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Minimalistisch leben: Was du wirklich ändern musst, damit dein Leben einfacher wird

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Der Wunsch danach, minimalistisch zu leben, ist in den letzten Jahren gewachsen, findest du nicht?

Es gibt zahlreiche Bücher* und Blogartikel, die dir Tipps an die Hand geben, wie du ein einfaches Leben ohne viel Schnickschnack führen kannst.

Lass uns zum besseren Verständnis klären, was man so allgemein unter minimalistisch leben versteht.

Einfaches Leben (englisch simple living), auch freiwillige Einfachheit , Minimalismus oder Downshifting genannt, bezeichnet einen Lebensstil, der sich als Alternative zur konsumorientierten Überflussgesellschaft sieht. 
Konsumkritische Menschen versuchen, durch Konsumverzicht Alltagszwängen entgegenzuwirken und dadurch ein selbstbestimmtes, erfülltes Leben zu führen. (Quelle)

Eine Säule meines Lebens und meiner Arbeit ist Einfachheit. Einfachheit bedeutet nicht unbedingt minimalistisch leben.

Es bedeutet, dass komplizierte Erklärungen und Expertenwissen nicht nötig sind, damit du zufrieden und selbstbestimmt leben kannst.

minimalistisch leben

Du wirst auf Dauer kein einfaches, klares Leben ohne unnötigen Ballast führen können, wenn du deine innere Einstellung nicht änderst.

Es sind nämlich (wieder einmal) deine Glaubenssätze und Wertvorstellungen – deine mentalen Fesseln -, die dazu geführt haben, dass du zu viel angehäuft hast.

Solange du diese nicht durchschaust, wird sich auch nach dem zehnten Aufräumen und Weggeben wieder Zeug ansammeln.

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Sehr oft vernachlässigen Minimalisten und solche, die es werden wollen nämlich, dass es ihr eigener Verstand mit seinen Glaubenssätzen ist, der nach immer mehr ruft.

Dein Verstand will immer mehr, weil er seit frühester Kindheit darauf programmiert wurde. Gleichzeitig verlangt er aber nach weniger.

Wie kommt es zu diesem scheinbaren Gegensatz?

  • Unser Verstand durstet nach immer mehr, weil er der Illusion erlegen ist, dass MEHR (von was auch immer) uns glücklich macht.
  • Nach WENIGER verlangt unser Verstand, wenn er sich überfordert und ausgelaugt fühlt. In solchen Momenten denken wir, wir würden zufriedener sein, wenn wir weniger besitzen.

Beide Annahmen sind falsch.

Warum der Wunsch sowohl nach Mehr wie auch nach Weniger falsch ist

Der Wunsch nach Mehr ist falsch, weil die Befriedigung, die du empfindest, wenn du dein Paket mit der neuen Errungenschaft in den Händen hältst, nur von kurzer Dauer ist.

Das Dopamin, das in solchen Momenten ausgeschüttet wird, macht dich nur kurze Zeit glücklich. Das, wonach du dich wirklich sehnst, kann dir dein neuer Besitz nicht geben.

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Kommen dir diese Beispiele bekannt vor?

  • Wenn du eine Reise planst, dann erkundigst du dich vielleicht über das Zielgebiet, kaufst dir passende Kleidung, machst Pläne und sorgst vor. Aber die Ungewissheit über das, was dich erwartet, bleibt trotzdem bestehen.
    Dein Tun und Planen hat die ganze Zeit über ganz gut verdeckt, dass dich die bevorstehende Reise im Grunde unter Stress setzt.
  • Wenn du ein neues Hobby gefunden hast, bist du aufgeregt und kannst es kaum erwarten, damit anzufangen. Du kaufst dir neue Sachen, damit du das Hobby entsprechend gut ausgerüstet ausüben kannst. Das Hobby wird deinem Leben wieder Schwung geben, so glaubst du.

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    Doch nach relativ kurzer Zeit ist die Euphorie vorüber und du musst dich immer mehr dazu zwingen, am Ball zu bleiben. Wieder hat dein Verstand dich ausgetrickst und dir vorgemacht, ein neues Hobby könnte etwas an deinem Leben und deiner Grundstimmung ändern.
  • Du kaufst dir dieses wahnsinnig tolle Outfit (die Tasche, das Handy…) und du fühlst dich großartig damit. Schon kurze Zeit später ist dieses Gefühl vergessen und dein Leben wieder normal wie vorher. Außer natürlich, dass du dieses coole Teil jetzt in deinem Schrank hast und es den Berg der unnützen Dinge ansteigen lässt.

Dein Verstand verlangt nach immer mehr, weil er sich davon Glück und Erleichterung von Stressgefühlen verspricht. Aber Glück und Gelassenheit entstehen nicht dadurch, dass du Dinge um dich herum anhäufst.

Dein Verstand sehnt sich gleichzeitig nach weniger, weil er sich nach Ruhe und Frieden sehnt.

Der Verstand hat gelernt, dass Frieden in dir entsteht, wenn du dich von Dingen trennst und Platz schaffst. Dann kannst du wieder durchatmen.

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Doch schon wenig später findet dein Verstand wieder Gründe, um sich zu beklagen:

  • über das langweilige Leben,
  • die Leere,
  • dass andere viel zu viel anhäufen.

Weder ein Zuviel noch ein Weniger machen deinen Verstand wirklich frei und lassen dich besser fühlen.

Der Schlüssel zur Freiheit besteht darin, dass du lernst, anders zu denken. Erst dann können andere Gefühle in dir entstehen.

Minimalistisch leben, also deine Konzentration auf das, was wirklich wichtig für dich ist, entsteht ganz automatisch, wenn Klarheit und Aufmerksamkeit in dir herrschen.

So änderst du dein Denken und wirst zum Minimalisten

Dein Denken zu ändern kann ganz schön langwierig werden. Du musst dich wirklich genau beobachten und darauf achten, was du täglich denkst.

Diese Schritte helfen dir dabei:

  • Gewöhne dir an, immer wieder inne zu halten und zu beobachten, was dir gerade durch den Kopf geht
  • Finde heraus, was deine Gedanken in dir auslösen.
  • Glaube nichts, was du denkst.
  • Kehre die Gedanken um.
  • Erwarte keine Perfektion von dir.

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Wenn du beispielsweise durchs Internet surfst, nach neuen Sachen suchst und schon fast auf den „Kaufen“ Button klicken willst – halte inne und durchschaue, was da gerade geschieht:

Dein Verstand verlangt nach diesem Kauf, weil er sich davon ein kleines bisschen Glück verspricht.

Stelle dir nacheinander diese vier Fragen (nach Byron Katie*)

  1. Was erhoffe ich mir von diesem Kauf? Glück? Gelassenheit? Ruhe?
  2. Ist das wahr, was ich denke?
  3. Was bewirkt das in mir, wenn ich das denke? Hilft es mir oder schadet es mir, das zu denken?
  4. Wer wäre ich, wenn ich das nicht denken würde?

Mit diesen Fragen kannst du anfangen, deine Glaubenssätze und Wertvorstellungen zu hinterfragen. Dafür musst du achtsam mit dir umgehen, ehrlich sein und annehmen, was ist.

Glück finden

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Minimalistisch leben heißt leben nach deinen eigenen Regeln und nicht danach, was anderen gefällt. Das gelingt dir umso besser, je besser zu dich kennst.

Freue dich auf deine Reise mit leichten Gedanken.

 

 

 

 

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