Die 10 wichtigsten Emotionen, die dir innere Kraft und Selbstvertrauen geben

Stelle dir deinen Verstand, deine Gefühle und deine Seele als einen Garten vor.

Um eine reiche, kraftspendende Ernte zu gewährleisten, musst du Samen wie Liebe, menschliche Wärme und Achtung statt Samen wie Enttäuschung, Wut und Angst aussäen.

Es gibt zehn wichtige Emotionen, „Sämlinge“, die du in deinem Garten anpflanzen kannst.

Wichtige Emotionen für innere Kraft

 

Wenn du diese hegst und pflegst, indem du dich auf die Gefühle konzentrierst, die du jeden Tag verspüren möchtest, werden diese Pflanzen gedeihen und es dir ermöglichen, ein Leben zu führen, das dein höchstes Potential ausschöpft.

Sie bilden den Gegenpol zu den „negativen“ Gefühlen, die du vielleicht bisher erlebt hast.

10 wichtige Emotionen, die dich innerlich stark und resilient machen

1.

Liebe und menschliche Wärme

Wenn man konsequent liebevoll reagiert, kann man fast alle negative Emotionen, denen man ausgesetzt ist, zum Schmelzen bringen.

Ist jemand wütend auf dich, dann fällt es dir leicht, diesem Menschen gegenüber liebevoll zu bleiben, wenn du dir folgendes zu eigen gemacht hast:

Jede Kommunikation ist entweder eine liebevolle Reaktion oder ein Hilferuf.

Wenn jemand zu dir kommt, der sich verletzt fühlt oder wütend ist, und du begegnest ihm oder ihr mit Liebe und menschlicher Wärme, wird sich seine emotionale Verfassung allmählich ändern und die Intensität seiner Gefühle nachlassen.

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2.

Achtung und Dankbarkeit

Ich glaube, dass die stärksten Gefühle ausnahmslos Spielarten der Liebe darstellen, die nur unterschiedlich ausgerichtet sind.

Für mich gehören Achtung vor den Menschen und Dankbarkeit zu den wichtigen Emotionen, die in besonderem Maß spirituell geprägt sind.

Sie spiegeln in Gedanken und Taten die Hochachtung und Wertschätzung aller Geschenke wider, die mir das Leben, andere Menschen und die Erfahrung gemacht haben.

Diese emotionale Verfassung bereichert dein Leben mehr als alles andere.

Sie zu pflegen bedeutet, pfleglich mit dem eigenen Leben umzugehen, es dankbar anzunehmen.

Lesetipp: Was Emotionen sind und welche Aufgaben sie erfüllen.

3.

Faszination und Leidenschaft

Faszination und Leidenschaft geben dem Leben erst die richtige Würze.

Leidenschaft kann jede Herausforderung in eine ungeheure Chance verwandeln.

Sie ist eine ungezügelte Kraft, die unser Leben beflügelt.

Aber wie „entfachen“ wir unsere Leidenschaft?

Genauso, wie wir Liebe, menschliche Wärme, Dankbarkeit und Neugierde „entfachen“ — wir beschließen, sie zu empfinden!

Bediene dich dabei deiner Physiologie:

Sprich temperamentvoller, lasse die Bilder vor deinem inneren Auge schneller ablaufen und bewege deinen Körper in die Richtung, die du einschlagen willst.

Vermeide es, dich hinzuflegeln, wenn du nachdenken willst.

Du kannst keine Leidenschaft empfinden, wenn du mit gekrümmtem Rücken vor deinem Schreibtisch hockst, flach atmest und undeutlich sprichst.

4.

Entschlossenheit/Beharrlichkeit

Alle oben genannten Eigenschaften sind von unschätzbarem Wert, aber es gibt eine, über die du verfügen musst, um in dieser Welt etwas von bleibendem Wert zu schaffen.

Sie bestimmt, wie du mit Meinungsverschiedenheiten und Herausforderungen, mit Enttäuschungen und Desillusionierung fertigwirst.

Beharrlichkeit ist der Unterschied zwischen dem Gefühl, in einer Sackgasse gelandet zu sein, und dem Wissen, dass es immer einen Ausweg gibt, wenn man nur zielstrebig danach sucht.

Entschlossenes Handeln bedeutet, eine konsequente, engagierte Entscheidung zu treffen.

Mit Beharrlichkeit kannst du alles erreichen.

Ohne diese sind Frustration und Enttäuschung geradezu vorprogrammiert.

Unsere Bereitschaft, die notwendigen Schritte in die Wege zu leiten, ungeachtet unserer Angst zu handeln, bildet das Fundament des Mutes.

Und Mut ist der Nährboden, auf dem die Entschlossenheit wächst.

Das Gefühl, etwas geschafft zu haben oder an etwas gescheitert zu sein, hängt davon ab, wie stark unsere emotionale Beharrlichkeit entwickelt ist.

Gleichwohl sollten wir uns bei aller Beharrlichkeit vergewissern, dass wir imstande sind, unsere eigenen Verhaltensmuster zu unterbrechen und unsere    Problemlösungsmethoden zu ändern.

Warum willst du mit dem Kopf durch die Wand, wenn du nur eine Spur nach links blicken musst, um eine Tür zu finden?

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5.

Flexibilität

Eine Tugend, die du dir bewahren solltest, weil sie den Erfolg gewährleistet, ist die Fähigkeit, deine Problemlösungsmethoden zu ändern.

Sämtliche negativen Emotionen enthalten vor allem die Botschaft, Anpassungen vorzunehmen.

Wer sich für Flexibilität entscheidet, entscheidet sich dafür, glücklich zu sein.

Es gibt im Leben immer Situationen, die du nicht beeinflussen kannst.

Die Fähigkeit, flexibel in deinen Prinzipien, in der Bedeutung, die du den Dingen beimisst, und in deinen Verhaltensweisen zu sein, entscheidet über deinen langfristigen Erfolg oder Misserfolg, ganz zu schweigen vom Grad deiner persönlichen Zufriedenheit und Lebensfreude.

Das Schilf, das sich biegt, übersteht unbeschadet einen Sturm, während die mächtige Eiche splittert.

6.

Selbstvertrauen

Unerschütterliches Selbstvertrauen vermittelt ein Gefühl der inneren Sicherheit, nach dem wir alle streben.

Du erlebst es nur dann, wenn du an dich glaubst.

Wenn du Selbstvertrauen besitzt, bist du auch bereit, dich auf Experimente einzulassen und alles auf eine Karte zu setzen.

Eine Möglichkeit, Selbstvertrauen und Selbstsicherheit zu entwickeln, besteht einfach darin, sich im Alltag ständig darin zu üben.

Um sich selbst zum Handeln zu bewegen, musst du vertrauensvoll an eine Aufgabe herangehen.

Es ist eine Tragödie, dass viele Menschen aus Angst bestimmte Aktivitäten meiden.

Sie haben schon im Voraus, allein bei dem Gedanken daran, ein unangenehmes Gefühl.

Der Erfolg außergewöhnlich leistungsstarker Menschen wurzelt häufig in einer Reihe festgefügter Glaubenssätze, für die der Betreffende keine Referenzerlebnisse hatte.

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7.

Fröhlichkeit

Es besteht ein Riesenunterschied zwischen dem inneren Glücksgefühl und der nach außen getragenen Fröhlichkeit.

Fröhlichkeit trägt dazu bei, deine Selbstachtung zu fördern, dem Leben mehr Freude abzugewinnen und die Menschen in deiner Umgebung ebenfalls heiter zu
stimmen.

Fröhlichkeit besitzt die Macht, Empfindungen wie Angst, Gekränktheit, Wut, Frustration, Enttäuschung, Niedergeschlagenheit, Schuld- und Minderwertigkeitsgefühle aus unserem Leben auszuradieren.

Fröhlich sein bedeutet nicht, dass du dich einem blinden Optimismus hingibst oder die Welt durch eine rosarot getönte Brille betrachtest und
dich weigerst, Probleme zur Kenntnis zu nehmen.

Fröhlich sein heißt, dass du unglaublich klug bist, weil du weißt:

Mit einer Lebensfreude, die so überschäumend ist, dass sie auf andere abfärbt, kannst du buchstäblich jede Herausforderung meistern.

8.

Vitalität

Vitalität ist von entscheidender Bedeutung.

Wenn du deinen Körper nicht pfleglich behandelst, fällt es dir schwerer, dieses Gefühl der Lebenskraft zu empfinden.

Denke daran, dass alle Emotionen durch deinen Körper geleitet werden.

Wenn du dich emotional nicht ganz auf dem Damm fühlst, solltest du nach den grundlegenden physischen Ursachen fahnden.

Wie atmest du?

Viele Leute halten den Atem an, wenn sie unter Stress stehen, und untergraben damit auch ihre Lebenskraft.

Ein weiteres, bedeutsames Element der physischen Vitalität ist ein ausreichendes Maß an nervlicher Kraft.

Wie sorgst du dafür?

Tag für Tag musst du für deine Aktivitäten Energie aufwenden und sicherstellen, daß du ausruhen und deine „Batterien“ wieder aufladen kannst.

Mit jeder Bewegung fließt Energie durch deinen Körper.

Diese physische Ebene der Gesundheit schafft emotionale Vitalität.

Sie kann dir dabei helfen, nahezu alle negativen Erfahrungen und Schwierigkeiten im Leben zu bewältigen.

Erkenne deshalb, dass Vitalität ein wichtiges Lebensgefühl ist, das du dir bewahren solltest, um mit allen anderen Emotionen fertigzuwerden.

Sie ist außerdem eine unerlässliche Voraussetzung, um die Leidenschaft wachzuhalten.

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9.

Gemeinsinn

Leben heißt geben; das ist das ganze Geheimnis.

Es gibt kein befriedigenderes Gefühl als das Wissen, dass man kraft seiner Persönlichkeit, Worte oder Taten nicht nur die eigenen Lebenserfahrungen, sondern auch die anderer bereichert hat, gleichgültig, ob es sich dabei um nahestehende Personen oder um völlig Fremde handelt.

Wir sollten dieses soziale Engagement jeden Tag pflegen, indem wir uns nicht nur mit uns selbst befassen, sondern auch unseren Mitmenschen Beachtung schenken.

Hüte dich aber davor, anderen zum Nutzen deines eigenen Wohlergehens helfen zu wollen.

Wenn du den Märtyrer spielst, fehlt es dir an echter menschlicher Solidarität.

Du solltest ständig zum eigenen Wohl und dem anderer in einem Maß beitragen, das dir vermittelt:

Ich habe etwas Bleibendes geschaffen!

Nur dann kannst du echte zwischenmenschliche Beziehungen, aber auch ein Gefühl des Stolzes und der Selbstachtung entwickeln, das dir weder Geld noch Leistungen, weder Ruhm noch Anerkennung jemals vermitteln können.

Soziales Engagement gibt unserem Leben einen Sinn.

Stelle dir vor, um wieviel besser unsere Welt wäre, wenn alle Menschen bereit wären, einander zu helfen.

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10.

Neugierde

Wenn du dich wirklich weiterentwickeln willst, solltest du lernen, wieder so wissbegierig zu werden wie ein Kind.

Kinder können noch staunen — eine Eigenschaft, die einnehmend wirkt.

Wenn du die Langeweile bekämpfen willst, solltest du deine Neugierde wecken.

Wer neugierig ist, dem erscheint keine Aufgabe zu schwierig: Er oder sie will automatisch Wissen erwerben.

Bewahre dir deine Neugierde, und das Leben wird zu einem nie endenden Lernprozess, der viel Freude bringt.

(Diese und viele weitere Tipps für dein persönliches Wachstum findest du in diesem Buch: Das Robbins Power Prinzip: Befreie die innere Kraft *

Sei gut zu dir und säe in deinen Garten starke, dich fördernde Pflänzchen aus.