6 genial einfache Möglichkeiten, auch in schwierigen Zeiten Selbstfürsorge zu pflegen

Wir alle erleben immer wieder herausfordernde Zeiten. Zeiten, in denen sich ein Wandel vollzieht, der nicht danach fragt, ob wir für diesen Wandel schon bereit sind.

Oft verstehen wir nicht, warum wir mit dieser Situation konfrontiert sind. Wir wollen lieber verzweifeln, als uns über die Möglichkeit zu freuen, neue Chancen zu entdecken, andere Türen aufzustoßen und uns darauf zu besinnen, was wirklich wichtig ist im Leben.

Äußere Zeichen einer Veränderung zeigen sich immer erst dann, wenn im Inneren diese Veränderungen bereits in Gang gesetzt worden sind.

Deswegen sind Achtsamkeit, Selbstfürsorge, Gelassenheit und eine mutige Portion Vertrauen die wichtigsten Zutaten, damit du gestärkt aus einer vermeintlichen Krise hervorkommen kannst.

Ich zeige dir hier, welche kleinen Veränderungen großartige Chancen für dich bereithalten und wie du dadurch Selbstfürsorge pflegen und kultivieren kannst.

 

Selbstfürsorge pflegen

 

6 genial einfache Möglichkeiten, auch in schwierigen Zeiten Selbstfürsorge zu pflegen

1.

Mache eine Bestandsaufnahme.

Gerade in schwierigen Zeiten solltest du dir täglich bewusst machen, wie reich dein Leben bereits ist und dankbar dafür sein.

Du musst nämlich wissen, wo du stehst und was du hast, ehe du dich aus einer unzufriedenen Situation heraus in eine andere Richtung bewegen kannst.

Wenn du mit Joggen beginnen willst, musst du körperlich dazu in der Lage sein. Das musst du also zunächst für dich klären.

Wenn du weißt, wo du stehst, kannst du dir realistische Ziele setzen, um dort hin zu kommen, wo du sein möchtest.

Um eine Bestandsaufnahme durchzuführen, erstelle eine Liste der wichtigsten Bereiche deines Lebens, wie zum Beispiel

  • Karriere, Finanzen, Gesundheit, Beziehungen, Spiritualität, soziales Leben usw.

Schreibe anschließend einige Notizen zu jedem Bereich auf, die angeben, was in diesem Bereich gut läuft, was dir bereits jetzt gefällt und was du ändern möchtest.

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Vergib eine Zahl von 1 bis 10, die dir zeigt, wie glücklich du aktuell in dem jeweiligen Lebensbereich bist.

Nach einigen Monaten kannst du dir deine Liste erneut anschauen und prüfen, wie weit du gekommen bist.

2.

Trenne dich von toxischen Beziehungen oder Personen und umgib dich mit Menschen, die dich fördern.

In Krisenzeiten zeigt sich oft schonungslos, wer in der Angst gefangen ist und wer bereit ist, den neuen Weg mutig zu beschreiten.

Was du akzeptierst, bleibt bestehen. Oft denken wir, wir müssten mit der schlechten Laune, der Negativität oder dem Pessimismus unserer Mitmenschen leben. Doch das müssen wir nicht.

Mache deswegen eine Liste der Menschen und Situationen, die negative Gefühle in dir hervorrufen.

Entscheide dann, ob du dich davon gleich trennen kannst oder ob es den Aufwand wert ist, Veränderungen anzustreben.

Vielleicht arbeitest du mit einem Chef, der cholerisch und ungerecht ist. Wenn du deinen Job nicht zeitnah beenden kannst, fange an, dich nach anderen Jobangeboten umzuschauen.

Spiele nicht die Selbstgefällige und glaube, alles ertragen zu müssen.

Lesetipp: Wie du einen Narzissten ein für allemal in seine Schranken weist

Halte dich an den Satz:

  • Liebe es. Ändere es. Oder trenne dich davon. 

Falls du in einer Beziehung bist, die dich nicht glücklich macht, sei offen für Veränderungen.

Schwierige Zeiten zeigen, wo ihr mit eurer Beziehung steht und ob ihr euch gegenseitig ausreichend stärken und aufmuntern könnt.

Es bringt nichts, Situationen auszuhalten oder abzuwarten, dass etwas geschieht, denn dadurch nimmst du dir und deinem Partner die Möglichkeit, den wirklich passenden Lebensgefährten zu finden.

3.

Plane bewusst dein Leben nach der Krise.

Du hast (hoffentlich) die Übersicht für dich bereits erstellt, was in welchem Lebensbereich funktioniert und was nicht (Punkt 1).

Nun mache dich an die konkrete Zielsetzung: Was willst du bis wann verbessern, damit der jeweilige Lebensbereich mehr deinen Wünschen entspricht?

Mache dir in jedem Fall Notizen dazu und bleibe am Ball.

Wenn du gerade Single und damit unzufrieden bist, erstelle eine Liste der Aktionen, die du unternehmen kannst, um den potentiellen Partner zu finden.

Wenn du mit Jobverlust kämpfen musst, überlege, welche neuen Möglichkeiten du aktuell für dich nutzen könntest. Bleibe optimistisch, neugierig und mutig, dich auch unbekannten Arbeitsfeldern aufgeschlossen anzunähern.

Bewirb dich aktiv und warte nicht, dass sich erst im Außen  Veränderungen abzeichnen.

Sei dir immer bewusst, dass erst durch deine inneren Vorstellungen über deinen idealen Job, dieser sich im Außen zeigen kann.

Lesetipp: Das Spiegelgesetz – Wie innen, so außen.

Dennoch musst du keine Veränderung unüberlegt oder über Nacht angehen.

Aber wenn du geduldig und fokussiert an den gewünschten Veränderungen arbeitest, wirst du nach einiger Zeit garantiert feststellen,, dass du viel weiter bist als zu Beginn, als du noch Angst vor Veränderungen hattest.

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4.

Mach mehr von dem, was du liebst.

Wenn du gerne reist, schaffe dir Möglichkeiten und Zeiträume, in diesem Jahr noch mehr als im letzten zu reisen.

Du könntest zum Beispiel kürzere Reisen machen und auch deine nähere Umgebung erkunden.

Lesetipp: Mach dir doch dein Leben reicher! Hier hast du 40 wunderbare Möglichkeiten dazu

Wenn du gutes Essen liebst, mache eine Liste der Restaurants, die du demnächst ausprobieren willst und hake die Liste im Laufe der Zeit ab.

Oder koche dir und deiner Familie doch selber ein tolles neues Gericht!

Triff dich mit Freunden, die ähnlich sind wie du und habt Spaß an guten Gesprächen, die schöne Erinnerungen schaffen.

5.

Träume neue Träume.

Du kannst nicht nur loslassen, was nicht mehr zu dir passt und mehr von dem in dein Leben holen, was du wirklich gerne hast.

Du kannst auch jederzeit damit beginnen, ganz andere, neue Träume zu realisieren.

Gerade und erst recht dann, wenn sich im Außen diese Möglichkeiten bieten. Anstatt also davor zurückzuschrecken, dass sich Veränderungen anbahnen, nimm sie liebevoll und neugierig wie ein Kind an.

Was gibt es, was du dir schon lange erfüllen wolltest aber aus Angst, Zaghaftigkeit oder Aufschieberitis noch nicht gemacht hast?

TU. ES. JETZT. Trotz aller Widrigkeiten.

Probiere den neuen Malkurs aus, geh joggen oder verabrede dich mit Leuten, die du noch nicht gut kennst.

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Die Falle ist, dass wir aus Bequemlichkeit mit der alten Routine zufrieden sind und uns nichts Schöneres vorstellen können, als diese immer zu wiederholen.

Mach du es anders.

Probiere etwas Neues und bleibe dabei, wenn es dir zusagt.

6.

Betreibe mehr aktive Selbstfürsorge.

Wenn du dich bisher mehr um andere als um dich gekümmert hast, erstelle dir einen Plan, um das zu ändern:

Kümmere dich ab heute genauso viel um dich und deine Bedürfnisse.

Plane tägliche kleine Auszeiten nur für dich ein, Zeiten, in denen dich keiner stören darf.

  • Nimm ein ausgiebiges Bad. Zelebriere die britische tea-time. Meditiere.

Auch deine Batterien müssen regelmäßig aufgeladen werden, erst recht in Krisenzeiten.

Mache herausforderne Zeiten zu echten „Challanges“ für dich, indem du bewusst darauf achtest, was eigentlich in deinem Leben vor sich geht. Verstehe, wie alles mit dir selber zusammen hängt.

Erstelle einen neuen Kursplan für die Bereiche, in denen es noch hakt. Wo willst du am Ende deiner persönlichen Krise stehen?

Sei gut und liebevoll zu dir und schenke dir eine gehörige Portion Selbstfürsorge, gerade dann, wenn alles im Umbruch scheint.