Erst heilt die Seele, dann der Körper: So wird Gesundheit unvermeidlich

Was ist Heilung? Ist es mehr als nur Symptomlinderung?

Wie können wir den Selbstheilungsprozess verstehen und ihm vertrauen?

Diese wichtigen Fragen stehen im Mittelpunkt der Arbeit von Therapeuten, Trainern und allen Menschen, die sich eine ganzheitliche Heilung, bessere Gesundheit und eine Weiterentwicklung ihrer Persönlichkeit wünschen.

Was ist Heilung und wann heilen wir? 

Bist du dir klar darüber, was Heilung ist und wie weit sie eigentlich reicht? Wie glaubst du, dass Heilung geschieht?

Ganzheitliche Heilung verstehen

 

Wir lesen:

„Als Heilung bezeichnet man den biologischen Prozess der Rückbildung einer Erkrankung bzw. einer pathologischen Gewebsveränderung in Richtung des gesunden Ausgangszustands. Wenn der Heiilungsprozess abgeschlossen ist, spricht man auch von Ausheilung.“ (Quelle)

In einigen Fällen akzeptieren wir Heilung also als natürlichen und unvermeidlichen Prozess, den wir als vertrauenswürdig einstufen.

So lassen wir bei Wunden und Frakturen eine Heilung geschehen, ohne uns groß einzumischen.

Manchmal wird dieses Vertrauen in die Heilungsmechanismen des Körpers auf andere Erkrankungen ausgedehnt, wie auf Insektenstiche, Hautbeschwerden, virale oder bakterielle Infektionen oder Rückenschmerzen.

Wir akzeptieren den Heilungsprozess und geben dem Körper Zeit, sich wieder ins Gleichgewicht zu bringen und sich zu erholen.

Bei den meisten gesundheitlichen Problemen allerdings, einschließlich Herzproblemen, endokrinen Erkrankungen, Diabetes und anderen chronischen Erkrankungen, ändert sich die Bezeichnung, die wir den Symptomen auferlegen, von Heilung zu Krankheit.

Die Phase, die wir bei Wunden als Heilphase bezeichnet haben, nennen wir nun Krankheit.

Wir sehen den Körper jetzt als fehlerhaft und unfähig, sich selber zu heilen, an.

Anstatt die Selbstheilung auch hierbei ganz selbstverständlich zu unterstützen, versuchen die meisten Menschen, die unerwünschten Symptome zu unterdrücken, zu minimieren oder zu ändern.

META-Health bietet dir eine neue Perspektive auf den Heilungsprozess, eine, die weitaus integrativer ist und unsere natürlichen Heilungsmechanismen akzeptiert.

Indem wir uns ein Verständnis für Stress und Regeneration schaffen, die Bedeutung der Symptome verstehen, unsere Heilung voller Zuversicht begleiten und erkennen, wie dies alles mit uns selber und unseren Glaubenssystemen zusammenhängt,

können wir beginnen, das Gesamtbild unseres persönlichen Wachstums nachzuvollziehen und Heilung wirklich zuzulassen.

Wie kannst du Heilung zulassen?

Fünf unvermeidliche Schritte zu deiner persönlichen Heilung

1.

Befreie dich aus der Stressfalle.

Stress kommt auf so viele verschiedene Arten in unser Leben, durch unsere Arbeit, Beziehungen, Umwelt, Ernährung und Lebenstempo, um nur einige zu nennen.

Ein zusätzliches Problem ist, dass wir uns daran gewöhnen, in einem chronisch gestressten Zustand zu stecken.

Lesetipp: So gelingt dir Stressbewältigung in perfekter Vollendung

Wenn wir unter Stress stehen, haben wir viel Energie, erledigen viel und werden selten krank. So kann sich Stress tatsächlich gut anfühlen.

Wir erkennen nicht wirklich, welchen Tribut es für unseren Körper bedeutet, immer auf Hochtouren zu laufen. Bis es ihm zu viel wird.

Schließlich brechen wir irgendwann zusammen, weil sich unser Körper neu ausbalancieren muss.

Wir erleben die Symptome dieses Ausgleichs und müssen uns eine Auszeit nehmen, um zu heilen.

Es ist dann leicht, den Körper dafür verantwortlich zu machen, dass er uns im Stich gelassen hat.

Doch die Realität ist, dass das Problem nicht unser schwacher Körpers ist, sondern der vorhergehende Stress, unter den wir uns selbst gestellt haben.

 

Phasen der Heilung nach META Health
In diesem Artikel kannst du dich umfassend über Stress und Stressauslöser informieren.

 

Wir können Maßnahmen ergreifen, um dieses Muster zu ändern, indem wir uns bewusst werden, was uns belastet und welche oft tief versteckten Glaubensmuster uns das Leben schwer machen.

Sobald wir uns unserer wichtigsten Stressfaktoren bewusst sind, können wir sie auf drei Arten angehen:

  1. Nimm Änderungen im wirklichen Leben vor, um deinen Stress abzubauen.
    Du kannst zum Beispiel öfter delegieren, dir mehr Zeit für dich nehmen und anders mit Menschen interagieren, mit denen du zu kämpfen hast.

  2. Gehe die zugrunde liegenden Ursachen an. Ändere die Denkmuster und Überzeugungen, die dazu führen, dass du ständig auf Stressauslöser reagierst.

    Lesetipp: 9 fatale Denkmuster, die du schon vor langer Zeit hättest verändern sollen

  3. Nimm dir Zeit, um zu entgiften, zu entspannen und Stress tatsächlich abzubauen.
    Es gibt viele therapeutische und Selbsthilfemethoden zur Stressreduzierung. Beliebte Methoden sind Meditation, Yoga, Atemarbeit, Achtsamkeit, EFT und einfach eine Pause oder ein Ausflug  in die Natur.

    Lesetipp: Wie du mit vier leichten Fragen von unerwünschten Gefühlen loslassen kannst

Wenn wir unsere Stressoren loslassen, kann der Körper in die Regenerations- und Ausgleichsphase eintreten.

In dieser Phase treten dann viele der Symptome auf, die wir bisher als Krankheit bezeichnet haben.

Natürlich werden wir genau deshalb im Urlaub oft krank, nachdem wir nämlich in die mentale und körperliche Entspannung gekommen sind.

Der nächste Schritt besteht also darin, Symptome zu akzeptieren und zuzulassen. Dies erfordert bewusste Entscheidungen und ebenso wichtiges Vertrauen

 

2.

Vertraue deinem Körper.

In fast allen Kulturen und auch in der Naturheilkunde oder bei alternativen Gesundheitsansätzen, werden Symptome als Fehler des Körpers angesehen, als ein Zeichen dafür, dass etwas schief gelaufen ist.

META-Health zeigt, dass das Gegenteil der Fall ist:

Symptome sind tatsächlich Teil einer biologisch bedeutsamen Reaktion auf bestimmte Stressfaktoren.

Weit davon entfernt, zufällig oder falsch zu sein, sind unsere Symptome hochspezialisierte biologische Bewältigungsmechanismen.

Zum Beispiel reagiert die Epidermis (die äußere Haut), wenn wir uns von geliebten Menschen getrennt fühlen, während die Dermis (die tiefere innere Haut) reagiert, wenn wir uns angegriffen fühlen.

Lesetipp: Wie dir die Haut deine Sehnsucht nach Berührung spiegelt

Dies liegt an den biologischen Funktionen dieser Organe: Die äußere Haut ist ein Sinnesorgan, das es uns ermöglicht, unsere Verbindung mit anderen in unserer Umwelt zu spüren, während die innere Haut eine Schutzschicht ist.

Dies bedeutet, dass die Symptome, die wir erleben, niemals zufällig sind, sondern eng mit unseren Gedanken, Gefühlen, Verhaltensweisen und Reaktionen auf unsere Lebenserfahrungen verbunden sind.

META-Health ermöglicht es uns, diese biologische Bedeutung zu verstehen und genau aufzudecken,  warum  wir Symptome haben,  wenn  wir sie haben.

Und dies trägt wesentlich dazu bei, unsere Angst vor ihnen zu verringern.

 

Biologische Bedürfnisse im Überblick
Hier kannst du den grundlegenden Artikel zu den biologischen Bedürfnissen nachlesen.

 

3.

Verstehe den Heilungszyklus

META-Health erklärt auch, wo bestimmte Symptome innerhalb des Heilungszyklus auftreten. Einige Symptome treten in der Stressphase auf, wenn wir unter Druck und emotionaler Belastung stehen.

Viele Symptome treten während der Regenerationsphase auf, wenn wir im Rahmen des Ausgleichsprozesses des Körpers geistig und emotional losgelassen haben.

Als META-Health Coach bin ich darin geschult festzustellen, in welcher Phase sich deine Symptome befinden und warum.

Wir entdecken, warum das Symptom vorhanden ist, welche Ereignisse dazu geführt haben und manchmal sogar wie lange es dauern wird.

Dieses Verständnis hilft uns oft, den Kampf gegen uns selbst loszulassen und den Heilungsprozess zu akzeptieren.

Es ist besonders wichtig, sich Zeit zu nehmen, um sich in der Regenerationsphase auszuruhen. Und gleichzeitig ist es jedoch eines der Dinge, denen wir am meisten widerstehen.

Lesetipp: Wie du durch kluges Innehalten Gelassenheit trainierst

Viele von uns glauben nämlich, dass es schlecht sei, sich selber ausreichend Ruhe und Erholung zu gönnen oder dass andere Dinge wichtiger sind.

Der Versuch, weiterzumachen, wenn der Körper sich doch nur ausruhen und heilen möchte, ist tatsächlich kontraproduktiv.

Je mehr wir versuchen, ihn zu blockieren, desto länger dauert es, bis der Heilungszyklus abgeschlossen ist.

4.

Unterstütze die Selbstheilung.

Es gibt einen Unterschied zwischen Heilung und Behandlung.

Während die Behandlung von außerhalb kommt, kommt die Heilung von innen. Dies bedeutet, dass jede Heilung Selbstheilung ist .

Diese Perspektive gibt dir deine Verantwortung und Macht zurück.

Wähle deswegen sorgfältig die Maßnahmen und therapeutischen Behandlungen, die deinen ganz individuellen Selbstheilungsprozess unterstützen.

Lerne auch, die Maßnahmen und Situationen zu erkennen, die die Regeneration behindern, indem sie uns wieder in Stress versetzen.

 

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5.

Ganzheitliche Heilung.

Meistens konzentrieren sich Ärzte und andere Therapeuten darauf, Symptome zu beseitigen.

Du hingegen solltest dich darauf fokussieren, deine Gesundheit wiederherzustellen.

Heilung ist immer deine ganz persönliche Reise, um wieder ganz zu werden.

Ganzheitliche Heilung ist eine emotionale, mentale, spirituelle, physische und soziale Reise.

Wenn wir zulassen und unterstützen können, dass Heilung auf all diesen Ebenen stattfindet, hilft uns dies nicht nur, Probleme zu lösen, sondern auch, uns unserem wahren Selbst und unserem höchsten Potenzial zu nähern.

Wir werden glücklicher, friedlicher und akzeptieren uns selbst mehr.

Sei gut zu dir und lerne, deinem Körper und dessen Selbstheilungskräfte wieder zu vertrauen.