Warum sollte man sich versöhnen?

Versöhnung mit anderen zu schließen, nachdem sie uns verletzt, gedemütigt oder beleidigt haben, gehört zu einer der schwierigsten Friedensangeboten, die wir machen können.

Wir fühlen uns nach einem verbalen Angriff durch andere so verletzt, dass wir, anstatt an Versöhnung, nur an Rache und Hass denken können.

Denn oft genügt ein unbedachtes Wort, um die gute Beziehung zu einem Familienmitglied, zum Partner oder zur besten Freundin zu zerstören und sich mit dem anderen zu entzweien.

An Versöhnung mag dann keiner mehr denken*, weil keiner den ersten Schritt machen will.

 

Versöhnung kann einfach sein

 

Gerade von der Familie erwarten wir Rückhalt und Verständnis. Stattdessen empfinden wir Bitterkeit und Zorn, fühlen uns ungerecht behandelt, wenn die Verletzung von einem Familienmitglied kam.

Auch unser Körper bringt diese Gefühle zum Ausdruck und unsere Redensarten weisen uns darauf hin, wo genau im Körper sich Ärger und Zorn manifestieren:

  • Ich habe eine Stinkwut im Bauch.
  • Ich könnte die Wände hochgehen.
  • Wenn ich XY begegne, sehe ich rot.
  • Mir dreht sich der Magen um, wenn ich sie sehe.
  • Das hat mich fuchsteufelswild gemacht.
  • Ich könnte jedes Mal aus der Haut fahren.
  • Ich könnte im Dreieck springen!
  • Wegen der Sache bin ich so geladen!
  • Ich hab mir ein Loch in den Bauch geärgert.
  • Das hat mich auf hundertachtzig gebracht.
  • Wenn ich an ihn denke, macht mich das völlig aggressiv.
  • Das war echt zum Kotzen.

Bei Familienstreiterein geht es häufig darum, sich und sein Territorium abzugrenzen und sich zu positionieren

Wenn dir das nicht möglich ist, kann es beispielsweise zu Magenbeschwerden kommen.

Aus der Hermetik kommt das Gesetz der Analogie bzw. Entsprechung, auch bekannt unter:

Wie oben – so unten *
Wie innen – so außen

Dieses Gesetz bedeutet übertragen auf Unstimmigkeiten:

Du hast Konflikte mit einem Familienmitglied (außen), weil du mit dir selber Konflikte zu einem bestimmten Thema hast (innen).

Umgekehrt bedeutet es aber auch:

  • Erkenne, dass du selber ein Problem (mit dir) hast,
  • löse es, zum Beispiel mit Ho´oponopono
  • und das Problem mit deinem Gegenüber wird sich ebenfalls auf wundersame Weise lösen.

Versöhnung heißt, dem anderen die Hand zu reichen

Versöhnung (als Bild = eine Brücke zu bauen), benötigt genauso viel Energie, wie einen Zaun zu bauen, führt dich aber zum anderen hin, anstatt dich weiter von ihm abzugrenzen.

Innere und äußere Grenzen und Ablehnungen verstärken einen Konflikt.

Das hast du gar nicht nötig! Mache den ersten Schritt und gehe aktiv auf den Menschen zu, mit dem du im Clinch liegst*.

Doch gerade in der Liebe gelingt Versöhnung nur selten, ohne dass wir in Gedanken immer wieder in das uns zugefügte Leid fallen.

In diesem sensiblen Bereich der Liebe ist es umso wichtiger, dass du dich bewusst dafür entscheidest, dich zu versöhnen und dich nicht mehr von deinen verletzten Gefühlen dominieren zu lassen.

Wenn dir das nicht gelingt, dann trenne dich. Aber versöhne dich trotzdem und sei es nur in deinen Gedanken. Erst dann wirst du für eine neue Liebe und neue Gefühle offen sein.

 

Gehen oder blieben
Gehen oder blieben? In meinem 7-tägigen intensiven E-Mail-Coaching findest du das garantiert heraus. Informiere dich hier gerne unverbindlich.


Versöhnung passiert fast automatisch, wenn du diese Leitgedanken hast:

  • Ich baue XY eine goldene Brücke, damit er sein Gesicht wahren kann.
  • Ich drücke meine Meinung klar und unmissverständlich aber respektvoll aus.
  • XY hat meinen Respekt und ich achte ihre Meinung.
  • Die Vergangenheit hat nichts mehr mit Heute zu tun.
  • Ich habe ein gutes Bauchgefühl bei der Sache.
  • Ich fühle mich in meiner Mitte.
  • Es gibt für alles eine Lösung.
  • Jeder hat das Recht auf seine eigene Meinung.

Und noch ein Tipp:

Nutze auch die Brücken der Versöhnung, die andere für dich bauen*.

Wenn dir ehrliche Versöhnung gelingt, gewinnt dein Leben echte Tiefe.

 

 

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken

Merken