Warum wir unseren tiefen emotionalen Schmerz verbergen (+ 1 Übung nach Clemens Kuby, um dies zu ändern)

Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn nachdrücklich:
“Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?”

Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf, umklammerte ihn und jammerte:

“Was kann ich tun, damit dieser Baum mich loslässt?”

Clemens Kuby: Schritte zur Selbstheilung

Geht es dir auch so?

  • Wie oft beklagst du dich darüber, dass dich etwas oder jemand ärgert?
  • Dass du dich ausgelaugt und müde fühlst?
  • Wie oft suchst du deswegen die Schuld bei anderen?
  • Oder du machst bestimmte Umstände dafür verantwortlich?

Dabei musst du dich nur daran erinnern, dass DU SELBER an einer Situation festhältst und sie immer wieder aufwärmst.

Damit es dir besser geht, musst du lernen loslassen.

Leichter gesagt als getan, nicht? 😉

Ich komme gleich dazu, wie du vom „Baum“ loslassen kannst.

Aber zuerst zum Wichtigen:

In diesem Artikel stelle ich dir Clemens Kuby vor.

Er hat in frühen Jahren eine eigene Selbstheilung erfahren.

Seitdem hat er sich intensiv mit den Selbstheilungskräften des Körpers auseinandergesetzt und einige Bücher dazu geschrieben *.

Ressourcen:

In diesem Artikel stelle ich dir Kurt Tepperwein und seine Tipps zur Selbstheilung vor:

Das Symptom sagt dir ganz genau, was dir fehlt.

Die Grundüberzeugung von Clemens Kuby: Man muss sich selber heilen.

Von der Erwartung, dass ein Arzt, Heilpraktiker oder Heiler uns gesund macht, weil er heraus findet, was ich habe und dann weiß, wie er es weg bekommt,

müssen wir uns verabschieden.

Für Clemens Kuby steht außer Frage, dass du als Patient Eigenverantwortung hast.

Du musst für deine Genesung die geistig-seelischen Ursachen eines Problems selber herausfinden.

Auch für mich als META Health stehen an erster Stelle die Antworten auf zwei Fragen:

Clemens Kuby: Eine Heilung herbeiführen kannst du nur dann, wenn du die Ursache kennst.

Wenn du deine Krankheiten und deine Gesundheit selber projizierst, dann musst du darüber reflektieren und dich fragen:

„Mit welchen Glaubenssätzen, mit welcher Philosophie und mit welchem Denken projiziere ich diesen Zustand?“

Wenn du beispielsweise Krebs hast, vom Dach fällst, querschnittsgelähmt bist und so weiter, dann frage dich:

„Wie habe ich das mit meinem Geist gemacht?

Was ist die Ursache dafür?“

Nur dann kannst du daraus etwas lernen.

Wenn du die Ursache nicht kennst, dann kann du sämtliche Symptome nur behandeln, nicht auflösen.

Das führt dazu, dass du die Symptome unterdrückst oder bestenfalls verschiebst.

Noch einmal, weil es so wichtig ist:

Eine Heilung herbeiführen kannst du nur dann, wenn du die wirkliche Ursache kennst.

Was Clemens Kuby brennend interessiert: Warum hat jemand ein Symptom bekommen?

Wir wollen herausfinden:

Was ist das vor dem Symptom für ein Mensch gewesen?

Denn wenn jemand die Diagnose Krebs bekommt, dann ist er ja nicht an diesem Tag entstanden.

Um zu dieser Diagnose zu kommen, dafür gibt es eine lange Inkubationszeit.

Kuby interessiert:

Wann wurde dieser geistige Impuls gesetzt, dass daraus ein Krebs entstanden ist?

Krebs ist ja nichts Schönes, es ist ein Bild für Leid.

So kannst du dir vorstellen, dass die Ursache für etwas, das Leid produziert, nicht sehr lustig gewesen sein kann.

Ich habe nämlich noch nie gehört, dass jemand krank geworden ist, weil er so glücklich gewesen ist.

Ressourcen:

Bei einem dramatischen und schmerzhaften Symptom muss auch die Ursache sehr dramatisch und schmerzhaft gewesen sein.

Du musst also einen Konflikt erlebt haben, der für dich, für deine Seele, sehr dramatisch belastend und schmerzhaft gewesen war.

Und damit du diesen seelischen Schmerz nicht durchleben musst, verdrängst du ihn einfach.

Durch das Verdrängen ist der Konflikt natürlich nicht gelöscht.

Die Seele hat die Information bekommen, dass etwas in Unordnung geraten ist.

Und die gleiche Information haben auch die Körperzellen bekommen.

Die große Herausforderung ist nun herauszubekommen, wie du an das Unbewusste herankommen kannst, das den seelischen Schmerz noch lagert.

Obwohl dein Bewusstsein ihn verdrängt hat.

Wenn ich Klienten frage, was die Ursache für ihr Symptom ist, sagen sehr viele, dass sie keine Ahnung haben.

Das ist verständlich.

Denn im Wachbewusstsein haben wir den Schmerz ja verdrängt und deswegen können wir uns nicht an ihn erinnern.

Ressourcen:

Warum verdrängen wir großen seelischen Schmerz?

Wenn wir unsere tiefe emotionale Verletzung nicht  verdrängen würden, könnten wir nicht mehr funktionieren.

Wir können also nicht einfach sagen:

„Ich stehe nie wieder aus meinem Bett auf, sprich, ich funktioniere jetzt einfach nicht mehr.“

Stattdessen verdrängen wir das Ereignis, das uns so belastet hat ins Unterbewusste, um im Wachzustand weiter funktionieren zu können.

Aber durch dieses Verdrängen und nach außen hin weiter funktionieren, ist die Seele nicht geheilt.

Um die Seele vollkommen heilen zu können von diesem dramatischen Konflikt, brauchen wir eine Methode, um an das Unterbewusste, wo der Konflikt immer noch abgespeichert ist, heranzukommen.

Du kannst dir deinen eigenen Film schreiben, der dich gesund und glücklich macht.

Denn das Gehirn kann nicht unterscheiden zwischen Fiktion und Wirklichkeit.

Wenn dir bewusst ist, was dich verletzt hat, kannst du diese Szene umschreiben.

Das bedeutet transformieren.

Diese neue Wirklichkeit, die du dir selber nach deinen Vorstellungen umgeschrieben hast, wird dann durch deinen gesamten Körper getragen.

Beispielsweise bekommen deine Zellen jetzt die Information:

„Mein Papa schlägt mich nicht mehr, er ist lieb zu mir.

Er ist der Papa, den ich mir immer gewünscht habe.“

Es spielt nämlich für das Gehirn keine Rolle,

  • ob du dir jetzt gerade einen Film auf der Leinwand anschaust,
  • ob du dir eine Szene aus deinem eigenen Leben umschreibst,
  • oder ob du das real gerade erlebst.

Die körperlichen Reaktionen sind die gleichen.

Ressourcen:

Wenn du deinen Konflikt rückwirkend harmonisierst, verschwinden deine Symptome im Jetzt.

Um deinen Film oder eine bestimmte Szene aus deinem Lebensfilm neu zu schreiben, frage dich einfach:

„Was wäre das Schönste, was passieren könnte?“

Und mit deinem neuen Drehbuch kreierst du ein neues morphologisches Feld.

Du kannst, wenn du diese Methode gelernt hast, diese jederzeit anwenden.

Wenn du merkst, dass dich ein Ereignis in einen Konflikt gestürzt hat –

beispielsweise du hast dich mit einer Arbeitskollegin gestritten oder mit deinem Vater –

dann setz dich am Abend sofort hin, begib dich in eine Art leichte Hypnose und schreibe das Drehbuch um.

„Seelenhygiene“ nach Clemens Kuby

Am sinnvollsten wäre es wenn du dir angewöhnst, die Seelenhygiene nach Clemens Kuby genauso regelmäßig zu betreiben wie deine Körperhygiene.

Gleich verrate ich dir, wie du diese Seelenhygiene anwenden und sinnvoll in dein Leben integrieren kannst.

Auch Konflikte, die nicht so dramatisch für dich sind, sollten harmonisiert werden.

Das hält dich gesund.

Für den Verstand kannst du nicht rückwirkend auflösen, das funktioniert nur mit der Intuition.

Denn für sie sind Vergangenheit und Zukunft dasselbe wie das Jetzt.

Wenn du aufschreibst, wonach sich deine SEELE sehnt, dann hast du die Lösung.

Und jetzt kommen sie:

7 mühelose Schritte zur Selbstheilung durch Seelenhygiene

Mache die von Clemens Kuby empfohlene Seelenhygiene mit dieser Schreibübung:

1.

Setz dich am Abend hin und notiere ein Ereignis des Tages, das dir nicht gefallen hat, dich verletzt oder geärgert hat und das du umschreiben möchtest.

2.

Überlege dir:

Wie muss das Ereignis verlaufen, damit für dich etwas Schönes, Positives daraus entsteht?

3.

Was sollten die anderen Beteiligten sagen?

Was sagst du selber, damit es dir gut geht?

4.

Was willst du in dieser Situation fühlen, damit du dich leicht und gelassen fühlst?

5.

Versetze dich so tief es dir möglich ist in dieses neue wunderbare Drehbuch, das du selber schreibst.

Lass die Situation so ablaufen, dass das Schönste passiert, was möglich wäre.

6.

Begib dich so intensiv es dir möglich ist in diesen Film.

Vor allem: Spüre und fühle!

Nur durch das Fühlen entsteht Veränderung.

Durch das intensive Erleben dieses Ereignisses nach deinen Vorstellungen, hast du für das Gehirn eine neue Sequenz erstellt.

Es trifft keine Unterscheidung zwischen dem tatsächlichen Ereignis und deiner Vorstellung.

Mit anderen Worten:

Das, was du dir vorstellst, ist für das Gehirn genauso wahr.

Du hast, wenn du so willst, eine neue, für dich bessere Erinnerung an das Ereignis dieses Tages kreiert.

7.

Notiere in den nächsten Tagen, was sich nach diesem Umschreiben der Erinnerung in deinem Leben ändert.

Ressourcen:

Und jetzt verrate ich dir abschließend, was der Baum mit deiner Seelenhygiene zu tun hat:

Du hast den Baum (= die Situation, an der du mit negativen Kräften gehangen hast) losgelassen.

Du kannst weggehen.

Oder du kannst bleiben.

Deine Entscheidung.

Aber du fühlst dich nicht mehr verpflichtet, den Baum festzuhalten.

Sei gut zu dir und mache regelmäßig deine ganz persönliche Seelenhygiene nach Clemens Kuby!