringt dich augenblicklich zur Ruhe.
    Setz dich an einen Fluss oder an einen Springbrunnen, steig in die Badewanne oder trink bewusst ein Glas Wasser.
    Wasser reinigt unser gesamtes System.

2.

Körperlicher Stress

Unbestreitbar wirkt sich Stress auf unseren Körper aus. Unter Stress fühlen wir uns schlechter.

Wir fühlen uns verspannt, angespannt, aggressiv und stehen durch Adrenalin und Cortison unter Strom.

Oft essen wir gedankenlos und werden übergewichtig. Wir machen kaum Sport und schlafen zu wenig.

Körperlichen Stress kannst du abbauen, wenn du das tust, wofür du einen Körper hast: Bewege dich!

Tipp zum Stress abbauen:

  • Fahr Rad, jogge, geh schwimmen, spiel Golf, Tennis oder Fußball.

Wenn wir Sport machen, haben wir keine Zeit nachzudenken. Wir lassen uns auf das Spiel ein und entspannen dadurch.

 

3.

Beziehungsstress

Viele von uns verlieren die Beherrschung und streiten mit dem Partner, den Kindern oder Freunden öfter als uns gut tut.

Dass wir „ausrasten“ liegt an unserem Automatismus: Wir tun das, was wir immer getan haben, ohne weiter darüber nachzudenken.

Tipp zum Stress abbauen:

  • Beziehungsstress kannst du reduzieren, wenn du dich ganz bewusst daran erinnerst, ruhig zu bleiben, nicht zu reagieren, nichts zu sagen.
  • Was auch immer der andere sagt, antworte nicht sofort darauf. Versuche nicht, den anderen von deiner Meinung zu überzeugen.
  • Akzeptiere, dass der andere eine andere Sicht auf die Welt hat.

Wenn du aufhörst, andere kontrollieren zu wollen, werden deine Beziehungen viel weniger stressend.

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4.

Stress wegen einer Krankheit

Wenn wir krank sind, Schmerzen haben oder die Ärzte uns eine schlechte Prognose mitteilen, stresst uns das.

Tipps zum Stress abbauen:

  • Anstatt alles zu glauben, was du hörst und liest, vertraue auf deine Intuition. Untersuche deine Glaubenssätze und streiche die, die dich niederdrücken.
  • Hinterfrage, was ein Therapeut gesagt hat. Informiere dich selber. Vertrau deiner inneren Stimme, die dich zu den Menschen führen wird, die du jetzt brauchst.
  • Setz dich nicht unter Druck,  eine bestimmte Behandlung durchführen zu müssen, wenn du dich damit unwohl fühlst.
  • Suche dir Unterstützer und meide Menschen, die deine Ängste weiter schüren.

Befrage die Weisheit deines Körpers und vertraue auf seine Selbstheilungskräfte.

Auch wenn du nicht weißt, was es braucht, um heil zu werden, dein Körper weiß es.

Zusammenfassung

Lerne zu erkennen, was deine größten Stressauslöser sind und entscheide dich bewusst, nicht mehr automatisch sondern mit Bedacht darauf zu reagieren. Nimm dir die Zeit durchzuatmen und innere Ruhe zu finden, bevor du reagierst. Denn nur du alleine entscheidest zu jeder Zeit, wann du dich wie von wem oder was stressen lässt.

Und ob du irgend etwas überhaupt Aufmerksamkeit und eine Reaktion schenken willst.

Sei gut zu dir und lächle, bevor du reagierst!

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