Andere Menschen spiegeln uns: Wie du dich selbst im anderen erkennst

Wir werfen verdorbene Lebensmittel weg, um nicht durch Lebensmittelvergiftungen krank zu werden.

In ähnlicher Weise sollten wir auch regelmäßig eine Bestandsaufnahme von unserem Denken machen, um besser zu erkennen und zu verstehen, welche Überzeugungen, Glaubenssätze und Selbstbilder wir eigentlich haben.

Denn auch durch sie können wir unseren Körper, unseren Geist und unser Leben insgesamt vergiften.

So gehören deprimierende und angstbasierte Gedanken nicht in unser Denken, wenn wir uns ein glückliches, befreites Leben wünschen.

 

Oft fällt es uns allerdings schwer zu entscheiden, ob uns bestimmte Gedankeninhalte und Vorstellungen negativ belasten oder ob sie neutral sind.

Andere Menschen spiegeln uns

Dann hilft es uns, auf die Menschen in unserem Leben einen Blick zu werfen, die wir ablehnen und mit denen wir immer wieder in Konflikt geraten.

Menschen spiegeln uns, sie zeigen uns, was wir an uns mögen und, noch viel mehr, was wir an uns selber kritisieren, ablehnen und verurteilen.

Denn sie sind es, die uns prägnant und deutlich unseren inneren Geisteszustand widerspiegeln.

Wenn wir uns genau diese Zeitgenossen genauer anschauen, können wir leichter erkennen und überprüfen, welche Gedanken und Überzeugungen uns nicht unterstützen und welches Leben wir nicht wollen.

Wir sind dann in der Lage, unsere Negativität zu hinterfragen, dem anderen zu vergeben, unsere Beziehungen zu heilen, loszulassen und inneren Frieden zu finden.

Menschen spiegeln uns, aber wie?

Dafür musst du im ersten Schritt erkennen, dass es keine Trennung zwischen deinem Inneren und deinem Äußeren gibt, also auch keine Trennung zwischen dir und anderen.

Lesetipp: Wie innen, so außen. Warum dein Leben so ist, wie es ist.

Wir alle wachsen nämlich in der Illusion auf zu glauben, dass wir einen anderen Menschen beurteilen und verletzen können, ohne dass unsere Gedanken, Worte und Handlungen negative Auswirkungen auf uns selber hätten.

Wir glauben, eines hätte nichts mit dem anderen zu tun.

Uns verrät auch niemand, dass jeder Mensch, der uns begegnet, durch uns selber zu uns gerufen wurde. Denn es gibt keine andere Ursache für die Phänomene des Lebens, als wir selber.

Wenn du also das nächste Mal jemanden beurteilen willst, erinnere dich daran, dass die- oder derjenige, der vor dir steht, sich freiwillig gemeldet hat, um dir zu spiegeln, in welchem Bewusstseinszustand du dich befindest.

Bewusstseinszustand meint hier die Summe all deiner Glaubenssätze, Annahmen, Vorstellungen und inneren Bilder, die du, oft unbewusst, von dir und der Welt hast.

Lesetipp: Die ungeheure Macht deiner Überzeugungen, Glaubenssätze und inneren Bilder

Jeder Mensch in deinem Leben ist nämlich in dein Blickfeld gekommen, damit er dir deinen inneren Zustand projizieren kann. So kannst du erkennen, welchen Inhalt dein Denken und Fühlen überwiegend hat.

Jeder Mensch in deinem Leben ist da, um dir zu helfen, ein tieferes Selbst – Bewusstsein und eine höhere Bewusstseinsebene zu erreichen.

Andere Menschen spiegeln uns, weil wir vergessen, wie wir uns selber erkennen können

Deswegen:

Wenn dir ein anderer Mensch nicht zusagt, wenn du ihn ablehnst und meidest, sei ihm dankbar für die Lektion, die er dir gerade erteilt, weil er dir in deinem Wachstums-, Heilungs- und Erwachungsprozess einen Meilenstein setzt.

Durch denjenigen, den du ablehnst, kannst du beginnen, deine Unterstützung für das aufzugeben, was du an dir selber und in deinem Leben nicht willst.

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Ein Beispiel:

Dich nerven Menschen, die selbstgefällig sind, die nur über sich selber sprechen und dich nicht ausreden lassen?

Und du? Wo bist du selbstgefällig und ignorierst die Bedürfnisse von anderen?

Anstatt den Menschen durch deine Gedanken, Worte, Handlungen und Reaktionen zu beurteilen oder zu verurteilen, fange an zu verstehen und zu fühlen, dass sich dein Verhalten vor allem negativ auf dich selber auswirkt.

Weil du dich selber ablehnst in deinem Verhalten, das der andere dir spiegelt, beginnst du, den anderen Menschen zurückzuweisen, anstatt einfach die Entscheidung zu treffen, selber nicht mehr  selbstgefällig zu sein.

Du vergiftest und bestrafst im Wesentlichen dich selber durch deine negativen und wertenden Gedanken über andere.

Wenn alles eins ist und es nur eine Ursache für alles gibt – DICH! -, dann tust du das, was du vermeintlich einem anderen antust, dir selber an.

Wenn du dem anderen Menschen deine Vergebung und dein Mitgefühl vorenthältst, kannst du dich nicht selbst heilen und befreien.

Indem du andere wertschätzt, wertschätzt du dich selber

Wenn du in der Tiefe verstanden hast, was das bedeutet, wirst du ganz selbstverständlich beginnen, allen anderen nur das anzubieten, was du selber erleben möchtest.

Lesetipp: Warum Wertschätzung kein Luxus ist, dich aber unendlich reich macht.

Erkenne, welche großartige Chance dir ein Mensch gibt, wenn er in dein Leben tritt und durch seine Teilnahme daran dir die Möglichkeit anbietet, Erkenntnisse über dich selber zu gewinnen und daran zu wachsen.

Denn darum geht es im Wesentlichen: Dass wir erkennen, wer wir wirklich sind und welche Rolle das Außen wirklich spielt.

Eine Änderung der Welt muss in deiner eigenen Vorstellung, in deinem eigenen Denken beginnen. 

„Es gibt nichts zu ändern, außer dich selber.“ (Neville Goddard)

Und diejenigen, die in unser Leben kommen, sind da, weil sie unsere Hilferufe und Bitten um Heilung gehört haben.

Sie haben sich im Wesentlichen freiwillig gemeldet, um uns bei der Heilung zu helfen.

All das geschieht komplett an unserer bewussten Wahrnehmung vorbei.

Viele von uns können oder wollen sich nicht vorstellen, dass das Leben so funktioniert. Doch um die Gesetze des Lebens zu verstehen, musst du nicht mehr tun, als dich selber achtsam zu beobachten.

Denn du bist dein eigener Lehrer und Schüler, gleichzeitig!

Menschen spiegeln uns: So erforschst du deine Beziehungen

Wie wäre es, wenn du anfängst, ein Journal über die Menschen in deinem Leben zu führen, um selber zu entdecken, was sie mit dir zu tun haben?

Du kannst dort notieren, wem du heute „zufällig“ begegnet bist, wen du gerne hast und wen du ablehnst. Der wichtigste Schritt dabei ist jedoch, Zusammenhänge zwischen dir und dem Anderen zu entdecken.

Denn nichts hinterlässt so bleibende Eindrücke wie die Erkenntnisse, die uns wie ein Blitz treffen, wenn wir verstanden haben, wie das Leben funktioniert und wie wir uns selber näherkommen.

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Wenn wir das verstehen, hören wir auf, andere zu verurteilen oder gar abzulehnen. Stattdessen wächst unser Verständnis und unsere Dankbarkeit für die Lehren, die wir erfahren dürfen.

Denn die Menschen, denen wir auf unserem Weg begegnen, sind nicht zufällig da.

Sie erlauben uns im Wesentlichen, durch die Art, wie wir ihnen (und damit uns selbst!) begegnen, uns weiterzuentwickeln und zu einer größeren Erkenntnis zu gelangen.

Ho´oponopono: Die leichteste Technik der (Selbst- ) Liebe

Wenn es dir nicht einfach fällt, dich selbst und damit auch andere Menschen weniger zu kritisieren, empfehle ich dir Ho´oponopono.

Mit dieser Methode findest du leicht und mühelos zu innerer Freiheit und Freude.

Die vier Sätze des Ho óponopono lauten:

Es tut mir leid.

Bitte verzeih mir.

Ich liebe dich.

Danke.

Lesetipp: Wie du dich mit Ho´oponopono von Ängsten, Sorgen, Groll und Ärger schnell und effektiv befreien kannst

Wie wäre es, wenn du dich dafür entscheiden würdest, mit diesen Worten deinen nächsten Tag zu beginnen und zu beenden?

Probiere es aus und lass dich überraschen von all den positiven Menschen, die plötzlich in dein Leben „hereinschneien“.

Sei gut zu dir und verstehe, wie deine Innen- und Außenwelt wirklich zusammenhängen, um dein Leben wirksam zu ändern.