Die 6 wichtigsten Erkenntnisse über deine Emotionen, die du kennen musst

Unsere Emotionen begleiten uns von der Geburt bis ans Sterbebett.

Oft wissen wir gar nicht, warum wir uns plötzlich so aggressiv oder traurig fühlen.

Denn manchmal ändert sich unsere Laune schlagartig, je nachdem, was uns gerade widerfährt.

Einerseits sind Menschen, die sich von ihren Gefühlen leiten lassen, oft warmherzig und mitfühlend.

6 Lektionen über deine Emotionen

 

Wenn unsere Gefühle aber unser Leben bestimmen, kann dies andererseits zu Ängstlichkeit und Depressionen führen.

Oder wir werden scheinbar grundlos aggressiv und wütend.

Das hat natürlich Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unsere Beziehungen.

Um wieder die Kontrolle über unsere Emotionen zu bekommen, müssen wir erkennen, dass sie ihren Ursprung in unserem Denken haben.

Lesetipp: Was denkst du eigentlich über dich?

Unser Urteil über eine Situation bestimmt, wie wir reagieren und welche Emotion wir haben.

Und das hat wenig mit der Wirklichkeit zu tun.

Denn es ist unsere Interpretation des Geschehens.

Wir müssen deswegen nicht nur unsere Gefühle beobachten, sondern auch unser Denken.

Denn das eine hängt untrennbar mit dem anderen zusammen.

Bleib dran, denn gleich verrate ich dir, wie du dir die Kontrolle über deine Emotionen zurück holst.

6 Schritte, um wirklich die Kontrolle über deine Gefühle zu behalten

1.

Akzeptiere deine Emotionen

Wenn du feststellst, dass dich eine unerwünschte Emotion überfällt, beachte sie, nimm sie wahr, stell dich ihr.

Gefühle können nämlich wie widerspenstige Kinder sein, die um Aufmerksamkeit buhlen.

Wenn wir unseren Emotionen Beachtung schenken, akzeptieren wir zunächst nur, dass sie da sind.

Es gehört zu unserem Leben, dass wir Gefühle empfinden.

Die Art und Weise, wie wir mit ihnen umgehen, kann manchmal Probleme verursachen.

Wenn wir uns beispielsweise gelangweilt, traurig oder alleine fühlen, tendieren wir oft dazu, übermäßig viel zu essen.

Wir wollen uns dadurch nicht dem wirklichen Grund für unseren Heißhunger stellen.

Wenn wir ihm aber unsere Aufmerksamkeit schenken, es zunächst nur einmal annehmen, erleichtert das schon viel.

„Ja, ich fühle mich jetzt frustriert!“

Wenn du das zugeben kannst, machst du den ersten Schritt zur Veränderung.

Denn wir können der Ursache auf die Spur kommen, indem wir uns der Emotion stellen.

Wenn du dich im Moment des Geschehens der jeweiligen Emotion stellst, erkennst du erst, welche Macht das Gefühl über dich hat.

2.

Achte auf die Auslösetrigger

Wenn du dir dessen bewusst geworden bist, dass du von bestimmten Gefühlen wie Ärger, Eifersucht oder Angst beherrscht bist, versuche herauszufinden, was genau dieses Gefühl ausgelöst hat.

Waren es bestimmte Worte?

Blicke?

Ein Musikstück?

Vielleicht stellst du fest, dass du dann verärgert bist, wenn du dich nicht respektiert oder angenommen fühlst.

Wenn du ins JETZT kommst und die aktuelle Situation wie ein Außenstehender beobachtest, stellst du Interessantes fest.

Deine Kinder ignorieren zum Beispiel deine Aufforderung aufzuräumen.

Nun könntest du die Kinder anschreien.

Oder aber du stellst dich deinen Gedanken:

„Die Kinder respektieren mich nicht.“

Und du erkennst, dass der Ärger wegen deiner Gedanken und Emotionen entstanden ist.

Sie haben nichts mit der Realität zu tun.

Es war deine Entscheidung, die Situation so einzuschätzen.

Du hast die Kinder als Trigger benutzt, um den speziellen Gedanken zu denken.

Und erst der Gedanke hat zu dieser Emotion geführt.

3.

Achte auf deine Gedanken

Emotionen haben ihren Ursprung in unserem Denken.

Wenn du dich das nächste Mal dabei ertappst, dass du ein intensives Gefühl empfindest, finde den vorausgegangenen Gedanken.

Etwa so:

  • „Meine Kinder respektieren mich nicht…“
    „Ist das wahr?“
  • „Natürlich, das sieht man doch: Sie tun nicht, was ich ihnen sage.“
  • „Wer wärst du ohne den Gedanken, deine Kinder respektieren mich nicht?“

Spüre in dich hinein, was diese Frage in dir auslöst.

Wärst du zufriedener, wenn du nicht denken würdest „meine Kinder haben keinen Respekt“?

Diese Technik stammt von Byron Katie und heißt The Work.

Du kannst in diesem Artikel noch viel mehr dazu erfahren:

Warum funktioniert The Work von Byron Katie so genial?

4.

Übernimm die Verantwortung für deine Emotionen

Wie oft hast du anderen Menschen vorgeworfen, dass deren Handlungen dich dazu gebracht haben, ein bestimmtes Gefühl zu empfinden?

Zum Beispiel: „Du machst mich wütend, wenn du zu spät anrufst.“

Natürlich haben die Worte und die Verhaltensweisen von anderen einen Einfluss auf uns.

Doch wir sollten die Verantwortung für die Gefühle übernehmen, die wir in uns selber zulassen.

Niemand kann dich ärgerlich machen.

Du selber entscheidest, was du empfinden möchtest.

Unsere selbstzerstörerischen Gefühle entstehen aus dem, was wir für wahr erachten und was uns berührt.

Wenn jemand zu spät kommt, kann das dein persönlicher Trigger für Wutausbrüche sein.

Doch für jemand anders kann es einfach ihr Gefühl von Freiheit sein.

Wir reagieren konditioniert.

Das bedeutet, wir reagieren entsprechend unserer Erziehung, unserer Glaubenssätze und unserer Erfahrung.

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5.

Erst denken, dann handeln

Wenn du spürst, wie dich ein unangenehmes Gefühl zu überrollen droht, verlasse die Situation und die Personen, die das Gefühl in dir auslösen.

Gewöhne dir an, nicht aus einer spontanen Gefühlsregung heraus zu handeln.

Nimm dir die Zeit, die Situation zu überdenken, dich zu beruhigen und dann erst zu reagieren.

Das gilt auch für positive Gefühle.

Denn auch aus einem Gefühl der Zuneigung und Sympathie tun wir Dinge oder sagen etwas, was wir später manchmal gerne wieder zurücknehmen würden.

6.

Finde dein Mantra

Es ist natürlich leicht, sich vorzunehmen, nicht voreilig zu sprechen oder zu handeln.

Aber oft fällt es uns in einer konkreten Situation schwer.

Wenn du merkst, dass eine bestimmte Emotion in dir aufsteigt und du weißt, dass du nicht einfach weggehen kannst, verbinde dich mit deinem Mantra.

Ein Mantra ist ein kurzes Wort oder ein kurzer Satz, der dir in jeder Situation helfen soll, einen kühlen Kopf zu bewahren.

Es soll dich dabei unterstützen, dir deiner Gefühle bewusst zu werden und dich eben nicht von ihnen überrollen zu lassen.

Du kannst beispielsweise denken oder leise zu dir sagen:

  • „Ruhig! Ganz ruhig bleiben!“
  • „Dies ist gleich vorbei“.

Finde mehrere Mantras, die zu dir und der Emotion passen.

Un erinnere dich daran, wenn du mal wieder fast reflexartig wütend, laut oder aggressiv reagieren willst.

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Zusammenfassung: Diese 6 Erkenntnisse über Emotionen solltest du dir merken

1.

Du bist nicht deine Emotionen.

Du hast die Möglichkeit, jederzeit eine Entscheidung zu treffen, wie du dich fühlen möchtest.
2.

Akzeptieren deine Gefühle.

Doch nimm ihnen die Macht, dich zu beherrschen, wann immer es ihnen gefällt.

3.

Bleibe achtsam und auf das JETZT fokussiert.

Dann erkennst du immer besser die Trigger, die eine bestimmte Reaktion in dir auslösen.

4.

Achte auf deine Gedanken.
Erst durch das Urteil, dass du in Gedanken fällst, entstehen bestimmte Emotionen in dir.

5.

Entscheide bewusst, wann dir Emotionen nutzen und wann es besser ist, sie zu bändigen und zu transformieren.

6.

Nutze dein ganz persönliches Kraftwort, dein Mantra, um eine unerwünschte Emotion zu transformieren.

Sei gut zu dir und trainiere Gelassenheit und starke Gedanken.

 

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