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Reisen mit leichtem Gepäck

Ärger und Gereiztheit loslassen

Wie du in weniger als einer Minute von Ärger auf Gelassenheit schaltest

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Ärger und Gereiztheit gehören zu unserem Alltag wie der Kaffee am Morgen.

Es soll Menschen geben, die schon beim Aufstehen Ärger verspüren.

Fast täglich ärgern wir uns über andere – über unsere Kinder, den Partner, Freunde oder Kolleginnen,

über Situationen und über uns selber.

Auch wenn wir online sind, sei es bei Facebook oder wenn wir einen Artikel lesen, schlägt unsere Stimmung oft um.

Ärger und Gereiztheit loslassen

Was kannst du tun, wenn dich andere nerven, frustrieren, irritieren oder wütend machen,

und du deinen Ärger und Gereiztheit aber lieber loswerden willst*?

Nun, solange du nicht wirklich bedroht wirst und dich wehren musst, ist die einfachste Lösung auch die beste:

Verschiebe deinen Fokus, ändere DEINE Sichtweise anstatt zu versuchen, das Verhalten des anderen zu ändern

Vielleicht macht dich jetzt genau dieser Satz von mir ärgerlich 😉

Das sagt sich ja so leicht, doch es gelingt nicht vielen.

Und außerdem: Wieso solltest du DEIN Verhalten ändern, wenn es doch der andere ist, der dich verärgert?

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Der Grund, weswegen du es trotzdem tun solltest ist, dass es die einzige Möglichkeit ist, überhaupt etwas zu ändern.

Indem du nämlich deinen Fokus änderst, stellst du plötzlich fest, dass du mit jedem Menschen auskommen kannst.

Aber wenn du versuchst, einen anderen Menschen zu ändern*, wirst du nichts erreichen, außer dass du gegen Windmühlen kämpfst und sich dein Ärger sogar noch steigert.

Ärger und Gereiztheit entstehen in deinem Denken

Lass uns mal kurz das Thema Ärger bildlich veranschaulichen.

Stell dir vor, die gesamte Erdoberfläche wäre mit spitzen Glassplittern übersät. Was könntest du tun, um darüber hinwegzutreten?

Nun, zum einen könntest du versuchen, die ganze Erdoberfläche mit einem Stoff zu überziehen, der die Glassplitter bedeckt. Aber das würde dir nie gelingen, oder?

Wie wäre es, wenn du stattdessen nur deine eigenen Füße mit einem Stoff überziehen würdest, der dich vor den Splittern schützt?

Das würde dir sofort gelingen, nicht*?

Genau diese Idee steckt hinter dem Rat, dein eigenes Denken zu verändern, sodass du jederzeit mit Menschen umgehen kannst, die ihre Giftpfeile aussenden.

Lass uns mal schauen, was genau du machen musst.

Der einfache Weg, Ärger und Gereiztheit loszulassen

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Wenn dich das nächste Mal jemand ärgerlich macht, dann halte kurz inne und bemerke, welcher Film gerade in deinem Kopf abläuft:

Du baust dir eine Story über den anderen zusammen, die ziemlich feindselig ist, stimmt´s?

  • Du denkst zum Beispiel, dass die andere immer so drauf ist, dass alle sie schrecklich finden, dass sie aber ganz speziell etwas gegen dich hat und immer meckert.

Diese Geschichte über den Anderen bringt nichts.*

Sie macht dich unglücklich, verschlechtert deine Beziehung zum Gegenüber und lässt dich auf eine Art und Weise reagieren, wie du überhaupt nicht willst.

Vergiss die Geschichte, die sich in deinem Denken weiterspinnen wollte sofort wieder und versuche es so:

  1. Du magst es nicht, wie sich der Andere gerade verhält. Du bist mit der Situation nicht glücklich. Du willst weg oder Rache. Wie auch immer, du lehnst deine Realität ab und damit lehnst du indirekt einen Teil deines Lebens ab.
    Öffne dich doch lieber allen Erfahrungen, die dir begegenen, ohne sie von dir zu weisen.
  2. Stell dir vor, du beobachtest einen Fluss, der stromabwärts fließt. Stell dir vor, du wünschst dir, er würde stromaufwärts fließen. Dir das zu wünschen, macht dich unglücklich, denn du willst etwas anderes, als die Realität dir zeigt.
    Nun stell dir vor, dein Gegenüber wäre der Fluss.* Wenn du ihn dir anders wünschst, als er ist, dann wirst du unglücklich mit diesem Wunsch.
  3. Nimm den Anderen stattdessen an, wie er ist, öffne dein Herz für die Art, wie er ist. Er ist ein Mensch mit Macken, die dir nicht gefallen. Aber so ist das nun einmal. Jeder Mensch ist, wie er ist und wie es für die Situation aus seiner Sicht passend ist, sonst wäre er ja anders.

Öffne dich dem Leben, ohne etwas ändern zu wollen oder abzulehnen

Akzeptiere, dass der Fluss stromabwärts fließt.

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Nimm den Menschen dir gegenüber achtsam wahr als der, der er ist: Ein Mensch, der gerade selber unter seinem Verhalten leidet.

Beobachte, wie dich diese kleine Verschiebung in deiner Wahrnehmung verändert,

wie sich deine Perspektive weitet und dich verbindet mit der Vielfalt des Lebens*.

Das alles kannst du immer und überall in weniger als einer Minute geschehen lassen. Erinnere dich daran:

Es ist wie es ist.

Der Fluss fließt, wie er fließt.

Der Mensch tut, was er tut.

Dir muss es nicht gefallen, aber du wirst es nicht ändern können.

Verändere nicht den Flusslauf, wenn du leicht durchs Leben reisen willst, sondern verändere dein Denken darüber.

 

 

 

 
 

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