Wie du aufhörst, anderen die Schuld zu geben und dich endlich aus der Opferrolle befreist

Wenn du anderen die Schuld gibst, gibst du deine Kraft zur Veränderung auf.

Von allen Spielen, die wir Menschen spielen, ist das Spiel mit den Schuldzuweisungen eines der ineffektivsten und destruktivsten, weil du dich in eine Opferrolle begibst.

Es ist die eigentliche Ursache für viele Feindseligkeiten zwischen Menschen wie auch zwischen Nationen.

Und wir schaden uns vor allem auch selbst, wenn wir es spielen.

Wie du dich aus der Opferrolle befreist

 

 

Wie wir das Spiel der Schuldzuweisungen spielen

Im Wesentlichen beginnt das Spiel mit der Schuldzuweisung, wenn wir mit einer unerwünschten Situation konfrontiert werden.

Eine „Spielregel“ lautet:

  • Finde heraus, wer die Situation verursacht hat und beharre darauf, den Fokus auf diese Person zu richten und ihr die Schuld zu geben.
    Vermeide unbedingt Schritte zu unternehmen, um die Situation zu verbessern.

Die besten Spieler im Spiel der Schuldzuweisungen haben irrationale Überzeugungen, die ihnen helfen, das Spiel wie Profis zu spielen.

Sie glauben, dass die Ursache einer Situation im Außen liegt und auch dort gelöst werden muss.

Oft sind sie der Meinung, dass der Täter in irgendeiner Weise für sein Fehlverhalten bestraft werden muss.

Hast du die Opferrolle übernommen?

  • Hast du schon einmal den Verkehr für dein Zuspätkommen verantwortlich gemacht?
  • Hast du schon einmal deinen vollen Terminkalender dafür verantwortlich gemacht, dass du keinen Sport machen konntest?
  • Hast du jemals deinen Kindern die Schuld für deine schlechte Laune gegeben?

Den besten Spielern in diesem Spiel der Schuldzuweisungen fällt es oft schwer, die Handlung von der Person zu trennen.

Folglich verdient die Person, die „es getan hat“, dass man auf sie herabsieht, sie ächtet, stigmatisiert, entfremdet oder anderweitig nicht respektvoll behandelt.

 

Ersetze die Opferrole durch deine persönliche Verantwortung

Es gibt viele Menschen, die sehr gerne anderen die Schuld zuweisen und sich selbst in die Opferrolle begeben.

Narzissten sind übrigens die besten Spieler in diesem Spiel, lies dazu gerne diese beiden Artikel:

5 unglaublich effektive Tipps im Umgang mit Narzissten

Erkenne dich selbst: Bist du die typische Partnerin eines Narzissten?

Aber diese Menschen können selten persönliche Verantwortung übernehmen.

Wenn die Schuld ständig auf andere abgewälzt wird, ist das ein klares Anzeichen dafür, dass der Schuldige sich selbst als Opfer wahrnimmt.

Er oder sie glaubt, dass die äußeren Umstände der Grund für all ihre Schwierigkeiten sind, und sie fühlen sich hilflos, wenn es darum geht, ihr Leben zu ändern.

Dabei ist die Übernahme von Eigenverantwortung der erste Schritt zur Befreiung von der Opfermentalität.

 

4 Anzeichen dafür, dass du möglicherweise bisher nicht deine persönliche Verantwortung übernimmst

1.

Du glaubst, dass du nie im Unrecht bist.

2.

Du benutzt das fahrlässige Verhalten anderer Menschen, um dein eigenes zu rechtfertigen.

3.

Du hast nicht das Gefühl, dass du etwas tun kannst, um dein Leben zum Besseren zu verändern.

4.

Du bemitleidest dich oft selbst.

 

Buchtipp: DRANBLEIBEN Erfolgsjournal – für Ziele, Fokus, Selbstreflexion, Achtsamkeit & persönliche Entwicklung *

 

So kommst du in die Selbstverantwortung und legst die Opferrolle ab

Es gehört zum Leben, dass schlimme Dinge passieren.

Auf viele Ereignisse haben wir nämlich keinen oder nur geringen Einfluss.

Wir haben beispielsweise keinen Einfluss darauf, was für Eltern wir haben, wo wir geboren wurden oder welche genetische Veranlagung uns mitgegeben wurde.

Deshalb ist es wichtig zu verstehen, dass wir die persönliche Verantwortung für unsere Einstellungen, Gedanken und unser Verhalten übernehmen können und sollten.

Aber diese Verantwortung zu übernehmen ist etwas anderes, als die Schuld für Dinge zu übernehmen, die nicht in unserer Macht liegen.

Im Gegenteil: Verantwortung zu übernehmen bedeutet vor allem, sich selbst zu ermächtigen, indem wir die Kontrolle über unsere Reaktion auf Schwierigkeiten in unsere Hand nehmen.

Suhlst du dich stattdessen immer noch lieber in der Opferrolle?

  • Wenn etwas Schlimmes passiert, fragst du dich dann, womit du es verdient hast?
  • Denkst du, dass du immer „Pech“ hast?
  • Denkst du oft, dass du die Dinge anders hätten machen sollen?

Diese Art des Denkens ist höchst kontraproduktiv, denn sie stellt in den Vordergrund, was du getan hast und wie die Dinge schief gelaufen sind, statt sich auf eine gesunde Einstellung und Lösungen für das Problem zu fokusieren.

Lies mal wieder ein inspirierendes Buch 🙂 Meine E-Books kannst du ganz bequem bei digistore24.de bestellen.

 

 

Wie du aus dem Spiel der Schuldzuweisungen aussteigst

Das Leben ist insofern lustig, als es dir immer wieder denselben Ball zuwirft, bis du ihn fängst.

Die gleichen Lektionen werden uns immer wieder erteilt, bis wir sie gelernt haben.

3 mühelose Tipps, um die Opferrolle zu verlassen

1.

Erwarte keine Perfektion.

Ob wir nun von dir oder jemand anderem sprechen. Tatsache ist, dass wir alle fehlerhaft sind.

Fehler werden passieren und die Suche nach einem Schuldigen bringt die Situation nicht in Ordnung.

2.

Eigne dir die Überzeugung an, dass du aus deiner Situation etwas lernen kannst.

Denn um persönlich zu wachsen, müssen wir bereit sein, unsere Lektionen im Leben zu lernen.

3.

Akzeptiere dich, wie du bist.

Denn eine liebevolle und akzeptierende Haltung dir selbst gegenüber, hilft dir, die gleiche nachsichtige Einstellung anderen gegenüber zu haben.

 

Die meisten Spiele des Lebens machen Spaß, aber das Spiel mit den Schuldzuweisungen führt dazu, dass man sich selbst heabsetzt, seine innere Kraft abgibt und sich in eine Opferrolle begibt.

Und was nützt es, jemanden zu finden, dem man die Schuld geben kann überhaupt?

Der Fehler ist nun einmal passiert.

Keine noch so große Menge an Schuldzuweisungen wird die Situation ändern.

Abschließender Ratschlag

Einer der wichtigsten Schritte in deiner persönlichen Entwicklung besteht darin, dass du mit dem reaktiven Spiel der Schuldzuweisung aufzuhörst.

Nur indem du dich selbst nicht in der Rolle des armen Opfers siehst und auch nicht anderen die Schuld für irgendetwas gibst, kommst du in die Selbstverantwortung und in deine innere Kraft.

Sei gut zu dir: Beginne deswegen noch heute damit, proaktiv und selbstbewusst die Verantwortung für dein Leben und dein Glück in voller Verantwortung selbst zu übernehmen.