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Reisen mit leichtem Gepäck

Wie du mit vier leichten Fragen von unerwünschten Gefühlen loslassen kannst

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Du schleppst eine Menge Ballast mit dir herum, ist es nicht so?

Schuld, Angst, Enttäuschung, Trauer, Neid – von einigen Menschen fühlst du dich angegriffen, von anderen frustriert, und ganz viel Wut ist fast immer dabei.

All diese Emotionen rauben dir deine Energie. Sie verbrauchen eine Menge deiner Zeit und Kraft, die du besser anderen Dingen geben solltest, Dingen, die dich stärken und optimistisch stimmen.

Aber diese negativen Emotionen stehlen dir nicht nur deine Zeit.

Viel schlimmer ist, dass du dich selber in einen Kreislauf ständiger Negativität begibst.

Weil du deiner Enttäuschung und Frustration über dies und das ständig Raum gibst, lebst du in der Vergangenheit, anstatt dich auf das Schöne und Wertvolle im Jetzt zu fokussieren.

Dabei gibt es einen einfachen und schnellen Weg, dich aus dieser Spirale zu befreien. Er steht dir jederzeit zur Verfügung.

Unerwünschte Gefühlen loslassen

Dieser Weg heißt: Lass los!

Lass einfach los.

Lass los von deinem Ärger, von deiner Enttäuschung. Lass los davon, dass du glaubst, andere könnten dich verletzen. Lass los von deinen Schuld- und Schamgefühlen.

Ina Rudolph hat dazu ein sehr schönes Buch geschrieben: „Ich will ja loslassen, doch woran halte ich mich dann fest?“, zum Beispiel bei amazon.

Deine unerwünschten Gefühle kommen nicht von außen. Niemand steht da und ruft: „Du hast dich jetzt sofort wütend zu fühlen!“

Vielleicht kommt es dir manchmal so vor, denn sehr leicht sagst du ja: „Mein Chef hat mich so wütend gemacht!“

Vielleicht glaubst du, dass du keine Wahl hast. Und oft denkst du, dass es nicht an dir liegt, dass du jetzt so wütend bist, sondern an dem, der dich dazu gebracht hat.

Aber so funktioniert es nicht.

Du bist wütend, weil du dich selber dafür entschieden hast, wütend auf das zu sein, was dein Chef gesagt oder wie er dich behandelt hat.

Vielleicht hast du gar nicht willentlich und bewusst auf seine Worte reagiert.

Oft basiert deine Reaktion nämlich auf einem Automatismus, den du vor vielen Jahren in dir selber installiert hast.

Er verhält sich wie ein Programm auf deinem PC, das irgendwo auf der Festplatte schlummert, das du längst vergessen hast, das aber regelmäßig dazu führt, dass dein PC abstürzt. Und du weißt nicht, woran es liegt.

Weil du vergessen hast, dass du dir dieses Programm überhaupt heruntergeladen hast.

So läuft also dein inneres Programm „Ärger“, „Enttäuschung“, „Frustration“, „Schuld“ oder wie immer es heißen mag tagein tagaus.

Völlig automatisch und auf seine Art ziemlich zuverlässig und unbemerkt.

Aber anstatt dir zu helfen und dich zu entlasten, bindet es deine Energie und macht dich krank.

Wenn du weißt, dass solche unerwünschten Gefühle in dir leben und die Herrschaft übernommen haben, warum hältst du daran fest, auch wenn du doch immer wieder merkst, dass es dir nicht gut tut, wenn bestimmte Reaktionen auf die immer gleiche Art und Weise ablaufen?

Sicher nicht, weil sie dir Vorteile bringen.

Vielleicht, weil sie dir so vertraut sind und dir ein bestimmtes Maß an Sicherheit geben?

Und es ist ja auch bequemer, einfach „Frustration“ ablaufen zu lassen, ohne weiter darüber nachzudenken und einen anderen Weg zu finden, um mit einer bestimmten Situation umzugehen.

Doch du hast eine Wahl!

Und diese Wahl – deine bewusste Entscheidung! – kann dich so stark und energiegeladen machen, dass du dich fragst, wieso du bisher darauf verzichtet hast.

Deine Wahl ist: Lass los!

„Wenn es doch so einfach wäre!“, höre ich dich seufzen.

Loszulassen ist wirklich nicht schwer.

Das, was es schwer macht, ist, dass du vielleicht gar nicht willst.

 

 

Aber wenn du einmal probieren möchtest, wie es sich anfühlt, von alten Emotionen loszulassen, dann empfehle ich dir vier einfache Fragen zu stellen, die man unter der Sedona-Methode kennt.

Diese Fragen lauten:

  • Könnte ich mir erlauben, dieses Gefühl zu akzeptieren?
  • Könnte ich dieses Gefühl loslassen?
  • Würde ich das Gefühl loslassen, wenn ich könnte?
  • WANN?

Ähnlich wie bei The Work von Byron Katie spielt es keine Rolle, wie deine Antworten lauten. Alles, was in dir hoch kommt, ist richtig für dich.

Wenn du die Sedona-Methode machst, stellst du etwas Interessantes fest:

Du selber hast die Wahl! Du selber kannst entscheiden!

Du kannst jetzt sofort loslassen oder nächste Woche oder nie.

Ganz egal.

Zu erkennen, dass DU entscheidest, was du festhältst und was du los lässt, gibt dir so viel Kraft und Energie, wie du schon lange nicht mehr hattest.

Niemand hat Macht über dich. Du entscheidest selber.

Ist das nicht wunderbar?

Wann gehst du auf die Reise mit leichtem Gepäck?

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