Warum ein falsches Schönheitsideal zu Cellulite führen kann

Cellulite ist keine Erkrankung, sondern eine Veränderung des Bindegewebes, eine Art Dellenbildung der Haut, hauptsächlich im Bereich der Oberschenkel, Oberarme, Hüften und des Gesäßes.

Umgangssprachlich heißt sie auch „Orangenhaut“ oder „Reiterhose“.

Sie kommt fast ausschließlich bei Frauen vor. Warum das so ist und was hinter Cellulite wirklich steckt, verrate ich dir gleich.

Cellulite steht im Zusammenhang mit Ängsten, Aspekten deiner selbst, die du zurück hältst, mit verdrängten Emotion der Reue und des Grolls, die du hegst.

Das bezieht sich auf dein Engagement mit dir selbst oder einem anderen gegenüber. Du fürchtest dich davor, dich ganz auf den Menschen, den du liebst, einzulassen und weigerst dich, entschlossen zu handeln.

Diese Angst kann ihre Wurzeln in einem Ereignis haben, bei dem du dich verlassen gefühlt hast und glaubtest, nicht schön genug zu sein, um dem anderen zu gefallen.

Cellulite verstehen

 

 

Du weigerst dich, einen Teil deiner Jugend näher zu betrachten, denn oft ist es so, dass du verletzt und von bestimmten traumatisierenden Erfahrungen gezeichnet wurdest, die dich heute noch belasten und deine Kreativität und dein Kinderherz hemmen.

Cellulite kommt sehr viel häufiger bei Frauen als bei Männern vor, weil du als Frau viel früher anfängst, dir um deine äußere Erscheinung, deinen Körper und deine Figur, Gedanken zu machen.

Du wünschst dir ein Aussehen, das den gesellschaftlichen Normen entsprechend, perfekt sein soll.

Doch tatsächlich fühlst du dich wie eine ausgepresste Orange mit den Dellen auf der Haut.

Du findest dich hässlich, minderwertig und neigst zu Abhängigkeitsbeziehungen *.

Damit zeigst du, dass du den Kampf um „Wer ist die Schönste im ganzen Land?“ nicht mehr mitspielen willst, denn wenn dein Partner bei dir bleibt, bist du „sicher“.

Du verdrängst deine kreative Seite und vergiftest dich selbst, indem du die gesamte Energie, die zum Ausdruck drängt, sei es durch Kunst oder Kommunikation, in dir einsperrst.

Eine „Reiterhose“ an den Oberschenkeln zeigt, dass du dich verpflichtet fühlst, deine Kinder ständig zu überwachen, damit sie „etwas Besseres“ werden (oder jeweils das, was für deine Kinder steht).

So möchtest du deine weibliche Kraft schützen und hast Angst vor dem Verlassensein.

Die Cellulite ist ein Anzeichen dafür, wie passiv du dein Leben lebst. Du lässt die anderen für dich handeln, anstatt dich proaktiv und positiv zu verhalten.

Du folgst den Vorgaben und Maßstäben der breiten Masse und versuchst mit allen Mitteln, dem Ideal zu entsprechen, obwohl du dich dabei gänzlich unattratktiv fühlen kannst.

Ebenso lässt du andere über das Schönheitsideal entscheiden, dem du nie entsprechen kannst, weil es überhaupt nicht vorgesehen ist, dass du es jemals erreichst.

Deine Unsicherheit im Hinblick auf dein Aussehen ist groß, da du Angst hast, deinen „Ort des Friedens“ zu verlieren.

Cellulite weist auf Unsicherheit, Selbstzweifel bis hin zu Selbsthass hin.

„Orangenhaut“ spiegelt dir deine Gedanken und Gefühle in Bezug auf deine äußere Erscheinung wieder. 

Du hast schon als Mädchen akzeptiert, dass du gut aussehen musst, um im „Wettkampf“ bestehen zu können.

So begleiten dich oft lebenslang Gedanken und Gefühle, dass du nicht schön genug bist:

  • Ich kann mich selbst nicht annehmen, wie ich bin.
  • Ich bin sauer und wütend.
  • In mir staut sich etwas, was ich nicht loslassen kann oder will.
  • Ich bin zu dünn/zu dick.
  • Ich mag mein Aussehen da nicht.
  • Sie finden mich nicht attraktiv.
  • Ich bin hässlich.
  • Ich habe nicht genug Ressourcen/Reserven dafür.
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  • Ich gehe zufrieden mit mir selbst um.
  • Ich bin gut und immer zufrieden mit mir selbst.
  • Ich ruhe in meiner Mitte.
  • Ich lasse los und gewinne.
  • Ich akzeptiere, dass ich prüfen muss, welche Gefühle mich am entschlossenen Handeln hindern. Diese muss ich behutsam in meinen Alltag integrieren.
  • Ich erkenne meinen wahren Wert an und lasse es zu, dass sich meine Kreativität entwickelt.
  • Wahre Schönheit kommt von innen und hat nichts mit dem Alter zu tun.
  • Ich höre auf, mich über mein Aussehen zu definieren und lasse es auch sein, andere nach ihrem Aussehen zu bewerten.

Sei gut zu dir und verabschiede dich noch heute von dem Zwang, einem unerreichbaren Schönheitsideal nachzueifern. Nimm die Dehnungsstreifen an als Zeichen für alte Muster, denen du nicht mehr folgen willst.