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Reisen mit leichtem Gepäck

Krankheit ist ein Signal

Krankheit ist ein Signal – Schaust du genauer hin?

Jede Krankheit ist ein Signal wie ein Warnlicht in unserem Auto.

Wenn in unserem Auto ein Lämpchen blinkt, baust du es nicht aus, oder?

Stattdessen holst du das Handbuch heraus und schaust nach, was dieses Blinken zu bedeuten hat.

Du forschst nach der Ursache – behebst diese, wenn du es kannst – und der Defekt ist geheilt.

Mit unseren blinkenden Lämpchen in uns selber gehen wir anders um:

Unser eigenes „Lämpchen“ wird entweder durch Medikamente ruhig gestellt, blinkt aber im Hintergrund immer noch weiter.

Oder es wird gleich ausgebaut, zum Beispiel bei einer Operation heraus geschnitten.

So erkennen wir oft nicht, das Krankheit ein Signal ist, das uns auf etwas hinweisen will

                                Mein Buchtipp:

Wenn wir im Auto das vermeintlich defekte Licht ausbauen würden, das nicht seinen eigenen Defekt anzeigt, sondern uns darauf hinweist, nachzuschauen, was wirklich defekt ist –

würde das nicht funktionieren.

Sprich: Da der Defekt noch besteht, wird er sich an anderer Stelle wieder zeigen. Oft mit gravierenderen Mängeln, weil wir es versäumt haben, den tatsächlichen Defekt in Ordnung zu bringen.

Und wie sieht das bei uns aus?

Wie lange können wir einen Defekt ignorieren, ohne ihn zu durchschauen und an der Ursache zu beheben?

Was wir mit unserem Körper tun, ist folgendes:

Etwas „blinkt“ und viele von uns sind bemüht, dieses Blinken so schnell wie möglich zu beseitigen.

Dafür rennen wir dann zu Experten, die uns sagen sollen, wie wir das schaffen.

Wenn wir unseren Körper wie unser Auto pfleglich behandeln würden, müssten wir doch eigentlich dieses tun:

Ein „Lämpchen“ an oder in unserem Körper blinkt und macht uns auf etwas aufmerksam. Zum Beispiel tut uns die Schulter weh oder im Hals kratzt es.

Jedes „Blinken“ hat eine bestimmte Botschaft.

Wie beim Auto sollen wir hinschauen, die „Bedienungsanleitung“ lesen, weil uns das Blinken anregt, genauer auf unser Leben zu schauen.

So gesehen sind Symptome nicht die Krankheit. Symptome begleiten die Krankheit. Symptome sind ein Zeichen für Krankheit. Aber Symptome zu behandeln, gleicht dem Töten der Boten, der eine schlechte Nachricht überbringt. In der Tat, indem man die Symptome behandelt, unterdrückt man die natürlichen körpereigenen Reaktionen und behindert den Heilungsprozess.
(Cummings/Ullman, Das Hausbuch der Homöopathie)

Krankheit ist ein Signal dafür, dass wir dringend etwas an uns und unserem Leben ändern müssen

 Aber wie sollen wir das tun, wenn uns niemand gezeigt hat, wie es geht?

                                   Mein Buchtipp:

Vor allem hat uns niemand gesagt, dass wir selber hinschauen müssen, selber die Ursache herausfinden und etwas verändern müssen –

denn niemand sonst kann das für uns tun.

Wir selber müssen herausbekommen, welches Signal uns unsere Krankheit geben will.

Denn Krankheiten, die wir versuchen, mit irgendeiner Therapie von außen und ohne dem Verständnis über die Zusammenhänge in unserem Leben zu heilen, sind nicht wirklich geheilt.

Warum ist das so?

Um das zu verstehen, musst du nicht studieren und brauchst keine spezielle Ausbildung.

Du musst vor allem wissen, dass jede Diagnose – zum Beispiel „Neurodermitis“ – keine Aussagekraft hat.

Krankheit ist ein Signal

Eine Diagnose wird benötigt, damit man mit bestimmten Medikamenten eingreifen, bestimmte Ernährungsformen einhalten oder bestimmte Parasiten bekämpfen kann.

Alle Maßnahmen dienen dem Zweck, die Diagnose unter Kontrolle zu bringen.

Um beim Vergleich mit dem Autolämpchen zu bleiben: Um das Lämpchen vom Leuchten abzuhalten.

Doch was geschieht trotz aller Therapie?

Die Neurodermitis bleibt, wie alle anderen Erkrankungen.

Mal sind die Signale stärker und es juckt besonders stark, mal schwächer und wir glauben, wir sind auf dem Weg der Besserung.

Doch ohne ein tiefes Verständnis der höchst individuellen Ursache für jedes Signal an deinem Körper, wirst du nicht dauerhaft geheilt werden.

Auch akute Erkrankungen, die nur vorübergehend bestehen und eventuell mit einem Antibiotikum bekämpft werden, treten später oft wieder auf.

Häufig in einem anderen ähnlichen Körpergewebe und bekommen dann eine andere Diagnose.

Oder sie treten in einem stärkeren Ausmaß im selben Gewebe auf.

Wenn uns Maßnahmen nach Standard nicht dauerhaft helfen, was würde uns stattdessen helfen?

Wir müssen unsere Aufmerksamkeit unserem Körper zuwenden

Wir müssen mit all unseren Sinnesorganen erkundigen, welche Symptome unser Körper zeigt.

Dann wird das, was wir bisher als Krankheit oder Diagnose bezeichnen, verständlich.

So schaue ich zum Beispiel auf meine Nase und stelle fest: Ich habe in bestimmten Situationen die Nase voll.

Wenn ich die Nase voll habe, sollte ich innehalten und überlegen, in welchen Situationen ich mich überfordert fühle, wenn ich etwas tue, was ich nicht will und das mir „stinkt“.

  • Ich halte also inne und frage mich: Wo ist es notwendig, dass ich Nein sage, um dieser Überforderung ein Ende zu setzen?

Dadurch kommst du der tatsächlichen Botschaft deines Warnsignals (dem Lämpchen) auf die Spur.

                                   Mein Buchtipp:

Diese Spurensuche kannst nur du durchführen. Nur du weißt, welche Lebensumstände deinem Körper so viel Stress machen, dass er dir unbedingt Signale senden muss, damit du dich änderst.

Wenn du aber schon ein bisschen in dem Benutzerhandbuch für deine Körpersignale gestöbert hast und weißt, dass eine volle Nase dich darauf hinweist, dass dir etwas stinkt,

dann kannst du sofort anfangen herauszufinden, welche Situation oder welche Person genau das ist.

Und dann kannst du hingehen und etwas ändern.

Du kannst entweder die Aussprache suchen, solche Situationen meiden oder anfangen, an deinen Glaubenssätzen zu arbeiten.

Jede Krankheit ist ein Signal, sei es noch so klein oder groß.

Jedes Mal, wenn du dich mit dir auseinandersetzt und verstehst, worauf dich das Signal hinweisen will, wächst deine innere Weisheit.

Du musst also nicht mehr wie wild auf das blinkende Lämpchen einhauen, sondern kannst lernen, dankbar für das Signal zu sein.

Und dann kannst du anfangen, an der Ursache für das Blinken zu arbeiten.

Krankheit ist ein Signal und wenn du es verstehst, reist du weiter mit leichtem Gepäck.

 

 

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