Selbstliebe praktizieren: 10 wunderschöne Möglichkeiten für ein erfülltes Leben

Bei der Selbstliebe geht es darum, wie du dich selbst siehst und dass du das, was dir deine innere Wahrnehmung über dich selber zeigt, annehmen kannst.

Behandelst du dich mit Liebe, Fürsorge und Respekt, egal, was dir im Außen begegnet, oder nicht?

Denn viel zu oft machen wir uns abhängig von der Außenwelt und glauben, dass wir nur dann liebenswert sind, wenn wir von anderen geschätzt und beachtet werden.

Wenn wir uns nämlich dessen nicht sicher fühlen, gleiten unsere Gefühle oft in ein geringes Selbstwertgefühl oder in Selbstkritik. Das macht uns klein und unsicher.

Selbstliebe praktizieren

 

Und genau an dieser Stelle kannst du innehalten und damit beginnen, dich selber ein bisschen mehr zu lieben und zu schätzen.

Selbstliebe lernen: 10 wunderschöne Möglichkeiten für ein erfülltes Leben

1.

Konzentriere dich darauf, jemand zu sein, der grundsätzlich lieben kann

Wenn du dich jetzt gerade klein und wenig liebenswert fühlst, wird dir ein Quantensprung hin zu starker Selbstliebe kaum gelingen.

Auch Selbstliebe will gelernt und täglich praktiziert werden.

Konzentriere dich deswegen darauf, ein Mensch zu sein, der grundsätzlich fähig ist zu lieben, sei es sich selbst oder andere.

Empfinde positive Gefühle für andere Menschen, freu dich darauf, dich mit ihnen zu treffen, sei es beruflich oder privat.

Erlaube dir, soviel Positives und Schönes in deinem Leben zu entdecken, dass du permanent von starken Gefühlen der Dankbarkeit und Liebe durchflutet bist *.

2.

Erlaube dir zu fühlen, wie es ist, geliebt zu werden

Es ist leicht, uns selbst gegenüber liebevoll zu sein, wenn alles nach Plan läuft, wenn wir Erfolg haben und andere Menschen uns mögen.

Nicht so leicht hingegen fällt es uns, nett zu uns selber zu sein, wenn Dinge auseinander fallen, wir Mist bauen oder abgelehnt werden.

Wenn wir am meisten kämpfen, neigen wir auch dazu, am härtesten zu uns selbst zu sein.

In solchen Momenten solltest du dich fragen, was jemand, der dich liebt, tun würde. Was würde er oder sie sagen? Was würde er tun? Wie würde er sich verhalten?

Die Chancen stehen gut, dass dich dieser Mensch nicht kritisieren, beurteilen und beschimpfen würde.

Stattdessen würde er dich aufbauen, dir Mitgefühl und Aufmerksamkeit entgegenbringen.

Wenn es dir schwerfallen sollte, jetzt an eine ganz bestimmte Person zu denken, stelle dir vor, wie sich der liebevollste Mensch auf diesem Planeten dir gegenüber verhalten würde.

Dann verhalte dich dir gegenüber genau so.

3.

Höre auf, dich zu vergleichen

Vergleichen ist ein Killer der Selbstliebe.

Und wir sind normalerweise nicht sehr nett, wenn es um Vergleiche geht, stimmt´s?

Lesetipp: 5 hervorragende Möglichkeiten, einmalig und authentisch zu sein

Stattdessen nehmen wir unsere größte Schwäche und vergleichen sie mit dem größten Erfolg eines anderen. Natürlich sind wir dann automatisch  zum Scheitern verurteilt.

Erinnere dich stattdessen lieber daran, dass du deine eigene Geschichte schreibst.

Mache dir klar, dass du dein Leben nicht mit dem eines anderen Menschen vergleichen kannst. Denn egal, wie gut du ihn kennst, du weißt nie, wie er sich fühlt oder wie er sein Leben wahrnimmt.

Verwende deine Zeit und Energie lieber dafür, deinen eigenen Weg zu gestalten.

4.

Mache kleine Schritte, um das Leben zu schaffen, nach dem du dich sehnst

Wünsche sind mächtig.

Wenn du handelst, um deine Träume in die Realität umzusetzen, bedeutet das, dich selbst zu ehren und für dich selbst zu sorgen.

Indem du täglich handelst, um deine Wünsche zu realisieren, signalisierst du, dass du es wert bist, das Leben zu leben, das du dir wünschst.

Es müssen keine großen Aktionen sein – nur kleine und konsequente Schritte in die Richtung, die Freude, Fürsorge und Neugierde wecken.

Das zeigt, dass du dich um deine Wünsche und damit um dich selbst kümmerst und sie respektierst.

Hat es jemals einen besseren Zeitpunkt dafür gegeben als genau jetzt?

 

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5.

Bitte deine Intuition um Hilfe

Stelle dir vor, dass deine Emotionen dich leiten.

Wenn du dich gut fühlst, bedeutet das, dass das, was du denkst, mit dem übereinstimmt, wie deine Seele / dein höheres Selbst / dein Unterbewusstsein die Sache sieht.

Lesetipp: 5 kinderleichte Maßnahmen, um deine Intuition nachhaltig zu stärken

Wenn du dich schlecht fühlst, bedeutet das, dass eine rote Fahne dir sagt, dass ein Perspektivenwechsel nötig ist.

Wenn du einen Gedanken denkst wie: „Ich bin [etwas, das du an dir selbst nicht magst]“,

wie fühlt sich das an?

Wahrscheinlich nicht so gut, oder? Dann ist es ein Zeichen, einen anderen Gedanken zu haben, denn der wird andere Gefühle in dir wecken.

Versuche, an etwas Schönes, Aufbauendes zu denken.

Zum Beispiel kannst du: „Ich bin einfach so verloren und verwirrt.“,  durch: „Ich tue mein Bestes, um voranzukommen.“ ersetzen.

Und? Wie fühlt sich das an?

6.

Umgebe dich mit Menschen, mit denen du dich gut fühlst

Vielleicht kennst du das Zitat schon, das heißt:

„Du bist der Durchschnitt der fünf Menschen, mit denen du die meiste Zeit verbringst.“

Denke mal darüber nach, wer diese Menschen derzeit sind. Inspirieren sie dich, füllen sie dich aus und wollen sie das Beste für dich?

Nur weil ihr befreundet wart, bedeutet das nicht, dass ihr weiterhin Zeit miteinander verbringen müsst.

Nur weil du eine Pause von einer Freundschaft machst, heißt das nicht, dass ihr euch nicht wieder nahe stehen werdet.

Sei wählerisch, mit wem du deine Zeit verbringst.

Sei mit jemandem zusammen, weil du es willst, nicht, weil du es zu müssen meinst.

7.

Sei mitfühlend, wenn die Dinge aus dem Ruder laufen

Viele Menschen neigen dazu, sich selber dann noch mehr niederzumachen, wenn sie ihre Liebe eigentlich am meisten brauchen würden.

Wenn wir scheitern, Mist gebaut haben oder jemand uns zurückweist, ist das die Zeit, in der wir uns oft noch mehr erniedrigen. Jemanden zu schlagen, der bereits aufgegeben hat, ist nicht fair, oder?

Entscheide dich stattdessen dafür, vor allem dann am liebevollsten und verzeihendsten mit dir selbst umzugehen, wenn die Dinge nicht wie geplant laufen.

Wenn du stolperst und fällst. Wenn du die falschen Dinge sagst. Wenn jemand dich ablehnt oder ein Projekt scheitert.

Frage dich, was du jetzt am meisten brauchst und gib dir dann genau das.

8.

Mache Platz für gesunde Gewohnheiten

Fange an, dich wirklich um dich selbst zu kümmern, indem du deine Essgewohnheiten, deine körperlichen Betätigung und deine Freizeitgestaltung nach einem hohen Ideal ausrichtest.

Tu nichts, um etwas zu erledigen oder weil du es tun musst, sondern weil es dir eine Herzensangelegenheit ist.

Hast du keine Lust, ins Fitnessstudio zu gehen? Dann lege vielleicht einen seelenberuhigenden Podcast auf und geh spazieren.

Schaffe dir Routinen, die nicht nur geistig, sondern auch emotional gesund sind.

9.

Verschiebe deine Sorgen und negativen Gedanken

Bist du bereit für einen wirklich tollen Tipp?

Eine sehr wirkungsvolle Technik, die ich vor kurzem entdeckt habe, nenne ich „sorgenfreier Monat“.

Denke einmal darüber nach, wieviel von deinen täglichen Sorgen dir eigentlich nützlich sind.

Manche Sorgen haben vielleicht Sinn, weil sie uns einen kleinen Kick geben, damit wir uns zusammenreißen und anfangen, endlich zu handeln.

Aber ich schätze, dass 97 Prozent unserer Sorgen nutzlos sind.

Lesetipp: Warum bekomme ich nie das, was ich eigentlich will? Wie Glaubenssätze und Vorstellungen unser Leben steuern

Wann immer dir demnächst sorgenvolle Gedanken kommen, sage dir selber:

„Danke, aber ich werde mich im nächsten Monat darum kümmern.“

Wenn du deinem bewussten Verstand signalisierst, dass du dich später damit befassen wirst (und auch sagst, wann), hörst du automatisch auf, jetzt negative Gedanken zu füttern, und verringernst so eine Dynamik nach unten.

Probier das doch mals aus, was dieser einfache Satz bei dir in Gang setzt.

10.

Akzeptiere auch das, was du noch nicht lieben kannst

Dies könnte die größte Veränderung in dir bewirken. Denn, seien wir ehrlich:

Es ist leicht, das zu lieben, was man an sich eh schon gut findet. Aber um wieviel schwieriger ist es, auch das zu lieben, was man momentan noch ablehnt.

Lesetipp: Endlich mehr Selbstliebe! 30 Dinge, die du sofort für mehr Selbstliebe tun kannst

Konzentriere dich darauf, diese Dinge an dir einfach zu akzeptieren, anstatt darauf, auch diese noch ungeliebten Teile zu lieben.

Denn das führt oft dazu, dass wir denken: „Willst du mich veräppeln?! Wie kann ich diese Eigenschaft an mir toll finden?“

Wenn es dir beispielsweise noch schwer fällt, deine Nervösität zu lieben, beginne damit, sie als Teil von dir zu akzeptieren.

Du könntest dir sagen: „Es ist okay, ich kann heute nervös sein, wenn ich das Projekt vorstellen muss. Es wird nicht das Ende der Welt bedeuten, wenn ich rot anlaufe.“

Du musst nicht alles an dir selbst lieben, um Selbstliebe zu entwickeln. Alles, was du für den Anfang brauchst, ist Akzeptanz.

 

Zusammenfassung: So gelingt Selbstliebe mühelos

Das Leben ist voller Höhen und Tiefen.

Gesundheit kann in Krankheit übergehen. Erfolge können sich in Zusammenbrüche verwandeln. Romantische Liebe kann in Kälte übergehen.

Aber egal, was äußerlich geschieht, wir können immer noch ein solides Fundament in uns selber haben, das auf Eigenliebe aufbaut.

Selbstliebe ist kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit.

Fange am besten noch heute mit der Umsetzung einiger der oben genannten Praktiken an.

Habe vor allem Mitgefühl mit dir selbst, wenn du nicht sofort warme Gefühle für dich entwickeln kannst. Nimm dir Zeit, Selbstliebe in täglicher Praxis zu kultivieren.

Sei gut zu dir und finde jeden Tag ein bisschen mehr an dir, das du akzeptieren und lieben kannst.