Teste dich: Wie achtsam und präsent bist du eigentlich im Alltag?

Wenn du in der Vergangenheit lebst, wirst du voller Trauer, Wut und Schuldgefühle sein.

Lebst du in der Zukunft, wird dein Leben möglicherweise voller Angst, Sorge und Beklemmung sein.

Der beste Weg, in der Welt etwas zu verändern, ist, in der Gegenwart zu leben und achtsam sein.

Was kannst du tun, um sicherzustellen, dass du mit deiner Aufmerksamkeit in der Gegenwart bleibst?

Achtsam sein: Teste deine Achtsamkeit

 

Zuerst solltest du dir bewusst sein, was vor sich geht. Frage dich: „Was nehme ich wahr?“

Sei neugierig und bewerte nicht. Sieh dir einfach an, was geschieht.

Mache ständig Inventur in der Welt um dich herum. Frage dich dann: „Was lerne ich?“ und: „Was sind meine aktuellen Optionen?“

Frage dich schließlich, was du aufgrund dessen, was du beobachtet und was du gelernt hast, anders machen kannst.

Das zwingt dich dazu, dich auf die Gegenwart zu konzentrieren – auf das, was jetzt vor sich geht, und auf das, was du tun kannst, wenn es dir nicht gefällt.

Das ist der wichtige erste Schritt hin zu achtsam sein.

Denke bitte immer daran:

Es gibt nichts, was du gegen das tun kannst, was in der Vergangenheit geschehen ist.

Und die Zukunft wird ein leeres Blatt bleiben, wenn du dich nicht dir selber gegenüber verpflichtest, in der Gegenwart zu leben.

Das Hier und Jetzt ist der einzige Ort, um etwas zu verändern.

Mache es dir zur Gewohnheit, Notiz zu nehmen, zu lernen und dich anzupassen.

Sehne dich nicht nach der Vergangenheit und verschiebe dein Leben nicht in die Zukunft.

Die Zeit, dein Leben zu leben, ist jetzt.

Teste dich! Achtsam sein – Wie leicht gelingt dir das eigentlich im Alltag?

Um herauszufinden und besser einschätzen zu können, wie präsent du bereits jetzt lebst, mache gerne den folgenden Test.

Beantworte die folgenden 7 Fragen bitte aus dem Bauch heraus und ohne lange nachzudenken.

Am Ende des Tests bekommst du eine Einschätzung, wie achtsam du bereits jetzt bist, sowie Tipps, um das Jetzt bewusster zu erleben.

Los geht´s!

 

Frage 1

Ich bin mir meiner Gedanken bewusst, wenn sich meine Stimmung ändert.

A) Manchmal fällt mir mein Stimmungswechsel schon auf.

B) Ich merke fast immer, wenn bei mir die Stimmung kippt.

C) Nö, ich achte eigentlich nicht darauf, wie ich drauf bin.

Frage 2

Ich sage mir, dass ich bestimmte Gedanken nicht haben sollte.

A) Eigentlich sind alle meine Gedanken absolut ok.

B) Ja, das denke ich oft von mir.

C) Ich achte fast nie darauf, was ich gerade denke.

Frage 3

Wenn ich dusche, merke ich, wie das Wasser über meinen Körper läuft.

A) Ja, das stimmt, ich dusche total lange und gerne.

B) Wasser auf meiner Haut ist toll, ob unter der Dusche oder im Meer.

C) Bei mir geht duschen husch – husch – fertig.

Frage 4

Wenn ich mit anderen Menschen spreche, bin ich mir ihrer Gesichts- und Körperausdrücke bewusst.

A) Manchmal ja, manchmal nein, je nachdem, wie interessiert ich am anderen bin.

B) Stimmt, ich achte schon sehr darauf, was der andere mir signalisiert.

C) Ich finde, die Menschen sehen immer gleich aus.

Frage 5

Wenn ich erschrocken bin, bemerke ich, was in meinem Körper vor sich geht.

A) Klar merke ich, wenn ich mich erschrecke.

B) Stimmt, mir wird dann flau im Magen und mein Herz schlägt schneller.

C) Ich mag es gar nicht, erschrocken zu sein.

Frage 6

Ich sage mir, dass ich nicht traurig sein sollte.

A) Manchmal bin ich gerne traurig …

B) Eigentlich sind alle Gefühle gut, ob Traurigkeit oder Freude.

C) Mal bin ich traurig, mal übermütig, was soll´s?

Frage 7

Ich versuche mich abzulenken, wenn ich unangenehme Gefühle verspüre.

A) Ich horche dann in mich hinein, um zu verstehen, was gerade passiert.

B) Das mache ich, weil ich mich besser fühlen will.

C) Ja, aber meistens klappt es nicht.

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Zähle nun bitte zusammen, wie oft du A), B) oder C) gewählt hast. Die meisten Zustimmungen entscheiden dein Persönlichkeitsprofil.

Deine Auswertung

Persönlichkeitstyp A

Du hast schon von achtsam sein und präsent leben gehört, wendest die Praktiken aber noch nicht zielgerichtet an.

Du kannst viel öfter ganz bewusst deinen Fokus mehr ins Hier und Jetzt verlegen und damit innere Ruhe und Gelassenheit finden.

Wie wäre es mit einem Waldspaziergang ganz ohne Ablenkung? Lausche den Vögeln, den Blättern, deinen eigenen Schritten. Beobachte, wie deine Seele auftankt.

Oder wenn du bemerkst, dass du dich gedanklich in ein Drama verwickeln lässt, das nicht deines ist, ziehe deine Aufmerksamkeit davon ab.

Mache dir klar, dass das, was du beständig als innere Bilder in deinem Geiste hast, die Macht hat, sich als deine Realität zu manifestieren.

Weitere schöne Tipps für mehr Achtsamkeit im Alltag findest du in diesem Artikel:

25 tolle Möglichkeiten, wie du im Alltag entspannter und achtsamer leben kannst

Persönlichkeitsstyp B

Du bist schon ziemlich achtsam und präsent in deinen täglichen Handlungen, Gratulation!

Achte aber gerade in stressigen Situationen darauf, dich nicht von deinen Gefühlen oder denen der anderen mitreißen zu lassen.

Bleibe ganz bei dir, was auch immer um dich herum geschieht.

Vielleicht kannst du auch noch öfter als bisher andere Menschen in ihre Mitte bringen, indem du sie ruhig und gelassen aus ihrem gedanklichen Gefängnis holst.

So lernst du, für dich selber zu bemerken, in welches Theaterstück du dich verstricken lässt, obwohl es nicht deine Aufmerksamkeit verdient.

Lesetipp: 7 goldene Regeln für dein bestes Leben in Leichtigkeit und Achtsamkeit

Persönlichkeitsstyp C

Mit Achtsamkeit hast du noch nicht so viel am Hut, macht aber nichts. Wenn die Zeit reif ist, wird das Thema in dein Leben kommen.

Bis dahin bleibe dir einfach treu und halte dich von den täglichen Dramen fern, indem du vermeidest, dich allzu sehr einbinden zu lassen.

Falls du noch keine konkrete Vorstellung hast, wie du achtsamer werden kannst, fange damit an, in alltäglichen Situationen ganz gezielt nur zu beobachten.

Trete innerlich einen großen Schritt zurück und frage dich, ob das, was gerade geschieht, wirklich mit dir zu tun hat oder dich lediglich triggern will, um deine Emotionen anzuheizen.

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Sei immer gut zu dir und erlaube dir, nur das wahrzunehmen, was ist und nicht das, was hätte sein sollen.