6 innere Dämonen, die du leicht besiegen kannst

Wir alle kämpfen immer mal wieder mit unseren inneren Dämonen.

Diese Dämonen, wie ich sie nenne sind unsere Gedanken, Einstellungen, Weltbilder, die uns das Leben schwer machen und in eine Richtung drängen, die wir doch immer vermeiden wollten.

Wir stellen fest, dass wir gar nicht so sind, wie wir eigentlich sein wollen, wenn wir in den Spiegel schauen.

Denn anstatt freundlich, optimistisch und zuvorkommend zu sein, verhalten wir uns aufbrausend, unfreundlich und nachtragend.

Unsere inneren Dämonen spielen ihre Spiele mit uns.

Innere Dämonen besiegen

 

Vielleicht ist es jetzt an der Zeit, sich unsere inneren Dämonen genauer anzuschauen und sich zu fragen:

Wie kann ich mich von meinen inneren Dämonen befreien, sodass sie mir weniger schaden?

Die folgenden Tipps sollen dir helfen, innere Dämonen zu erkennen und damit anzufangen, sie zu zähmen.

6 innere Dämonen, die uns das Leben schwer machen

1.

Der Dämon der Perfektion

„Ich muss es allen perfekt machen, darf keine Fehler machen, muss allen gefallen.“

Dieser fiese kleine Dämon sitzt auf der Schulter vieler Menschen.

Es ist dieses unterschwellige Gefühl von Scham, Beschämung oder Zweifel, das entsteht, wenn du bemerkst, dass andere die Nase rüpfen, dir einen zweifelnden Blick zuwerfen oder den Kopf schütteln.

Diese Gefühle zeigen dir, welcher Glaubenssatz gerade in dir getriggert wurde.

Auch wenn du es vielleicht ungern zugeben magst:

Auch du willst angenommen und akzeptiert werden für das, was du tust und sagst und nicht abgelehnt und kritisiert.

Viel zu oft nehmen wir Zurückweisungen persönlich und meinen, dass wir nicht gut genug sind oder dass etwas nicht mit uns stimme.

Dabei können wir mit unseren Worten und Handlungen unmöglich immer auf Zustimmung stoßen.

So entkommst du diesem kleinen inneren Dämon

Löse dich von der Vorstellung, dass du nicht gut oder wichtig genug sein könntest, um DEIN Leben zu führen, ohne dass andere zustimmen.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Ich führe ein einzigartiges, außergewöhnliches und reiches Leben.
  • Ich bin frei von der Angst zu versagen.
  • Ich spüre Weisheit und innere Stärke bei allem, was ich tue.
  • Zurückweisungen haben keinerlei Macht mehr über mich.

2.

Der Dämon des Selbstzweifels

„Ich schaffe diese Aufgabe nicht, bin zu schwach (arm, alt, unsportlich …).

Ich bin nichts wert.“

Dieser kleine innere Dämon kann sich zu einer echten Plage entwickeln.

Er nistet sich tief in unsere Glaubenssätze, Gefühle und unbewussten Überzeugungen.

Wusstest du, dass alle Beschwerden der Muskeln, Sehnen und Knochen auf dieses Gefühl der Wertlosigkeit zurückzuführen sind?

Das Gefühl der Minderwertigkeit führt dazu, dass wir uns oft als Opfer, Unglücksrabe und Pechvogel fühlen.

Deswegen gelingen uns in Zukunft noch seltener die Aufgaben, die wir uns selber gestellt haben, zu unserer Zufriedenheit.

Ein Teufelskreis.

Die Vorstellung, nicht Wertvolles beitragen zu können, bewirken Depression, Erschöpfung, Selbstkritik und Selbstverurteilung.

Unser Selbstwertgefühl ist gering und fällt bei der kleinsten Kritik in sich zusammen.

So entkommst du diesem kleinen inneren Dämon

Verstehe, dass im Leben jede Herausforderung immer genau so groß ist, dass wir sie unter allen Umständen bewältigen können.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Mein Selbstvertrauen und meine innere Kraft sind grenzenlos.
  • Das Vertrauen in mich und meine Fähigkeiten wird jeden Tag größer und größer.
  • Ich lege meine Opferrolle ab und übernehme die Hauptrolle in meinem Leben.
  • Alles gelingt mir leicht und mühelos genau so, wie es sein soll.

3.

Der Dämon des Selbsthasses

„Ich bin nicht liebenswert, nicht attraktiv.

Mich mag keiner wirklich.“

Im Zeitalter von Instagram, Follwerzahl und Facebook Friends kann dieser kleine Dämon uns das Leben ganz schön schwer machen.

Denn nun kann jeder sehen, wie es um unsere Beliebtheit bestellt ist.

Dabei zeigt uns dieser Dämon lediglich, wie es um unsere Selbstliebe steht.

Wenn das Gefühl von Ausgegrenztsein, Selbstmitleid oder Neid auf die Beliebtheit anderer übermächtig wird, schwindet unsere Selbstliebe dahin.

Wir haben immer öfter und intensiver Angst und Misstrauen, dass uns der andere Mensch nur Gefühle vorspielen und uns dadurch verletzen könnte.

Wenn wir uns selbst nicht lieben, verschließen wir unser Herz auch vor der Zuneigung anderer.

Wir beäugen oft misstrauisch die Reaktionen um uns herum.

Selbstmitleid und das Gefühl von fehlender Anerkennung halten uns in einem Teufelskreis aus Groll, Argwohn und Misstrauen gefangen.

So entkommst du diesem kleinen inneren Dämon

Erkenne deinen wahren, liebevollen Kern, der einzigartig und wertvoll ist.

Er hat auch nichts damit zu tun, wie viele virtuelle oder echte Freunde du hast.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Ich gebe alle Gefühle von Misstrauen und Neid auf.
  • Ich habe alle Menschen in meinem Leben, die ich jetzt gerade brauche.
  • Die Liebe für mich selber ist die wichtigste und strahlt an erster Stelle.
  • Ich bin ein durch und durch schöner und liebenswerter Mensch.

Ressourcen:

Buchtipp: Manifestiere deine Träume und Lebe dein Wunschleben

4.

Der Dämon des hilflosen Entleins

„Ich kann mich niemals ändern.

Ich habe das vererbt bekommen, auch meine Schwester (Bruder, Vater, Oma …) ist so.“

Dieser oft sehr bequeme kleine Dämon lässt uns, bildlich gesprochen, im Schokoteig schwimmen.

Hier haben wir es uns gemütlich eingerichtet, weil wir eh nichts ändern können.

Ein Gefühl von selbstgefälliger Hoffnungslosigkeit kann sich breit machen, wenn wir das Gefühl haben, unserem Schicksal ausgeliefert zu sein und zu den Pechvögeln im Leben zu gehören.

Man sieht keinen Ausweg aus bestimmten Situationen und bleibt im Zustand von Ausweglosigkeit und Enge kleben.

Da wir eh nichts ändern können, müssen wir auch nichts tun und erdulden die uns auferlegten Schicksalsschläge mal mehr mal weniger ergeben.

So entkommst du diesem kleinen inneren Dämon

Betrachte dein Leben öfter aus einer anderen Perspektive und entscheide dich bewusst dafür, ganz anders zu reagieren und zu handeln, als die Jahre davor.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Ich sehe auch dort Licht, wo alles dunkel erscheint.
  • Das Leben bietet mir ständig Möglichkeiten, mich zu beweisen und zu meiner wahren Größe aufzusteigen.
  • Jeder Tag ist eine Chance zur Veränderung hin zum Guten.
  • Ich glaube an meine eigene Schöpferkraft und an den guten Weg, der vor mir liegt.

Chance zur Veränderung

5.

Der Dämon des Schuldigseins

„Es ist meine Schuld, dass das passiert ist.

Das hätte ich nicht tun dürfen, ich muss das irgendwie wieder gut machen.“

Dieser kleine innere Dämon ist in Wahrheit einer der größten und wird meistens schon in sehr frühen Jahren installiert.

Wenn beispielsweise die Mutter ihrem Kleinkind, sei es auch nur im Spaß, signalisiert, dass es sie traurig gemacht hat, wird sich dieses Schuldgefühl tief in das Unterbewusstsein des Kindes einnisten.

Die Liebe der Mutter ist für das Kind überlebenswichtig.

Wenn du dich schuldig fühlst, verurteilst du dich selber, ein „schlechter Mensch“ zu sein.

Schuldgefühle können wegen jeder Kleinigkeit entstehen:

  • Du arbeitest zu viel.
  • Du verbringst zu wenig Zeit mit deiner Familie.
  • Du gibst zu viel Geld aus.
  • Du gönnst dir zu viel Muße.

Jede Art von Schuldgefühlen hält uns in einem gefühlsmäßigen Gefängnis, löst Stress in Körper und Seele aus.

So entkommst du diesem kleinen inneren Dämon

Du selber musst dich von Selbstbestrafung, Selbstbeschränkung und Selbstsabotage befreien, indem du dir die Erlaubnis gibst, dich von zu schweren Lasten zu befreien und deine Freiheit wiederzugewinnen.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Ich tue in allen Situationen das beste, was mir jeweils möglich ist.
  • Ich verzeihe mir selber.
  • Alle Gefühle von Schuld und schlechtem Gewissen verschwinden aus meinem Leben.
  • Ich treffe gesunde Entscheiden in allen Lebenslagen.

Ressourcen:

6.

Der Dämon des Selbstmitleids

„Ich habe alles verloren, mein Leben hat keinen Sinn mehr.

Ich weiß nicht, wie es weitergehen soll.“

Dieser kleine innere Dämon hat die Macht, uns in einen Abgrund von Selbstmitleid, Depressionen bis hin zu tiefer Resignation zu reißen.

Trauer ist ein natürliches Gefühl, wenn man etwas so Wertvolles wie den Partner, die Eltern oder ein Tier verloren hat.

Manche Menschen finden aus dieser Situation allerdings nur noch schwer heraus.

Sie isolieren sich und reduzieren persönliche Kontakte auf ein Minimum.

Besonders gefährlich wird die Situation, wenn der betroffene Mensch nur noch in der Vergangenheit lebt.

Er hindert sich damit selber daran, auf seinem Lebensweg weiter voranzugehen.

So entkommst du dem kleinen inneren Dämon

Entscheide dich bewusst dafür, die Segnungen in deinem Leben zu sehen und willkommen zu heißen.

Verschließe dich nicht vor den kleinen Glücksmomenten, die auch in der tiefsten Dunkelheit leuchten.

Affirmationen, die dir helfen:

  • Ich lasse diesen intensiven Schmerz jetzt in Liebe gehen.
  • Ich schöpfe Mut und Zuversicht auch aus den kleinen Dingen.
  • Ich verdiene es zu lachen und glücklich zu sein.
  • Ich füttere meinen Geist mit positiven, gesunden und heilenden Gedanken.

Ressourcen:

Buchtipp: 6-Minuten Tagebuch | Dankbarkeitstagebuch, Achtsamkeitstagebuch *

Innere Dämonen nicht mehr füttern

Kleine innere Dämonen lauern in jedem von uns.

Die Kunst und Leichtigkeit besteht darin, diese Dämonen nicht mehr zu füttern.

Auch wenn manche innere Dämonen schwer zu besiegen scheinen, zeigen uns andere Menschen, dass es möglich ist.

Auch wir selber haben ja schon alle die Erfahrung gemacht, dass wir uns ändern können, wenn wir uns wirklich dafür entscheiden und gute Gründe dafür finden.

Sei gut zu dir und erlaube dir selber, dich von kleinen und großen inneren Dämonen liebevoll zu befreien.