Essstörungen verstehen und sie endlich dauerhaft überwinden

Essstörungen wie Ess-Sucht oder die Ess-Brecht-Sucht (Bulimie) sind eine Zwangskrankheit.

Du hast das unkontrollierte Bedürfnis, innerhalb kurzer Zeit große Mengen an Nahrung in dich aufzunehmen.

In solchen Momenten unkontrollierten Zwangshandlung befindest du dich in völliger Auflehnung gegen das Leben selbst.

Diese Essstörungen, sowie auch die Magersucht, wenn du dich also weigerst, deinen Hunger überhaupt noch zu stillen, haben die gleichen emotionalen Muster.

Essstörungen endlich verstehen und überwinden

 

WICHTIG!

Alle Essstörungen bedeuten hohen Stress für deinen Körper und schaden ihm auf Dauer sehr.

Falls du unter einer Essstörung leidest, vertraue dich bitte unbedingt einem Arzt an.

Welche Glaubenssätze und emotionalen Muster stecken hinter Essstörungen?

Du isst übermäßig viel und wahllos.

Dadurch willst du deine innere Anspannung regulieren.

Oder du willst Liebe und Zuneigung wieder empfinden können.

Nahrung ist nämlich ein Symbol für das Leben, die Liebe und Emotionen.

Du versuchst buchstäblich, Liebe zu essen.

 „Ich hab dich zum Fressen gern!“, sagen wir in solchen Momenten einer tiefen Sehnsucht.

Gleichzeitig hast du Angst vor deinen Gefühlen und vor zu viel Nähe.

Dir fehlt die Liebe, die du nicht annehmen kannst.

Und so nimmst du Nahrung zu dir.

Du isst deine Gefühle, um deine Angst zu bekämpfen.

Wenn du Essanfälle hast, dann versuchst du, eine tiefgreifende Leere in dir zu stillen.

Du unterdrückst allerdings deine tiefe Sehnsucht.

Stattdessen versuchst du, einen Schutzpanzer aufzubauen.

Was immer du über den täglich notwendigen Bedarf hinaus in deinen Mund schiebst, ist immer der Ersatz für ein positives Gefühl.

Dieses fehlt dir und du musst es aber unbedingt fühlen.

Oft empfindest du einen Selbsthass.

Dieser kann so stark sein, dass du diese Leere um jeden Preis und so schnell wie möglich auffüllen willst.

Dabei lässt du zu, dass dich lieber die Nahrung beherrschst, als dich dem Leben zu öffnen.

Oft verleugnest du einen Teil deiner selbst oder eine Situation.

Du empfindest Kummer oder Wut, weil du dich isoliert, getrennt oder abgelehnt fühlst.

Im Grunde genommen ist es dein Körper, den du ablehnst.

Du weigerst dich unbewusst, nach einem diktierten Rollenmodell zu leben.

Du willst die Frustration und Ängste nicht mehr leben.

Gleichzeitig hast du Angst zu verlieren, was du besitzt.

Du fühlst dich unsicher, weil du vielleicht anders bist als die anderen.

Ich fühle mich nicht mehr fähig, im Leben „herzhaft zuzubeißen“.

Nicht nur in Momenten der Essanfälle hast du deine Wünsche und Emotionen nicht ausreichend unter Kontrolle.

Du gibst dich auch im täglichen Leben deinen Emotionen unkontrolliert hin,

Manchmal bist du überaus gereizt.

Oder im Gegenteil tief traurig.

Du sehnst dich danach, deine Liebe zu verschenken.

Gleichzeitig fürchtest du nichts so sehr, wie dich deswegen zu verlieren und verletzbar zu machen.

Zu allem Überfluss hast du ständig ein enormes Bedürfnis, dich stärker zu fühlen als deine Gefühle.

Du willst sie unbedingt kontrollieren.

Essstörungen zeigen immer auch, dass du dich selber nicht liebst und nicht akzeptierst.

Weil du eine tiefe Verachtung für dich empfindest, bringst du dich nach einem Essanfall zum Erbrechen.

Du hasst dich dafür, dass du dich diesem unkontrollierten Essen hingegeben hast.

Du hofftest, dich dadurch besser zu fühlen, die Leere und tiefe Sehnsucht nach Liebe zu stopfen.

Da dir das nicht gelungen ist, muss alles wieder raus.

Es muss weh tun und brennen.

Nur so kannst du überhaupt noch Gefühle zulassen.

In solchen Momenten wird dir deine unlösbare innere Zerrissenheit schmerzhaft bewusst.

Doch du kannst dich ihr nicht stellen.

Du kannst sie nicht zulassen.

Du wünscht dir, dass sich Menschen dir nähern.

Du wünschst dir Nähe und Gefühle.

Aber gleichzeitig fühlst du dich davon so gestört, dass du sie sofort zurückweisen willst.

So wirkst du oft unnahbar, „cool“.

Dabei versteckst du nur verzweifelt deine Angst vor zu viel Nähe.

Wenn du dich selber noch besser kennenlernen und verstehen willst, was dich vermutlich geprägt hat, dann könnte dir die spirituelle Sicht auf dich und dein Leben helfen.

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Du willst unter allen Umständen die Kontrolle über deine Gefühle behalten.

Und du willst dich anderen nicht ausliefern.

Wenn du dich selber kritisch im Spiegel anschaust, lehnst du deine äußere Erscheiung so gut wie immer ab.

Du glaubst keinem, der dich schön findet.

Da du dich selber weder akzeptiert noch in deiner Ganzheit gefunden hast, gefällst du dir selbst nicht.

Du sagst dir, dass du nichts bist und dass du dich in der Masse verlierst.

Trotzdem würdest du gern deinen Platz einnehmen.

Du wünschst dir, anders sein, als du bist, authentisch und echt.

Lesetipp: 5 großartige Möglichkeiten, einzigartig und authentisch zu sein

Zeitweise lebst du in tiefer Depression.

Dich quält eine unbestimmte Frustration, die du kompensieren willst.

Vor allem lebt in dir die Sehnsucht, dein Selbstbild endlich aufzuwerten.

Du möchtest so gerne, dass dieses Bild perfekt ist.

Für dich und vor allem für die anderen.

Essstörungen stehen in starkem Zusammenhang mit der Mutter.

Die Mutter ist unsere Lebensquelle.

Frage dich deswegen:

  • Lehnst du dich gegen deine Mutter auf?
  • Hast du das Gefühl, als junger Mensch kontrolliert und dranglasiert worden zu sein, so dass du durch diese Art zu essen vor deiner Mutter fliehen willst?
  • Hast du die Macht deiner Mutter über dich als zu stark und erdrückend empfunden?

Vielleicht hast du das Abstillen als Baby wie ein Verlassen werden erlebt.

Falls das zutrifft, hast du deswegen heute das Gefühl zu verhungern.

Und so hast du das Bedürfnis, große Mengen an Nahrung zu essen.

Du willst diese Lehre füllen und den Stress mindern.

Noch während des unkontrollierten Essens fühlst du dich verloren.

Du spürst einen unbändigen Hass auf dich selber.

Du ekelst dich vor dir selber.

Neues Denken und Fühlen für ein gesundes Esserleben.

  • Als Ess-Süchtige musst du dich der Liebe wieder öffnen.
  • Lerne, dich anderen anzuvertrauen, dich anzulehnen, schwach zu zeigen.

Du bist in der Welt, um deine ganz spezielle Aufgabe zur erfüllen.

Vielleicht weißt du noch nicht, worin diese besteht.

A du solltest verstehen, dass du zählst und wichtig bist.

Erfreue dich an der Schönheit der Natur und an deiner eigenen Schönheit.

Akzeptiere deinen Körper so, wie er ist.

Gib ihm Energie durch wertvolle, vitaminreiche Nahrung.

13 Affirmationen für ein positives Selbstbild

1.

Ich bin geborgen, meine Gefühle schützen mich.

2.

Ich akzeptiere die Liebe zu mir selbst und zu den anderen und ich entdecke die Freude, auf dieser Welt zu sein.

3.

Ich akzeptiere mich in meiner Welt der Gefühle.

4.

Ich akzeptiere alle meine Gefühle.

5.

Ich nehme mich an, wie ich bin.

6.

Ich weiß, dass ich mich durch und mit meinen Gefühlen entwickle.

7.

Ich bin gefüllt mit Liebe und nehme jede Zuwendung an.

8.

Ich bin in Frieden.

9.

Durch Aufnahme von Liebe werde ich stark.

10.

Liebe füllt mich und baut mich auf.

11.

Ich liebe und lebe gerne.

12.

Ich öffne mich allen Annehmlichkeiten des Lebens.

13.

Ich nehme mich und das Leben mit offenen Armen an.

Ressourcen:

Mein Körper, Barometer der Seele von Jacques Martel *

Sei gut zu dir und fülle die Leere, die du empfindest mit echten, positiven Gefühlen anstatt mit wertlosen Nahrungsmitteln.