Warum du wirklich deine Glaubenssätze hinterfragen solltest

Unsere Ausstrahlung wird erzeugt durch die Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze, die wir haben.

Die meisten von uns versuchen irgendwann, unser Verhalten oder unsere Worte zu ändern.

Aber alleine dadurch ändern wir nichts Wesentliches, wir müssen unsere Glaubenssätze hinterfragen.

Warum du deine Glaubenssätze hinterfragen solltest

 

Unser Verhalten ist nämlich so, wie es ist, weil wir glauben, dass es uns etwas bringt, wenn wir genau das tun.

Unsere Gedanken entstehen aus unseren Glaubenssätzen und rufen bestimmte Gefühle in uns hervor.

Diese Gefühle sind es dann, die uns dazu motivieren, bestimmte Dinge zu tun.

Dies ist das Grundprinzip des Handelns:

Du hast bestimmte Glaubenssätze, diese führen zu Gedanken, Gedanken führen zu Gefühlen, und Gefühle führen zu Handlungen.

Du handelst den ganzen Tag über.

Du stehst auf, ziehst dich an, gehst zur Arbeit, später vielleicht ins Yoga Studio und abends legst du dich ins Bett.

All diese Verhaltensweisen entstehen aus den Gefühlen, die von den Gedanken erzeugt werden, die wiederum von deinen Glaubenssätzen herrühren.

Lesetipp: Die ungeheure Macht deiner Überzeugungen, Glaubenssätze und inneren Bilder

Wenn die Ergebnisse unserer Handlungen nicht funktionieren, ist die allgemeine Reaktion fast immer, dasselbe zu tun, nur dieses Mal noch härter.

Dieses Verhalten entspringt der Überzeugung, dass, wenn etwas beim ersten Mal nicht klappt, man sich mehr anstrengen muss; nichts ist leicht, und ohne Schmerz gibt es keinen Gewinn.

Dies sind Glaubenssätze, die die Gesellschaft in uns festlegt.

Diese Überzeugungen führen dazu, dass du Druck und Stress auf dich selbst und andere ausübst.

Und sie sind es auch, die dich veranlassen, stromaufwärts anstatt mit dem Strom des Lebens zu schwimmen.

Diese installierten Glaubenssätze arbeiten nicht für dich, sondern meistens gegen dich.

Wenn du also zum Beispiel in deinem Job unglücklich bist, denkst du, du müsstest nur härter arbeiten, um glücklicher zu werden, weil du ebenso glaubst, dass mehr Dinge, die Geld kosten, dich glücklicher machen.

Diese Überzeugungen schränken dich ein.

Und vor allem: Diese Überzeugungen sind nicht deine eigenen.

Sie kommen von der Erziehung, dem Fernsehen, deinen Lehrern, Vorgesetzten und Freunden.

 

Manifestiere dein Wunschleben

Glaubenssätze hinterfragen anstatt sie einfach zu akzeptieren

Hinterfrage die Glaubenssätze, die du in deinem Kopf hast.

Woher weiß ich, dass du deine Überzeugungen hinterfragen solltest?

Ich weiß es – und du weißt es auch! -,  weil du nicht glücklich bist.

Du tust Dinge, die dich nicht glücklich machen, und du weißt noch nicht einmal, warum du sie tust.

Du glaubst, dass du sie tun musst, aber die Motivation kommt nicht wirklich aus der Freude.

Sie kommt nicht aus deinem Herzen, und sie kommt nicht aus deinem tiefsten, wahren Selbst.

Wir alle sind mit einem Leben konfrontiert, das nicht unser eigenes ist.

Wir sind mit Hypotheken, Häusern, Familien, Autos, Verantwortung und Jobs, die wir uns scheinbar selbst ausgesucht haben, zugeschüttet.

Und doch fühlen wir uns mehr verwirrt als glücklich.

Lesetipp: Warum bekomme ich nie das, was ich eigentlich will? Wie Glaubenssätze und Vorstellungen unser Leben steuern

So hinterfragst du deine Glaubenssätze

  • Wie fühlst du dich, wenn du zur Arbeit gehst?
  • Wie fühlst du dich, wenn du die Hypothek bezahlst?
  • Wie fühlst du dich, wenn du deine Kinder irgendwohin fährst?
  • Was denkst du über dich selbst?
  • Bist du glücklich und gesund?
  • Bist du mit Menschen zusammen, die du liebst?

Wenn die Antwort auf all diese Fragen „Ja“ lautet, dann bist du auf einem guten Weg.

Wenn du aber zu den Menschen gehörst, denen es nicht gut geht, die sich einsam oder isoliert von Familie oder Freunden fühlen, dann frage dich bitte ernsthaft, was wirklich in deinem Leben vor sich geht.

Warum tust du das, was du tust?

Was motiviert dich?

Meistens ist das, was dich motiviert, dein Glaube an deine Überzeugungen!

Beginne damit, alle deine Glaubenssätze ab heute gründlich zu hinterfragen.

Frage dich mehrmals am Tag:

  • Warum tue ich das gerade?
  • Warum sitze ich im Café und trinke eine Tasse Kaffee?
  • Warum ziehe ich mich so an?
  • Warum fahre ich genau so mein Auto?
  • Warum lebe ich, wo ich lebe?
  • Warum trage ich mein Haar genau so?
  • Warum, warum, warum?

Die Idee, alles zu hinterfragen, was du tust, mag zunächst überwältigend erscheinen.

Aber Ziel ist es, dass du mit Hilfe dieser vielen Fragen zu einem grundlegenden Verständnis von dir selber kommst.

Du kannst dein Leben nur ändern, wenn du die Glaubenssätze änderst, die die Gefühle verursachen, die dich zum Handeln veranlassen.

Wenn du deine Überzeugungen nicht änderst, kannst du dein Verhalten nicht ändern!

Du könntest dich zwar eine Zeit lang disziplinieren, um anders zu handeln.

Aber du kannst dich nicht wirklich ändern, solange du nicht die Überzeugungen änderst, die dein Handeln motivieren.

Lesetipp: 6 ziemlich beste Gründe loszulassen, was du nicht ändern kannst

Wie kannst du alte Glaubenssätze hinterfragen und ändern?

1.

Akzeptiere dich zunächst einmal, wie du jetzt gerade bist.

Nichts ist wichtiger, als dich selber anzunehmen und bestenfalls zu lieben.

2.

Beginne dann, dich selber und deine Glaubenssätze zu hinterfragen.

Das scheint widersprüchlich, ist es aber nicht.

Erst wenn du nämlich etwas akzeptiert hast, kannst du es ändern.

Solange du dich dagegen wehrst, es leugnest oder wünschst, dass es anders wäre, kannst du nichts ändern.

Du musst es erst akzeptieren, dann genauer hinschauen und es dann gründlich in Frage stellen.

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3.

Beginne allmählich, nicht nur dich selber, sondern auch alles andere zu hinterfragen.

Andere Menschen haben, genau wie du, Ansichten und Überzeugungen, die du für dich bis jetzt als wahr akzeptiert hast.

Doch auch jene entspringen dem System, in dem der andere Mensch aufgewachsen ist.

Sie sind vermutlich ebenso unbewusst installiert, wie deine eigenen.

4.

Beginne schließlich, dich auf den Gedanken einzulassen, dass vielleicht etwas oder jemand mehr weiß als du.

Wende dich auf deiner Suche deswegen immer nach Innen, denn im Außen wirst du keine Antworten auf deine vielen Fragen bekommen.

Deine Glaubenssätze hinterfragen und ändern kannst du am besten, wenn du entscheidest, dass es anders werden soll.

Erst wenn du neue Glaubenssätze und Überzeugungen hast, diese dann zu neuen Gedanken führen, die neuen Gedanken führen wiederum zu anderen Gefühlen – erst dann wirst du andere Handlungen ausführen.

Sei gut zu dir: Durchbrich den alten Kreislauf und wähle neu.