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Die 7 wichtigsten Tipps, wie du dich von deinen Schuldgefühlen befreist

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Schuldgefühle sind selten rational begründet. Aber sie sind eine solche Last für uns, dass sie uns niederdrücken, ob das berechtigt ist oder nicht.

Schuldgefühle gehören zu den acht negativsten Emotionen, die uns krank machen können, wenn wir sie zu lange hegen und pflegen. 

Fast jeder meiner Klienten leidet an mehr oder weniger intensiven Schuldgefühlen.

Diese begleiten sie teilweise seit ihrer Kindheit und werden immer wieder angetriggert.

Das permanente schlechte Gefühl uns und dem anderen gegenüber, drückt uns nieder, drosselt unsere Energie und macht, dass wir uns klein fühlen.

Doch was sind Schuldgefühle eigentlich?

  • Schuldgefühle entwickeln sich,

    wenn unser Verhalten nicht mit unseren eigenen Wertvorstellungen und Glaubenssätzen übereinstimmt oder

  • wenn wir annehmen, dass unser Verhalten nicht mit den sozialen Normen in unserem Umfeld übereinstimmt.

                                   Mein Buchtipp:

Wenn uns Schuldgefühle plagen, fühlen wir uns unwohl, voller Selbstzweifel oder Schwermut

Wenn wir annehmen, dass wir etwas falsch gemacht haben, jemanden verletzt haben oder gar ein anderer durch uns zu Schaden gekommen ist, prägt das unser gesamtes Denken und Fühlen.

Unser schlechtes Gewissen macht uns klein und saugt uns Freude ab.

Wenn du unter starken Schuldgefühlen leidest, fühlt sich dein Leben unglaublich schwer an.

Manchmal ziehst du dich auch völlig zurück, weil du glaubst, anderen aufgrund eines Ereignisses nicht mehr unter die Augen treten zu dürfen.

Und meistens hast du Angst vor einer Aussprache und dem klärenden Gespräch.

Aber ist das wirklich die Lösung?

Wenn du anfangen willst, dein Verhalten, weswegen du dich schuldig fühlst, neu zu bewerten, dann sind diese 7 Tipps Gold wert.

7 Tipps, wie du dich von deinen Schuldgefühlen befreist und die Situation neu bewertest:

  1. Wenn jemand aus deinem Familien- oder Freundeskreis traurig oder verärgert ist, sind DEINE Schuldgefühle nicht die richtige Antwort darauf. Lass dir nicht einreden, dass du für die Gefühle anderer verantwortlich bist.

    Denn wenn du mit Schuldgefühlen auf die Gefühle anderer reagierst, reagierst du nicht angemessen. Du fühlst dich für ihre Gefühle zuständig und hast Gewissensbisse, weil DIE ANDEREN nicht mit deiner Reaktion zurecht kommen.

    Deine Schuldgefühle wollen dich auf etwas hinweisen. Nämlich darauf, dass etwas in dir ist, was noch nicht geheilt, ja, vielfach noch nicht einmal erkannt ist.

    Finde heraus, was es ist und du änderst dein Leben.


  2. Es gibt keinen Grund, dich lebenslang schuldig zu fühlen wegen einer Sache, die du vermeintlich falsch gemacht hast. Fehler gehören zum Leben. Wir alle machen Fehler und wir alle fühlen uns danach schuldig.

    ABER – und ich schreibe das Wort extra in Großbuchstaben – manche Menschen lernen aus ihren Fehlern. Und andere machen die gleichen Fehler immer wieder.

    Wofür entscheidest du dich?

    Fang an, aus deinen Fehlern zu lernen und sie für dein Wachstum zu nutzen

  3. Wenn du dich wegen etwas schuldig fühlst, was du getan oder nicht getan hast, sei dir nicht zu schade, dich zu entschuldigen.

    Manche Menschen halten Entschuldigungen für ein Zeichen von Schwäche.

    „Entschuldigung, es tut mir leid“ zu sagen, erfordert viel Mut und Selbstüberwindung. Das zeugt von großer innerer Stärke.

    Und genau die willst du ja entwickeln (hoffe ich 🙂 )

  4. Wir alle sind auf die eine oder andere Weise schuldig: Für das, was wir nicht getan haben, für die Worte, die wir nicht ausgesprochen haben.
    Das können wir nicht mehr ändern, es ist vorbei.

    Wir können aber unsere Schuldgefühle loslassen und uns daran erinnern, es in Zukunft besser zu machen.

                                Mein Buchtipp:

  5. Manche Menschen haben Gefallen daran gefunden, ihre eigenen Schuldgefühle auf andere zu übertragen.

    Um sich selber besser zu fühlen, versuchen sie, DIR Schuldgefühle zu machen.

    Lass dich nicht dazu missbrauchen. Und mache selber nicht den gleichen Fehler.

  6. Wenn du einem anderen eine Freude machen willst, dann tu es, weil du großzügig bist und nicht, weil du insgeheim möchtest, dass sich der andere in deiner Schuld fühlt.

  7. Vergiss nicht, dass die anderen ein Spiegel deiner selbst sind.

    Wenn du Angst hast, von anderen verurteilt zu werden, dann deswegen, weil du unsicher bist und annimmst, schuldig zu sein, wenn du dich nicht so verhältst, wie es andere von dir erwarten.

    Du kannst es nicht jedem recht machen, ohne dich selber zu verleugnen.

    Wenn du Schuldgefühle hast, dann deswegen, weil du deine eigenen Wünsche unterdrückst, damit sich jemand anders besser fühlt.

    Steh zu deinen Entscheidungen und befreie dich von der Angst, in der Achtung anderer zu sinken.

    Zum Schluss möchte ich dir eine Frage stellen:

Kann es sein, dass alle vermeintlich dummen und schlechten Dinge, die du je in deinem Leben getan hast, vergeben und vergessen sind?

Von allen

außer von dir?

Und wenn es so ist –

Warum hältst du selber an diesen alten Geschichten fest, während alle anderen schon losgelassen haben?

Befreie dich von alten Schuldgefühlen und reise mit leichtem Gepäck.

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