Plagen dich zu viele Ängste und Sorgen? Diese 9 Fragen enthüllen es.

Angst kann wertvoll sein, wenn du dich dafür entscheidest, sie für dich zu nutzen. Der Zweck der Angst ist nicht, dich aufzuhalten, sondern dich vorzubereiten.

Furcht hat eine überwältigende Kraft, die uns lähmen und daran hindern kann, etwas zu unternehmen, weiterzumachen. Dann sind wir von Angst gesteuert und leben nicht mehr im Vertrauen.

Doch dieselbe Kraft kann auch auf eine positivere Art und Weise gelenkt werden, und zwar auf eine Art und Weise, die deine Handlungen effektiver macht, anstatt dich zu bremsen und klein zu halten.

Furcht schärft nämlich dein Bewusstsein für jede Situation. Das kann dir einen enormen Vorteil verschaffen.

 

Angst und Sorgen erkennen mit diesem Persönlichkeitstest

 

 

Angst weist dich darauf hin, was schief gehen könnte, sodass du auf die auftretenden Hindernisse vorbereitet bist. Angst gibt dir Energie und einen Auftrieb, die sich in Begeisterung kanalisieren lassen.

Furcht beansprucht deine Aufmerksamkeit, wie kaum etwas anderes es kann.

Und mit genügend Fokus gibt es keine Grenzen für das, was du erreichen kannst.

Fühle die Angst. Verstecke dich nicht vor ihr. Nutze deine Angst als das, was sie ist: Als Motivator, um dich kraftvoll vorwärts zu bewegen.

Wie gut kannst du bereits mit großen und kleinen Ängsten im Alltag umgehen? Lässt du dich von deiner Angst regieren oder nutzt du sie, um daraus zu lernen und zu wachsen?

Teste dich! Leidest du unter zu vielen Ängsten und Sorgen?

Um herauszufinden und besser einschätzen zu können, wie gut du mit Gefühlen wie Furcht und Angst umgehen kannst, mache gerne den Test.

Beantworte die folgenden 9 Fragen bitte aus dem Bauch heraus und ohne lange nachzudenken.

Am Ende bekommst du eine Einschätzung darüber, wie gut du mit deinen Angstgefühlen umgehen kannst.

Los geht´s!

Frage 1

Meine Gedanken drehen sich immer wieder um: du kannst nicht, du darfst nicht, du sollst nicht.

A) Oh ja, das kenne ich nur allzu gut, sowas denke ich oft.

B) Es kommt auf die Situation drauf an, ob ich solche Gedanken habe.

C) Ich entscheide aus dem Bauch heraus und deswegen habe ich solche Gedanken kaum.

Frage 2

Wenn ich Ängste habe, spreche ich mit anderen nicht darüber aus Angst, für irrational gehalten zu werden.

A) Ich spreche ständig über meine Ängste und dadurch geht es mir auch gleich besser.

B) Mit meinem Partner oder der besten Freundin/ dem besten Freund spreche ich schon über meine Ängste.

C) Ehrlich gesagt, schäme ich mich selten über ein bestimmtes Thema zu sprechen, mir egal, was andere denken.

Frage 3

Ich denke oft an schlechte Dinge, die in der Zukunft passieren könnten.

A) Ja, genau. Es gibt aber auch zu viel, was beängstigend ist, oder?

B) Es gibt Tage, da sehe ich Manches schwarz, aber zum Glück komme ich schnell darüber hinweg.

C) Darüber denke ich nicht nach, denn ich bin ein Glückspilz im Leben!

Frage 4

Ich brauche die Zustimmung meiner Familie, ehe ich größere Risiken eingehe.

A) Das ist mir sehr wichtig! Ich möchte meine Familie hinter mir wissen.

B) Die richtig wichtigen Entscheidungen, die auch sie betreffen, bespreche ich mit meiner Familie.

C) Ich liebe meine Familie! Aber entscheiden kann ich ganz gut alleine.

Frage 5

Es ist schrecklich, öffentlich Fehler zu machen und dabei erwischt zu werden. Ich möchte mich dann nur noch verkriechen und verstecken.

A) Oh ja!!! Das ist so ziemlich das Schrecklichste für mich.

B) Fehler zu machen, ist menschlich. Ich gebe immer mein Bestes und deswegen brauche ich mich hinterher nicht zu rechtfertigen.

C) Wer nichts riskiert, gewinnt auch nichts. Fehler gehören dazu und wir können nur daraus lernen.

Frage 6

Um nicht abgelehnt zu werden, versuche ich, möglichst vielen Menschen zu gefallen. Meine eigenen Bedürfnisse und Wünsche halte ich da raus.

A) Es ist nicht so wichtig, was ich will, Hauptsache es geht den anderen gut.

B) Ich mag es, wenn alles rund läuft und keiner was zu meckern hat, dafür trete ich auch mal zurück.

C) Ohne mich ist alles nichts, wozu also zurückstecken?

Frage 7

Ich bin viel zu nervös, wenn ich meinen Chef um eine Gehaltserhöhung bitten sollte, deswegen habe ich noch nie eine verlangt.

A) Ich könnte NIE um eine Gehalterhöhung bitten, da würde ich im Boden versinken!

B) Ein paar schlaflose Nächte hätte ich sicher, aber wer nicht wagt, der nicht gewinnt.

C) Ich pokere gerne hoch und verlange noch viel mehr, als ich mir selber zahlen würde.

Frage 8

Wenn mir etwas Angst macht, suche ich nach Informationen und ersetze Angst durch Wissen.

A) Meistens will ich gar nicht wissen, was los ist, denn das macht mir noch viel mehr Angst.

B) Ich informiere mich gerne über alles Mögliche und frage im Zweifel lieber einen Spezialisten.

C) Wissen ist Macht und deswegen informiere ich mich über alle Themen sehr gründlich, um mitreden zu können.

Frage 9

Ich stelle mir vor, wie ich das tue, wovor ich Angst habe. Ich sehe mich in meiner Vorstellung als wagemutig, stark und fähig.

A) Mir fällt es schwer, überhaupt zu handeln, wenn ich Angst habe. Dann verkrieche ich mich lieber.

B) Diese Bilder von Stärke und Mut bauen mich immer auf und vieles fällt mir dann leichter, auch wenn ich immer noch ängstlich bin.

C) Hinein in die Angst, ist meine Devise! Je früher, desto weniger Zeit haben mögliche Ängste, mich zu knechten.

 

Nutze deine Angst

 

Zähle nun bitte zusammen, wie oft du A), B) oder C) gewählt hast. Die meisten Zustimmungen entscheiden dein Persönlichkeitsprofil.

Deine Auswertung

Persönlichkeitstyp A

Dein Leben wird von vielen kleinen und größeren Ängsten bestimmt.

Du beäugst oft mit Argusaugen, was schief gehen oder was Negatives passieren könnte. Dadurch lebst du in einem ständigen Gefühl von Sorge um dich und um andere.

Du setzt dich dadurch unter zu hohen Stress, der sich im Nachhinein fast immer als unnötig herausstellt.

Atme öfter am Tag tief durch, erde dich, wechsle die Perspektive und lass dich von Menschen inspirieren, die optimistisch und lebensfroh sind. Lass dich nicht von deiner Angst steuern, sondern stelle dich ihr tatkräftig und vertrauensvoll.

Es gibt immer auch eine andere Perspektive auf die Dinge.

Viele wertvolle Tipps für den Einstieg gebe ich dir in diesem Artikel: 7 goldene Regeln für dein bestes Leben in Leichtigkeit und Achtsamkeit

Persönlichkeitstyp B

Du lebst bereits in einem ausgewogenen Gleichgewicht zwischen heiterer Gelassenheit und sorgenvoller Fürsorge, die du als notwendig erachtest.

Ohne eine Situation angstvoll oder gar als aussichtslos zu betrachten, wägst du verschiedene Alternativen ab und versuchst oft, die positive, lehrreiche Seite ins Kalkül zu ziehen. Dadurch wirkst du auf andere entspannend und zeigst dort Auswege auf, wo ängstliche Menschen festhängen.

Um noch weiter zu wachsen und in Leichtigkeit zu leben, lies noch viel öfter ein Buch mit Tipps für ein starkes mindset und wende die Methoden vielseitig an.

Fange zum Beispiel mit diesem Artikel von mir an: 11 fundierte Meilensteine für dein stärkstes Ich

 

Bist du neugierig geworden, was sonst noch in dir steckt? Dann bestelle gerne bei mir deine ganz individuelle Persönlichkeits- und Gesundheitsanalyse, das dir viele Fragen über dich selber beantwortet.

Persönlichkeitstyp C

Angstgefühle kennst du so gut wie gar nicht und du kannst nur selten die Sorgen und Nöte von anderen nachvollziehen, stimmt´s?

Du hast ein starkes Selbstvertrauen, um das dich andere manchmal beneiden. Dennoch fragen sie dich eher selten um Rat, weil sie sich von dir mit ihrer Angst nicht verstanden fühlen. Aufgrund deiner mentalen Stärke wirkst du auf manche Menschen beinahe empathielos, was du aber nicht bist.

Dein starkes Vertrauen in die eigenen Kräfte kannst du noch viel besser nutzen, wenn du ein paar Stufen heruntertrittst und die Menschen dort abholst, wo sie gerade stehen, um sie anschließend peu a peu zu dir hinaufzuziehen.

So lernst du nicht nur eine Menge über deine Mitmenschen, sondern auch über dich selber.

Lass dich von diesem Artikel dazu inspirieren: 20 Geschenke für Freunde, die unbezahlbar und wertvoll sind

Das Wichtigste an jedem Tag: Sei gut zu dir!