Selbstgespräche führen: Wie du es schaffst, positiver mit dir selbst zu reden

Selbstgespräche sind unser täglicher Begleiter in allen Situationen,  immer und überall. Wir können gar nicht anders, als diese inneren Monologe zu führen.

Unsere Selbstgespräche führen uns zu bestimmten Handlungen, lassen uns auf die Worte der anderen reagieren und lenken uns zu bestimmten Entscheidungen.

Doch das, was wir uns selber Tag für Tag erzählen, ist uns nur selten bewusst und nur wenige von uns können unsere Selbstgespräche bewusst und gewollt kontrollieren und bei Bedarf ändern.

Dabei sind es diese Selbstgespräche, die entscheidend dafür sind, wie du dich fühlst:

  • Gedanken über eine sorgenvolle Zukunft machen uns Angst und lähmen uns.
  • Die Gedanken über jemanden, über den wir wütend sind, machen uns zornig und ärgerlich.
  • Denkst du gut über dich und vertraust du deinen Fähigkeiten, wird dir ein Bewerbungsgespräch gut gelingen.
  • Wenn du deinen Mitmenschen mit liebevoller Zuversicht entgegentrittst, wirst du positive Erfahrungen mit ihnen machen.

Ich gehe soweit und sage:

Es sind diese gedanklichen Selbstgespräche *, die darüber entscheiden, ob du dich gesund oder eher krank fühlst.

Selbstgespräche führen

 

Eine kleine Geschichte zeigt uns eindrucksvoll, dass wir selber unser Glück bestimmen.

Die zwei Wölfe

Eines Abends erzählte ein alter Cherokee-Indianer seinem Enkelsohn von einem Kampf, der in jedem Menschen tobt.

Er sagte:„Mein Sohn, der Kampf wird von zwei Wölfen ausgefochten, die in jedem von uns wohnen. Einer ist böse. Er ist der Zorn, der Neid, die Eifersucht, die Sorgen, der Schmerz, die Gier, die Arroganz, das Selbstmitleid, die Schuld, die Vorurteile, die Minderwertigkeitsgefühle, die Lügen, der falsche Stolz und das Ego.

Hier sät man nur Enttäuschung und erntet Unkraut!

Der andere ist gut. Er ist Freude, der Friede, die Liebe, die Hoffnung, die Heiterkeit, die Demut, die Güte, das Wohlwollen, die Zuneigung, die Großzügigkeit, die Aufrichtigkeit, das Mitgefühl, die Ehrlichkeit und der Glaube an den Menschen.

Hier kann man eine sichere Zukunft aufbauen!“

Der Enkel dachte einige Zeit über die Worte seines Großvaters nach und fragte dann: „Welcher der beiden Wölfe gewinnt?“

Der alte Cherokee antwortete: „Der, den du fütterst.“

(Autor unbekannt)

 

Weißt du, welchen Wolf du fütterst?

Da deine Selbstgespräche über Erfolg und Misserfolg, ein zufriedenes Leben oder ein Leben in Disharmonie entscheiden, 

achte genauer auf das, was du dir täglich selber über dich erzählst.

Denn deine Selbstgespräche erzeugen das Selbstbild, das du hast und dieses Selbstbild drückt sich in deiner Welt aus.

Anders gesagt: Die Welt spiegelt dir dein Selbstbild, das durch deine Selbstgespräche entsteht.

So kommst du deinem inneren Kritiker auf die Schliche

So führst du liebevolle, wertschätzende Selbstgespräche:

Bedanke dich bei dir, wenn du merkst, dass dein innerer Kritiker gerade seine Stimme erheben wollte und du das bemerkt hast.

Starte den Tag mit einer positiven Selbstbekräftigung * : „Dieser Tag wird wunderbar! Mir gelingt alles einfach und problemlos.“

Gefühle von Angst und Zaudern zeigen dir, dass dein Selbstbild gerade einen Auftrieb braucht.
Sage dir: „Das schaffe ich mit Leichtigkeit! Am Ende ist alles gut.“

Wenn du dich gekränkt und kritisch beäugt fühlst, dann deswegen, weil du dir selber diese Schwachpunkte einredest.
Sage dir: „So, wie ich bin, bin ich gut. Ich muss nicht jedem gefallen.“

Wenn du dich davor sträubst, im Mittelpunkt zu stehen, eine Rede zu halten oder ein Projekt zu leiten, dann haben deine bisherigen Selbstgespräche dazu beigetragen.
Sage dir: „Die Leute hören mir gerne zu. Mir gelingt es problemlos, die Sache auf den Punkt zu bringen.“

Entscheide dich für positive, motivierende Selbstgespräche und dafür, nicht immer auf deinen inneren Kritiker zu hören.

 

 

 

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