Wie du leicht und mühelos deine einschränkenden Glaubenssätze erkennst

Unsere einschränkenden Glaubenssätze sind jene unbewussten Grundüberzeugungen, die uns im Leben zurückhalten und den Erfolg oder Fortschritt, den du in bestimmten Bereichen deines Lebens erreichen möchtest, beeinträchtigen.

Indem du deine Glaubenssätze erkennen und sie hinter deinen aktuellen Umständen identifizierst, kannst du zum einen die einschränkenden Überzeugungen finden, die geändert werden müssen.

Zum anderen findest du alle positiven Überzeugungen, die dich in dieser Richtung unterstützen können.

 

Einschränkende Glaubenssätze leicht erkennen

 

Begeben wir uns nun auf eine Erkundung des Unterbewusstseins.

Glaubenssätze erkennen: 6 einfache Schritte, um deine Glaubenssätze zu identifizieren

Was folgt, ist eine Schritt-für-Schritt-Anleitung zur Identifizierung deiner Grundüberzeugungen.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf den einschränkenden Glaubenssätzen, da du diese rechtzeitig ändern und neu programmieren solltest.

Es braucht manchmal Zeit, Ausdauer und eine gesunde Portion Selbstbeobachtung und Mut, um dein persönliches Glaubenssystem zu entschlüsseln und um seine Komponenten in jedem Bereich deines Lebens zu identifizieren.

Extra-Tipp:

Gehe bei jedem der folgenden 6 Schritte wie ein Kind vor, das nach verborgenen Schätzen sucht, damit es für dich selbst angenehmer und für deinen Geist einfacher ist, Veränderungen zu akzeptieren.

Schritt 1

Führe ein Journal

Ich empfehle dir, unbedingt ein Tagebuch zu führen.

Es ist sehr hilfreich, ein handgeschriebenes Tagebuch zu verwenden oder ein Dokument oder eine Excel-Tabelle auf deinem Computer zu erstellen, anstatt nur über deine Überzeugungen nachzudenken.

Dies wird dir auch helfen, deine Fortschritte in der Zukunft zu überprüfen, nachdem du deinen Geist neu programmiert hast.

Anhand deiner Aufzeichnungen kannst du nämlich sehen, wie weit du mit der Änderung deiner einschränkenden Überzeugungen und der Annahme neuer positiver Überzeugungen bereits gekommen bist.

Ich empfehle, alle 6 Schritte in diesem Artikel zu lesen, bevor du mit deinem Tagebuch beginnst.

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Schritt 2

Kategorisieren deine Glaubenssätze

Der zweite Schritt bei der Identifizierung deiner einschränkenden Überzeugungen besteht darin, dein Leben in verschiedene Bereiche zu kategorisieren.

Auf diese Weise kannst du deine Überzeugungen in Bezug auf jeden Bereich genauer beschreiben.

Die Skala von positiv zu negativ kann in einigen Bereichen deines Lebens zugunsten des Positiven und in anderen zugunsten des Negativen kippen.

Der wichtigste Bereich, auf den du dich konzentrieren solltest, ist dein Selbstkonzept, das sind die Überzeugungen über dich selbst, da sie den größten Einfluss auf dein Leben haben.

Die anderen Kategorien, die ich dir vorschlage, sind:

  • Gesundheit,
  • Beziehungen,
  • andere Menschen,
  • Geld und
  • das Leben im Allgemeinen.

Du kannst selbstverständlich weitere Kategorien hinzufügen.

Schritt 3

Frage dich, was du wirklich glaubst und wirklich fühlst

Der dritte Schritt besteht nun darin, deine eigenen Grundüberzeugungen und vor allem deine einschränkenden Überzeugungen zu identifizieren.

Ich schlage vor, alle deine Überzeugungen, sowohl die positiven als auch die negativen, in jedem der oben genannten Bereiche aufzuschreiben, ohne den Prozess zu überdenken.

Frage dich also, was du über jeden Bereich deines Lebens glaubst.

Beginne mit dem, was du über dich selbst glaubst.

Frage dich in diesem Fall: „Was glaube ich tief in meinem Inneren über mich selbst?“

Deine Antworten werden nach dem Motto „Ich bin das…“ oder „Ich bin jenes…“ lauten.

Gehe anschließend durch alle aufgeschriebenen Kategorien und frage dich: „Was denke ich wirklich über … (Geld, Liebe, Gesundheit)?“

Notiere deine Glaubenssätze und Überzeugungen dazu.

Du wirst möglicherweise feststellen, dass sich deine Überzeugungen über dich selbst mit denen in anderen Bereichen überschneiden.

Das ist ganz normal, da alle deine Überzeugungen dein Selbstkonzept bzw. Selbstbild ausmachen.

Dies gilt umso mehr, je sicherer du weißt, dass alle Umstände in deinem Leben aus deinen inneren Bildern und Überzeugungen entspringen.

einschränkende Glaubenssätze

 

Gefühl ist das Geheimnis

Der vielleicht wirkungsvollste Weg, um deine wahren Überzeugungen zu bestimmen, besteht darin, zu beurteilen, wie du dich bei den Fragen und Antworten fühlst.

Du kannst dich auch fragen „Wie fühle ich mich selbst?“

Gefühl ist das Geheimnis für alle Umstände in deinem Leben.

Deine Überzeugungen lassen dich auf eine bestimmte Weise fühlen , und diese Gefühle bestimmen deine mentale Frequenz und damit das, was du in deiner eigenen Realität erschaffst.

 

Manifestiere deine Träume und lebe dein Wunschleben

 

Schritt 4

Bewerte deine Überzeugungen

Sobald du all deine tiefsten Überzeugungen in SCHRITT 3 niedergeschrieben hast, solltest du deine wichtigsten Überzeugungen in jedem Bereich hervorheben.

Um deine wichtigsten Überzeugungen zu bestimmen, kannst du jeden einzelnen Glaubenssatz bewerten.

Frage dich einfach auf einer Skala von 1 (sehr schwach) bis 10 (absolut überzeugt), wie stark du von dieser Annahme überzeugt bist und schreibe die Zahl neben den Glaubenssatz.

Schritt 5

Identifiziere deine stärksten Glaubenssätze

Nachdem du dies getan hast, kannst du jetzt die einschränkenden Überzeugungen auswählen, auf die du dich konzentrieren möchtest.

1.

Mache in deinem Tagebuch eine Liste deiner Top 10 Überzeugungen (10 positive und 10 dich einschränkende Überzeugungen) über dich selbst (dein Selbstkonzept).

2.

Mache eine Top 5 (5 positive und 5 einschränkende Überzeugungen) in jedem anderen Bereich, auf den du dich konzentrieren möchtest.

Du kannst deine Liste natürlich später ergänzen oder von Anfang an verlängern oder verkürzen.

Wenn du in einem bestimmten Bereich keine positiven Überzeugungen gefunden hast, ist das auch in Ordnung.

 

Glaubenssätze bestimmen dein Leben

 

Schritt 6

Hinterfrage deine einschränkenden Glaubenssätze

Der erste Schritt, um deine einschränkenden Überzeugungen in Frage zu stellen, besteht darin, zu erkennen, dass du nicht mit ihnen geboren wurdest.

Du hast sie adaptiert, aber du hättest dir genauso gut auch andere Glaubenssätze zu eigen machen können, die besser oder schlechter für dich sind als die, die du als wahr akzeptiert hast.

Die meisten Überzeugungen hast du als Kind angenommen, ohne die Möglichkeit zu haben, ihre Gültigkeit zu beurteilen.

Als Kind konntest du nicht frei beurteilen, ob dir eine Überzeugung hilft oder dir eher schadet.

Heute, als erwachsener Mensch, kannst du deine Glaubenssätze hinterfragen und aussortieren.

Du kannst heute entscheiden, was dir gut tut.

Nimm dir deswegen die Top Überzeugungen aus Schritt 5 vor und entscheide, welche dir eher schaden als nutzen.

Mache zum Beispiel hinter jeden Glaubenssatz, der dir nicht gut tut, ein Minuszeichen.

Indem du dich weigerst, deine einschränkenden Überzeugungen zu ernst zu nehmen und ihnen keinen Platz mehr in deinem Denken einräumen wirst, machst du sie augenblicklich weniger wichtig.

Es ist viel einfacher, deine Überzeugungen zu ändern, wenn du unbedarft und unbeschwert mit ihnen umgehst.

Sie sind nicht in Stein gemeißelt und jetzt und hier kannst du sie einfach aus deinem Leben ziehen lassen, indem du dich bewusst dafür entscheidest.

Sag einfach Tschüss und Ciao zu den Glaubenssätzen, die du in Zukunft nicht mehr als wahr annehmen willst.

Mehr ist wirklich nicht zu tun.

Je leichter du mit ihnen umgehst und sie aus deinem Leben löschst, umso müheloser werden sie davonfliegen.

Deswegen:

Auch der Glaubenssatz, dass es schwierig sei, einen Glaubenssatz zu ändern, ist nur eine Überzeugung, die du jetzt sofort wieder löschen kannst. 🙂

Sei gut zu dir und mache regelmäßig in deinem Journal eine Inventur deiner Glaubenssätze.