Wie du mit echten Powerfragen den wirklichen Auslöser für ein Symptom herausfinden kannst

Hast du dich je gefragt, warum du ein bestimmtes Symptom oder eine Krankheit bekommen hast?

Beispielsweise, warum du ausgerechnet jetzt Magenschmerzen hast oder warum deine Nase läuft?

Oft sagen wir als Begründung: „Ich habe etwas Falsches gegessen.“, oder „Ich muss mich irgendwo angesteckt haben.“

Wenn du dich damit zufrieden gibst, kannst du jetzt aufhören zu lesen. 😉

Falls du aber wirklich Symptome verstehen willst und bereit bist, dich mit einem bestimmten Krankheitszeichen tiefer auseinander zu setzen, um nicht nur seine Botschaft und Bedeutung zu entdecken, sondern auch die Gefühle und Glaubenssätze, die hinter dieser Botschaft liegen,

dann wirst nach dem Lesen des Artikels bestimmt ein paar interessante Erkenntnisse haben.

 

 

1. Genau hinschauen

Den ersten Schritt, um Symptome zu verstehen, liegt darin, sich überhaupt mit sich selber beschäftigen zu wollen.

Sind es wirklich die äußeren Bedingungen, die viele für den Auslöser einer Krankheit halten?

Viren, Bakterien, Erbkrankheiten oder ernährungsbedingte Faktoren sind solche äußeren Bedingungen, die fast immer als Ursache für eine Krankheit herangezogen werden.

Doch weder Baupläne noch Ziegeln machen ein Haus aus, aber der Architekt nutzt sie als Mittel, um sein Bauvorhaben durchzuführen.

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Deswegen sollten wir zunächst lernen, die Symptome qualitativ und subjektiv zu bewerten. So wie kein Haus 100% ig einem anderen gleicht, so ist auch jeder Husten höchst individuell und verdient eine ganz genaue Betrachtung.

Um in einem ersten Schritt deine ganz persönlichen Geschichte inklusive der versteckten Glaubenssätze hinter einem Symptom herauszufinden, stelle dir folgende Fragen:

  • Warum ist mir genau das jetzt passiert?
  • Was genau ist überhaupt passiert?
  • Wie ist es passiert?
  • Welche Symptome habe ich genau?
  • Und wie fühle ich mich gerade?

2. Den Zeitpunkt ermitteln

Für die nächste Stufe der Interpretation eines Symptoms ist es wichtig zu wissen, wann das Symptom zum ersten Mal aufgetreten ist.

Dabei spielt das Ereignis, das gleichzeitig mit dem Auftreten eines Symptoms in Erscheinung tritt, die entscheidende Rolle.

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Doch nicht nur externe Fakten solltest du dabei berücksichtigen, sondern vor allen Dingen, welche Gedanken in deinem Kopf präsent sind und welche Gefühle du hast oder damals hattest.

Diese Fragen helfen dir dabei:

  • Mit welchem meiner Gefühle, Gedanken oder Einstellungen ist das gleiche passiert, das gerade mit meinem Körper geschieht?
  • Und was ist geschehen, bevor diese Symptome das erste Mal aufgetreten sind?
  • Was habe ich damals getan?
  • Mit wem war ich zusammen?
  • Wann hat es eigentlich genau angefangen?
  • Welche Gedanken und Gefühle hatte ich zu jener Zeit?
  • Hatte ich Ängste, Frustrationen oder fühlte ich mich abgelehnt?

Solche Fragen lassen sich nicht oberflächlich beantworten.

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Du musst tief in deine persönliche Situation eintauchen, um das gesamte System zu durchschauen.

Tiefergehende Fragen sind beispielsweise:

  • Auf welcher Ebene beschreibt das Symptom oder drückt das Symptom aus, das sich gerade in meinem Körper zeigt, ein Ereignis aus, das vor kurzem in meinem Leben stattgefunden hat?
  • Ist irgendetwas in meinem Umkreis, in meiner Familie oder in meinem Beruf geschehen, das mich mehr als sonst beschäftigt?
  • Hat sich irgendwas in meinem Leben verändert? Habe ich Neuigkeiten erhalten, und wie habe ich auf diese reagiert?

Ein akut auftretendes Symptom hat seine Ursache einige Stunden vor seinem ersten Erscheinen oder maximal ein bis zwei Tage davor.

Die Ursachen für so genannte chronische Krankheiten liegen weiter in der Vergangenheit.

Dabei ist es nicht so entscheidend zu wissen, ob die Ursache für ein Symptom erst wenige Wochen zurückliegt, aus unserer Kindheit oder dem Mutterleib stammt, oder sogar das Erbe eines Vorverfahren ist.

Was wir wirklich wollen, ist herauszufinden, was es uns übermitteln möchte und welche negativen Glaubenssätze dem Symptom geholfen haben, sich zu manifestieren.

Tiefergehende Fragen:

  • Was will mir meine Seele oder mein Höheres Selbst mir durch dieses Symptom sagen?
  • Warum passiert mir das überhaupt?
  • Welche Gedanken, Einstellungen oder Weltbilder könnten zu solch einer Krankheit führen?

Wenn du dir diese Fragen stellst, ist die erste Antwort, die dir in den Sinn kommt, ganz sicher eine entscheidende.

 

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3. Deine Wortwahl und Sprache hinterfragen

Als dritten Schritt zur Interpretation des gesamten Geschehens müssen wir die Wörter, die Wendungen und Ausdrücke genauer betrachten, mit denen wir den Krankheitsprozess beschreiben.

Denn auch unsere Sprache ist zutiefst persönlich und deswegen psychosomatisch.

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Unsere körperlichen Symptome entsprechen unseren geistigen und emotionalen Ungleichgewichten. Dies bedeutet, dass emotionale Probleme mit bestimmten Körperempfindungen zusammenhängen.

Wenn du also über ein körperliches Symptome sprichst, erzählst du uns immer auch von einem psychischen Problem.

Fragen die dir helfen könnten, hinter die Fassade zu blicken:

  • Welche inneren Gefühle und welche Sprache verwende ich, um das Symptom zu beschreiben?
  • Beispiele:

    Ich sehe die Sache nicht klar.
    Meine Augen tun weh.
    Mein Herz hüpft vor Freude.
    Ich mache etwas von ganzem Herzen.
    Ich behalte einen kühlen Kopf.
    Ich konnte nicht rechtzeitig aufhören.
    Ich kann die Ausreden nicht mehr schlucken.
    Wenn ich das sehe, fühle ich mich sofort unwohl.
    Ich bin atemlos.

Die Redewendungen der deutschen Sprache sind höchst ehrlich und direkt und verdienen deine Aufmerksamkeit.

4. Die versteckte Motivation für eine Krankheit herausfinden

Der nächste Schritt in der Analyse führt uns zu einer noch tieferen persönlichen Überprüfung, die wir mit folgenden Fragen aufdecken können:

  • Woran hindert mich dieses Symptom?
  • Wozu zwingt es mich?
  • Was soll ich möglicherweise aufhören zu tun?
  • Welche neuen Maßnahmen sollte ich ergreifen?
  • Könnte ich diese neuen Maßnahmen auch ohne diese Krankheit durchführen?

Es gibt immer versteckte Gründe für eine Krankheit oder für Symptome, die uns für diese Krankheit belohnen.

Wir haben nämlich alle schon die Erfahrung gemacht, dass wir mehr Aufmerksamkeit bekommen, wenn wir krank sind und über unser Leid klagen können.

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Manchmal lassen wir Symptome nicht gehen, weil wir unbewusst Kraft und Energie, Interesse und Hingabe damit erreichen.

Zusammenfassung: Deine Symptome verstehen ist ein Wegweiser zu dir und deiner Gefühlswelt

Jedes Symptom ist immer die physische Manifestation von etwas, das wir im Inneren ablehnen, etwas, das im Schatten liegt und kommt, damit wir es erkennen.

Was immer es ist, eine Krankheit zwingt uns, unser Verhalten zu überdenken, zu ändern und bestenfalls das Ungleichgewicht zu korrigieren.

Einen wirklich lebensverändernden Gewinn und das Beste für unsere Entwicklung erfahren wir immer dann, wenn wir freiwillig von dem Abstand nehmen, was uns so lange gequält hat.

Wenn wir erkennen, wie unsere Psyche und unser Körper zusammenspielen, um für uns Veränderungen zu initiieren, dann geschieht Heilung ganz mühelos und ohne Komplikationen.

Immer dann, wenn wir uns der Erkenntnis widersetzen und Symptome mit Tabletten einfach nur stilllegen, werden sich andere Symptome an anderer Stelle zeigen. Dies geschieht solange, bis wir es endlich verstanden haben und anfangen, uns mit uns selber auseinandersetzen.

Sei gut zu dir und lerne die Sprache der Symptome verstehen.