Wie kann man negative Denkmuster auflösen? (6 tolle Tipps)

Nicht alle Gedanken sind gleich.

Positive und negative Gedanken unterscheiden sich sowohl in ihrer Anzahl als auch in ihrer psychologischen Wirkung.

Hättest du´s gewusst?

Die überwiegende Mehrheit (bis zu 70 % !) unserer Gedanken sind negativ, was schätzungsweise 40.000 negativen Gedanken pro Tag entspricht.

Unglaublich, oder?

Negative Denkmuster auflösen

 

Wenn sich unsere negativen Denkmuster immer wiederholen, erhöhen sie die Stresshormone und verdrahten unser Gehirn neu.

Dies erzeugt eine noch stärkere und intensivere Tendenz zur Negativität.

Glücklicherweise gibt es mehrere Werkzeuge, die helfen, negative Denkmuster aufzulösen, um mehr Ruhe, Frieden und Freude zu erfahren.

Willst du gleich starten?

Dann kommen jetzt:

6 effektive Maßnahmen, um negative Denkmuster aufzulösen

1.

Bewerte deine Gedanken

Eine grundlegende Technik, um negative Debkmuster aufzulösen, besteht darin, Gedanken einfach als positiv oder negativ zu bewerten.

Mit anderen Worten:

Du machst dir, vielleicht zum ersten Mal, bewusst, dass du negative Gedanken hast.

Beginne einfach damit, einen X-beliebigen Gedanken herauszufiltern, wenn er auftaucht, und entscheide schnell, ob er negativ oder positiv ist.

Bei Gedanken, die schwer zu benennen sind, frage dich:

„Ist dieser Gedanke hilfreich oder nicht hilfreich?“

oder:

„Ist dieser Gedanke wahr oder unwahr?“.

Wenn du einen Gedanken als negativ, nicht hilfreich oder unwahr einstufst, mache dies:

Lass von diesem Gedanken los, indem du deine Aufmerksamkeit auf etwas Neutrales, Positives, Dankbares lenkst.

Ressourcen:

2.

Negative Denkmuster durch Freude und Zufriedenheit ersetzen

Zufriedenheit aka Dankbarkeit ist eine deiner stärksten Waffen.

Unsere Umstände so zu akzeptieren, wie sie sind, ist ein starkes Gegenmittel bei negativem Denken.

Wenn du feststellst, dass du anderen etwas neidest, versuche stattdessen, Dankbarkeit für alles, was du bereits hast und Freude über das Glück anderer zu empfinden.

Mache anderen öfter Komplimente für ihren Erfolg.

Konzentriere dich darauf, deinen eigenen Lebenspfad auszubauen, so dass er DIR entspricht.

Und nicht im Wettbewerb zu dem eines anderen zu stehen.

3.

Verschiebe deinen Fokus mit Meditation

Es ist zwar fast unmöglich, alle (negativen) Gedanken damit zu beseitigen.

Aber Meditation ist ein wirksames Mittel, um die meisten negativen und sich wiederholenden Gedanken aus unserem Geist zu entfernen oder wenigstens zu verringern.

Zu Beginn kann eine Meditationspraxis dein Bewusstsein dafür schärfen, wie viele deiner Gedanken tatsächlich negativ sind.

(Erinnere dich: Bis zu 70 – SIEBZIG! – Prozent aller unserer Gedanken beschäftigen sich mit Dramen.)

Experimentiere mit verschiedenen Meditationsformen, um herauszufinden, welche am besten zu deiner Persönlichkeit, deinem Lebensstil und deiner geistigen Verfassung passt.

Und vor allen Dingen:

Meditiere regelmäßig, um deinen Geist leer zu machen und Kraft zu tanken.

Ressourcen:

4.

Ändere deinen Lebensstil, um dein Denkmuster zu ändern

Wenn du dir der Anzahl, der Art und der Qualität deiner Gedanken bewusster wirst, kannst du damit anfangen, größere Strukturen deiner Gedanken zu untersuchen.

Sorgen, Kritik, Schuldgefühle, Feindseligkeit, Pessimismus, Urteile, Grübeln und Bedauern sind die häufigsten negativen Gedankenmuster.

Nimm dir jeden Tag ein oder zwei Minuten Zeit, um über diese wahrscheinlich vorhandenen Muster deiner Gedanken nachzudenken.

Oder schreibe sie am besten gleich in dein Tagebuch.

Achte darauf, welche Gedankenmuster am häufigsten vorkommen und von welchen Mustern du dich am schwersten lösen kannst.

Probiere aus, welche „Gegenmittel“ (Akzeptanz, Vergebung, Dankbarkeit, Freundlichkeit usw.) für deine lästigsten Gedankenmuster am wirksamsten wären.

Experimentiere mit diesen Gegenmaßnahmen, wenn du bemerkst, dass diese Gedankenmuster auftauchen.

Untersuche auch den Zusammenhang zwischen negativen Gedankenmustern und deinen persönlichen Gewohnheiten, täglichen Aufgaben oder Lebensstilentscheidungen (Ernährung, Unterhaltung, Arbeit, Freunde usw.).

Finde heraus, wie sich deine täglichen Gewohnheiten auf deine Gedankenmuster auswirken.

5.

Lösche falsche Annahmen über dich selbst

Selbstkritik und negative Selbstgespräche sind häufige negative Denkmuster.

Unser Selbstbild (Ego) ist von Natur aus fehlerhaft, verzerrt und voll von falschen Projektionen.

Dieses Selbstbild kann sowohl äußere (ich bin arm) als auch innere (ich bin ein schlechter Mensch) negative Denkmuster enthalten.

Trainiere dich darin, nach der Aussage ICH BIN … etwas Angenehmes, mindestens aber Neutrales über dich anzugeben.

Ressourcen:

6.

Sei freundlich und mitfühlend zu dir selbst

Wenn du die hier vorgeschlagenen Methoden wirklich in der Tiefe für dich und deine negativen Denkmuster ausführst, kann dies dazu führen, dass du dich im Herzen niedergeschlagen und im Geist gebrochen fühlst.

Wenn das passiert, hilft es dir, Selbstmitgefühl und Freundlichkeit für dich zu empfinden.

Sei nett zu dir selbst.

Erkenne an, wie schwierig und herausfordernd es ist, sich seinen eigenen negativen Denkmustern zu stellen.

Gib dir selbst die Erlaubnis, zärtlich, liebevoll und fürsorglich zu deinem Herzen und deinem Geist zu sein, wenn du das Leiden erforschst, das unser negatives Denken in deinem Leben wahrscheinlich verursacht.

Mache dir eine Liste der Dinge, die dir besonders gut tun, um dich selbst zu nähren und Selbstliebe aufzubauen.

Fazit: Darum solltest du negative Denkmuster auflösen

Es ist nicht leicht, negative Denkmuster zu minimieren oder gar aufzulösen.

Wir sind überwiegend darauf programmiert worden, unserer Umwelt gegenüber negativ eingestellt zu sein.

Unser Gehirn reagiert auf negative Gedanken und Erfahrungen empfindlicher und sensibler als auf positive oder neutrale.

Das hat uns gut getan, um uns vor physischen Gefahren zu schützen.

Es hat aber den unglücklichen Nebeneffekt, dass es unser Leiden in mentaler und körperlicher Hinsicht verstärkt.

Glücklicherweise verfügen wir über eine erstaunliche Reihe von effektiven Werkzeugen, um negatives Denken aufzulösen und Ruhe, Frieden und Freude zu fördern.

Lass keinen Tag vergehen, an dem du versuchst, 70 % deiner Gedanken POSITIV zu halten.

Ressourcen:

6-Minuten Tagebuch PUR (Das Original) | Dankbarkeitstagebuch, Achtsamkeitstagebuch

Sei gut zu dir und löse negative Denkmuster regelmäßig auf.