Vergebung macht frei: 3 unglaublich einfache Wege des Loslassens

Schmerz, Groll, Schuldgefühle, Wut und Angst …

Welche Gefühle steigen in dir auf, wenn du  an deine eigenen Fehler oder an die Fehler derer zurückdenkst, mit denen du im Clinch liegst?

Egal, welche es sind.

Sie bringen dich nicht weiter, halten dich nur gefangen in der Spirale von Groll – Wut – Rache …

Manchmal besteht der einzig gesunde Weg, um vorwärts zu kommen, darin:

Liebevoll auf unsere Vergangenheit zurückzublicken und Vergebung in unser Leben zu bringen.

Vergebung macht frei

 

„Was???!!!

Ich soll denen vergeben, die mich so verletzt haben???

Das kann ich nicht.“

Wenn du das gerade gedacht hast, bist du in diesem Artikel richtig gelandet 😉

Manche Menschen leben nach der Devise:

„Vergeben und vergessen“.

Andere wiederum sagen:

„Vergib, aber vergiss nie.“

Auch wenn du bis heute vielleicht den zweiten Weg gewählt haben solltest, weißt du selber, dass es dir keinen Frieden gebracht hat.

Vielleicht eine gewisse Genugtuung, nach dem Motto:

„Der weiß gar nicht, was er an mir verpasst hat.“

Aber bleib nicht in dieser Schleife.

Versuche, glücklicher zu werden.

Denn letztendlich ist es das, weswegen wir alles tun, was wir hier tun.

Deswegen verrate ich dir jetzt 3 Möglichkeiten, wie du glücklicher werden kannst.

Aber, Achtung:

Das wird nicht passieren, wenn du nichts TUST.

Deswegen lies erst einmal diesen Artikel von mir:

10 Fallen, in die du bei deiner Persönlichkeitsentwicklung wahrscheinlich tappen wirst (90% aller Leser tappen in mindestens 3 Fallen)

Gelesen?

Dann hol dir jetzt bitte Stift und Papier (am besten dein Journal *), nimm dir Zeit für dich und lass uns beginnen.

3 einfache Möglichkeiten, um durch Vergebung glücklicher zu werden

1.

Vergib dir selbst, sonst vergibt dir keiner

Harter Tobak, nicht?

Aber im Allgemeinen neigen wir dazu, uns selbst gegenüber noch unnachgiebiger als mit anderen zu sein.

Wenn du in der Vergangenheit Fehler gemacht hast, ist es Zeit, dich selbst zu heilen, indem du dir selbst vergibst.

Wir alle tun Dinge, auf die wir nicht stolz sind.

Mit den Erfahrungen und Kenntnissen, die dir damals zur Verfügung standen, hast du das Beste getan, was du zu jener Zeit konntest.

Heute magst du das anders beurteilen und dann wäre es an der Zeit, den Schwamm darüber zu legen.

Nimm diese Tipps zur wirksamen Selbstvergebung:

  • Wähle einen Bereich deines Lebens aus, an dem du arbeiten möchtest.
    Es können gescheiterte Beziehungen, familiäre Probleme oder geschäftliche Fehler sein.
  • Mache eine Liste aller Personen, die du auf deinem Weg verletzt haben könntest.
    Dies ist der schwierigste Teil, da wir dazu neigen, einige dieser stressigen Erinnerungen zu begraben.
    Sei also ehrlich zu dir selbst und nimm dir Zeit.

  • Nachdem du deine Liste zusammengestellt hast, gehe systematisch jede Person auf der Liste durch.
    Denke über die Situation nach, bestätige deine Fehler und verzeihe dir, dass du andere verletzt hast.

    So seltsam es sich auch anfühlen mag, entschuldige dich laut bei dir selbst:
    „Ich vergebe mir, dass ich diese Person verletzt habe“, und atme tief durch.
    Sobald du diese Übung abgeschlossen hast, wirst du sofort ein angenehmes Gefühl der Erleichterung verspüren.

Denke daran, dass das einfache Erkennen deiner Fehler immer die halbe Miete ist.

Ressourcen:

 

2.

Warte nicht darauf, dass der andere auf dich zukommt

Sobald du dir selbst vergeben hast, ist es auch wichtig, die Atmosphäre mit anderen zu reinigen.

Eine persönliche Entschuldigung ist immer der effektivste Ansatz.

Je nach Situation hast du möglicherweise Angst, persönlich um Verzeihung zu bitten.

Aber wenn du nicht fragst, wirst du nie die Erleichterung verspüren, weil dir jemand deine Fehler verzeiht.

Wenn du dich absolut nicht dazu bringen kannst, von Angesicht zu Angesicht um Vergebung zu bitten, empfehle ich dennoch, wenigstens einen Brief der Vergebung zu schreiben.

Der Grund, warum das Schreiben eines Briefes so gut funktioniert, ist, dass der Prozess des Schreibens dir tatsächlich hilft, dir selbst zu vergeben.

Das Schreiben reduziert nämlich aufgestaute, innere Schuldgefühle.

Du kannst deine Gedanken ausdrücken und das gesamte interne Drama verarbeiten, das sich in deinem Kopf angesammelt hat. 

Nimm diese Tipps zum Schreiben deiner Vergebung:

  • Tue es nicht aus Trotz oder weil du denkst, dass es moralisch aufwerten könnte.
    Aus Täuschung entsteht nie etwas Gutes.
  • Erkenne, dass ein Brief den Schaden nicht rückgängig machen kann.
    Ein Vergebungsschreiben reicht möglicherweise nicht aus, um deine Beziehung zum Anderen zu ändern.
    Aber es ist ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung.
  • Erkläre deine Gründe, aber entschuldige dein Verhalten nicht, übernimm Verantwortung.
    Biete an, einen Weg zu finden, es wieder gutzumachen.
  • Zeige deinen aufrichtigen Wunsch für das Wohlergehen des Menschen, den du verletzt hast.
  • Wenn du den Brief schreibst, kannst du deiner positiven Entwicklung einen großen Schritt entgegengehen.

Ressourcen:

 

3.

Sei nicht lange nachtragend, verschenke dein Verzeihen großzügig

Wenn du in der Vergangenheit verletzt wurdest, musst du nicht ewig lange leiden.

Lass dich nicht einlullen von dem warmen Gefühl des Selbstmitleids.

Du hast die ultimative Kraft, Klarheit zu schaffen, indem du einfach denen vergibst, die dich verletzt haben.

Du solltest eine Liste aller Personen erstellen, die etwas getan haben, das dich bis heute stört oder verletzt.

Die Liste mag anfangs kurz sein.

Aber wenn du nachdenkst, wirst du bestimmt mehr Personen und Vorfälle finden, als du bisher gedacht hast.

Die Erinnerung an unangenehme Ereignisse verdrängen wir natürlich nur zu gerne.

Der Nachteil dabei ist allerdings, dass du diese Ereignisse wahrscheinlich nie richtig verarbeitet hast und sie im Unbewussten noch (gegen dich) wirken.

Obwohl du nicht aktiv an sie denkst, zehren sie an dir und berauben dich deiner mentalen Energie.

Nimm diese Tipps, um anderen aus tiefstem Herzen zu verzeihen:

  • Schließe die Augen und stelle dir die Person vor, der du vergeben möchtest.
  • Erkläre ihr vor deinem geistigen Auge, wie du dich damals gefühlt hast, wie du dich jetzt fühlst und was in der Zeit dazwischen mit dir geschehen ist.
  • Nachdem du deine Ansichten dargelegt hast, lasse deinen Schmerz zu.
    Beobachte die Reaktion und warte auf eine Antwort.
    Es besteht eine gute Chance, dass der oder die Andere deinen Standpunkt versteht.
  • Dann umarme den Menschen in Gedanken und sage ihm, dass du ihm vergibst.
    Ja!
    Tue dies wirklich mit all deiner emotionalen Kraft, denn es ist tatsächlich ein sehr kraftvoller Prozess!
    Befreie dich von deiner unruhigen Vergangenheit und lass deine Gedanken langsam in die Gegenwart zurückkehren.

Ressourcen:

Wenn du älter wirst, verstehst du mehr und mehr, dass es nicht darum geht, wie du aussiehst oder was du besitzt, sondern um die Persönlichkeit, die du geworden bist.

Wenn du dich also selber besser verstehen willst, hilft dir dein Persönlichkeitshoroskop.

Du kannst es direkt hier bei mir bestellen.

 

Ich empfehle dir, diese Schritte des Verzeihens einige Male durchzugehen.

Dann wirst du merken, dass sich deine Gefühle zum Anderen geändert haben.

Und du selber spürst, wie du dich leichter und befreiter fühlst.

Unabhängig davon, ob die Menschen noch Teil deines Lebens sind oder nicht, wirst du sie von jetzt an immer in einem positiveren Licht sehen.

Das macht vor allem deine eigene Zukunft heller.

Und du fühlst dich glücklicher!

Wenn du dich unwohl fühlst oder dich immer noch gegen Vergebung streubst

Wenn du momentan immer noch zu den Menschen gehörst, die nicht einsehen wollen, warum du den ersten Schritt zur Vergebung machen sollst,

dann nimm dir vor, es zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal zu probieren.

Wahrscheinlich hält dich das Gefühl, dich dem anderen Menschen durch eine Vergebung unterzuordnen, zurück.

Halte nicht mehr an der Vergangenheit fest, mit der du nicht im Reinen bist.

Denn das hat Auswirkungen auf dein Selbstwertgefühl und auf dein Glück.

Willst du das wirklich?

Wie viel schöner wäre es doch, tatsächlich frei zu sein und nicht mehr abhängig von alten Gefühlen, die einen belasten und quälen.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob du das Verzeihen mit den genannten Techniken alleine vollziehst oder im Gespräch mit dem betroffenen Menschen.

Da wir alle miteinander verbunden sind, kann deine veränderte Sichtweise nach der Vergebung beim Anderen nicht unbemerkt bleiben.

Auch wenn nie ein Wort zwischen euch gefallen sein sollte.

Aber das wirst du nur erkennen, wenn du es getan hast.

Deswegen:

Sei gut zu dir und heile Verletzungen, wann immer es dir möglich ist.