Kennst du das?
Du erzählst dir, dass du ab Montag wirklich mit dem Sport anfängst.
Aber Montag fühlt sich an wie Sonntag, und plötzlich ist Dienstag.
Oder du schwörst dir, dass du dich endlich von diesem toxischen Freund oder Job trennst, „wenn die Zeit reif ist“.
Aber die Zeit bleibt seltsam unreif, wie ein Avocado-Drama im Supermarkt.
Selbstlügen sind ein Meisterwerk des inneren Storytellings.
Wir schreiben uns Drehbücher für Filme, die niemals gedreht werden.
Und dann wundern wir uns, warum der Abspann immer gleich aussieht:
Frustration, Selbstzweifel und der heimliche Griff nach der dritten Packung Ben & Jerry’s.
Lass uns ehrlich sein – du weißt, dass du es machst.
Aber warum tun wir uns das an?
„Bin ich einfach faul, oder hat das einen tieferen Grund?“
Zuerst die gute Nachricht: Es liegt nicht an deiner Willensstärke.
Selbstlügen sind dein Gehirn, das sich vor unangenehmen Wahrheiten drückt.
Es möchte keine Veränderung, weil Veränderung unbequem ist.
Dein Gehirn ist ein bisschen wie ein Faultier, das in einer Hängematte chillt – es bevorzugt den Status quo.
Also erfindet es Geschichten.
Zum Beispiel:
- „Ich brauche erst mehr Zeit“,
- „Es ist gerade nicht der richtige Moment“
- oder der Klassiker: „Das mache ich, wenn ich 5 kg abgenommen habe.“
Das Problem?
Diese Geschichten fühlen sich wie Realität an.
Und sie halten dich genau dort fest, wo du nicht sein willst.
„Wie kann ich diesen Teufelskreis durchbrechen?“
Hier kommen ein paar erfrischende, ungewöhnliche Strategien, die dir helfen, den Selbstlügen-Generator in deinem Kopf auszuschalten.

Selbstlügen stoppen – 5 Strategien, wie du endlich ehrlich zu dir selbst wirst
1. Die „Unbequeme Freundschaft“-Methode
Such dir eine Person, die brutal ehrlich ist.
Jemand, der dich liebevoll, aber gnadenlos auf deine Ausreden hinweist.
Das kann eine Freundin, Coach oder sogar dein 85-jähriger Nachbar sein, der keine Geduld für Ausflüchte hat.
Sag dieser Person:
„Ich will aufhören, mir selbst Quatsch zu erzählen. Wenn du merkst, dass ich das tue, sag es mir – egal wie unangenehm es wird.“
Ja, das wird wehtun.
Aber genau dieser Schmerz bringt Wachstum.
2. Der „Schreib es auf, du Feigling!“-Hack
Nimm dir ein Notizbuch und schreibe deine Ausreden wortwörtlich auf.
Zum Beispiel:
„Ich kann nicht mit dem Schreiben beginnen, weil ich keine perfekte Idee habe.“
Dann stell dir vor, deine beste Freundin hätte dir diesen Satz gesagt.
Was würdest du antworten?
Wahrscheinlich etwas wie:
„Klingt nach einer schlechten Ausrede, oder?“
Wenn du deine Gedanken auf Papier siehst, verlieren sie oft ihre Macht.
3. Das „Morgen bin ich ein Alien“-Experiment
Stell dir vor, du wachst morgen als eine komplett andere Person auf.
Ein Alien, das keine Ahnung hat, wer du bist, und das dein Leben mit frischen Augen sieht.
Was würde dieses Alien tun?
Es würde wahrscheinlich denken:
„Warum geht sie denn noch zu diesem Job, den sie hasst?“
Oder: „Warum hängt sie noch an dieser Beziehung, die wie abgestandene Cola schmeckt?“
Dieser Perspektivwechsel kann dir helfen, alte Muster klarer zu sehen.
4. Die „Was wäre das Gegenteil von dem, was ich gerade sage?“-Technik
Wenn du dir sagst:
„Ich habe keine Zeit für Sport“, frage dich:
„Was wäre das Gegenteil?“
Zum Beispiel:
„Ich habe 15 Minuten Zeit für einen Spaziergang.“
Das zwingt dich, deine Denkweise zu hinterfragen und nach kleinen, machbaren Lösungen zu suchen.
5. Die „Deadline des Todes“-Challenge
Tu so, als hättest du nur noch drei Monate zu leben.
Was würdest du tun?
Wahrscheinlich würdest du aufhören, dir einzureden, dass du „nächstes Jahr“ etwas ändern wirst.
Denn es gibt kein nächstes Jahr.
Diese Übung holt dich brutal in die Gegenwart zurück und ist wirklich eine der besten Techniken gegen den inneren Schweinhund.
Die Strategien haben dich inspiriert?
Dann stell dir vor, was möglich ist, wenn du die inneren Blockaden komplett loslässt, die dich immer wieder ausbremsen.
In meinem Buch „Frei von emotionalen Blockaden“ zeige ich dir, wie du dich von Selbstlügen befreist, sabotierende Gedanken entlarvst und endlich dein volles Potenzial entfesselst.
„Okay, ich habe die Wahrheit erkannt – was jetzt?“
Erkennen ist der erste Schritt, aber Handeln ist der zweite.
Setz dir winzige, lächerlich kleine Ziele.
Keine „Ich schreibe einen Bestseller“-Pläne, sondern etwas wie: „Ich schreibe 100 Wörter.“
Feiere jeden Mini-Schritt, als hättest du gerade den Mount Everest bestiegen.
Und vergiss nicht: Selbstlügen aufzugeben ist ein Prozess.
Es wird Rückfälle geben.
Das Wichtigste ist, dass du dranbleibst.
„Werde ich jemals aufhören, mich selbst zu belügen?“
Die ehrliche Antwort?
Nein, nicht komplett.
Aber du kannst lernen, die Stimme der Selbstlüge schneller zu entlarven.
Und mit der Zeit wirst du merken:
Je mehr du dich traust, die Wahrheit zu sehen, desto freier wirst du.
Denn die ehrlichste Version von dir selbst ist immer die beste.
Auch wenn sie manchmal unbequem ist.
Oder, wie deine brutale Freundin sagen würde:
„Hör auf, dir Quatsch zu erzählen, und leg los!“
Selbstlügen stoppen – und endlich dein echtes Leben leben
Selbstlügen sind menschlich.
Wichtig ist nur, dass du lernst, schneller aufzustehen, wenn du dir mal wieder selbst ein Bein gestellt hast.
Jedes Mal, wenn du dich einer unbequemen Wahrheit stellst, gewinnst du ein kleines Stück Freiheit zurück.
- Freiheit, das Leben zu leben, das du dir wirklich wünschst.
- Freiheit, an deine Träume zu glauben – nicht an deine Ausreden.
- Und Freiheit, stolz auf dich zu sein, weil du Dinge tust, die du dir früher nicht zugetraut hättest.
Also fang klein an.
Setz einen Fuß vor den anderen.
Und wenn du irgendwann zurückblickst, wirst du merken, wie weit du gekommen bist.
Denn eines ist sicher:
Niemand erzählt bessere Geschichten als du.
Wenn du aufhörst, sie dir nur selbst zu erzählen und stattdessen beginnst, sie wirklich zu leben.
Also los, schreib dir keine Märchen mehr.
Schreib dir dein eigenes Abenteuer.
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