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Reisen mit leichtem Gepäck

Fünf Gedanken, die du aufgeben solltest, wenn du glücklich sein willst

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Unsere Gedanken sind mächtig. Sie halten uns klein, pessimistisch und krank.

Oder sie stärken uns, machen uns optimistisch und gesund.

Welche Gedanken wählst du jeden Tag und ist dir bewusst, was du denkst?

Viele unserer Gedanken kommen aus Gewohnheit immer wieder, sie entsprechen nicht dem, was gerade geschieht, sondern dem, was wir schon immer gedacht haben.

Wenn sich zum Beispiel deine Gedanken ängstlich um deine Körpersymptome drehen, ist es dir unmöglich zu denken, dass die Symptome etwas ganz anderes als Krankheit ausdrücken. Die Gedanken eines Hypochonders entsprechen genau diesem Typus.

Vielleicht bist du der Meinung, dass du keine Kontrolle darüber hast, welche Gedanken in dir auftauchen.

Wenn du aber genauer reflektierst, stellst du fest, dass du schon oft in deinem Leben deine Gedankenströme geändert hast: Sei es durch Gespräche mit anderen, durch Bücher oder durch deine eigenen Erfahrungen.

Du kannst also deine typischen Gedankengänge ändern!

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Der Grund, warum sich das lohnt, ist der, dass unsere Gedanken eng mit unseren Gefühlen verknüpft sind:

  • Du denkst, dass deine Kinder krank sind und fühlst dich besorgt.
  • Du denkst, dass dich jemand beleidigt hat und fühlst dich verärgert.
  • Du denkst, dass du versagt hast und fühlst dich beschämt.

Die Verbindung von negativen Gedanken und energiearmen Gefühlen führt zu einer Spirale, die mehr von diesen Gedanken und Gefühlen aufkommen lässt.

Sich daraus zu befreien, ist schwierig, wenn du dir der negativen Spirale nicht bewusst bist, die ständig in dir aktiv ist.

Erst wenn andere uns „Pessimist“ oder „Nörgler“ schimpfen, fällt uns auf, dass wir ein bestimmtes Muster adaptiert haben und aus diesem Muster heraus reagieren und leben.

Wenn du aus diesem atomatischen Muster ausbrechen willst, musst du lernen, andere Gedanken zu denken. Erst wenn du anders denkst, kannst du anders fühlen und ein anderer Mensch sein.

Vielleicht hast du die Erfahrung gemacht, dass es nicht reicht, dir einfach vorzunehmen: „Ab heute denke ich positiv!“

Warum eigentlich nicht?

Weil dein Verstand und dein Gefühl nicht Hand in Hand gehen.

Das bedeutet: Du denkst zwar positiv in dem Sinne, dass du dir sagst: „Ach, die hat das nicht gemein gemeint. Eigentlich ist sie nett.“

Aber du spürst noch das Gefühl von Verletztheit oder Scham in dir. Und dieses ist intensiver und hält viel länger an, als deine Gedanken.

Mit anderen Worten: Erst wenn du FÜHLST, dass du den Worten und Taten anderer gleichgültig gegenüberstehst, bist du glücklich.

Um ein verändertes Empfinden in dir zu festigen, das dir mehr Frieden gibt, musst du auf eine adäquate Art und Weise auf die Dinge, die dir passieren, reagieren.

Wenn du merkst, dass du dich verwirrt, verängstigt oder beschämt fühlst, achte darauf, was du gerade gedacht hast. Deine Gefühle hängen unmittelbar mit deinen Gedanken zusammen.

Wenn du glücklich sein willst, solltest du diese fünf Gedanken aufgeben:

1. Gedanken über mögliche Katastrophen

Bist du in diesem Muster, malst du dir das Schlimmste aus und reagierst so, als wäre es bereits geschehen.

Du erkennst dieses Muster an Gedanken wie: „Was, wenn…?“

Beispiel:

„Ich habe hier einen seltsamen Fleck auf der Haut. Was, wenn das Hautkrebs ist?“

2. Schwarz-weiß Denken

Bei diesem Muster kommt für dich nur eines in Frage: Entweder es klappt perfekt – oder du hast versagt; dazwischen gibt es nichts.

Menschen, die in diesen Gedanken verhaftet sind, erwarten sofortige Besserung ihrer Symptome, anstatt darauf zu achten und es wertzuschätzen, dass beispielsweise ihre Rückenschmerzen geringer geworden sind.

3. Generalisiertes Denken

Bei diesem Denkmuster schließt du von einem Ereignis unmittelbar auf jedes weitere.

Wenn du nach der Gartenarbeit Schulterschmerzen hast, denkst du beispielsweise: „Ich kann nichts mehr machen, denn nach jeder Arbeit tut mir alles weh.“

Typische Worte sind: „immer, jeder, keiner, alle…“

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4. Gedankenlesen

Immer wenn du Annahmen darüber anstellst, was ein anderer denken könnte, versuchst du dich im Gedankenlesen.

Dieses Lesen beruht überwiegend auf dem, was andere tun und nicht auf dem, was sie sagen. Dabei missinterpretieren wir fast immer ihr Tun und kommen zu falschen Annahmen über das, was sie denken.

So fühlen wir uns schlecht und aufgebracht, weil wir fremde Gedanken antizipieren.

5. Sollen und müssen

In der negativen Gedankenspirale kommen diese kleinen Worte oft vor.

„Sollen/ solltest“ sind diese kleinen Wortpickser, die dich runterziehen, denn sie implizieren, dass du zu dumm oder zu schwach warst, etwas Bestimmtes zu tun.

Manchmal beziehen sie sich auf Erwartungen, die wir an andere haben, wie in: „Mein Mann sollte verstehen, wie es mir geht.“

In beiden Fällen – auf dich oder auf andere bezogen – lassen dich diese unscheinbaren Wörtchen schlecht fühlen und implizieren, dass etwas nicht so läuft, wie du es erwartest.

Jetzt kennen wir die wichtigsten negativen Gedankenspiralen. Und nun?

Welche Möglichkeiten hast du, dich daraus zu befreien?

Schritt 1:

Das Wichtigste ist, dass du dir deiner eigenen Gedanken bewusst wirst, sodass sie nicht mehr automatisch und von dir nicht wahrgenommen ablaufen.

Wenn du es schaffst und diszipliniert genug bist, hilft es dir, wenn du deine negativen Gedanken aufschreibst, sobald sie auftauchen.

Beispiel:

„14.30 Uhr – war verärgert, weil XY mich versetzt hat – wollte mich rächen“

Zu welchem der genannten Muster gehören deine jeweiligen Gedanken?

Schritt 2:

Verändere deine Gedanken!

Frage dich:

  • Welche Beweise habe ich für diese Annahme?
    Wie würde XY das Geschehen bewerten?
    Habe ich unrealistische Erwartungen?
    Mische ich Annahmen mit Fakten?
    Hindert mich dieses Denken an meiner Entwicklung?

Schritt 3:

Finde andere Möglichkeiten, das Geschehen zu bewerten!

Statt dir zum Beispiel einzureden: „Das hat keinen Sinn, ich schaffe das nicht!“,

bringt es dich weiter zu denken: „Das wird nicht einfach, aber ich gebe mein Bestes und fange an.“

Die Welt aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, öffnet dir alternative Perspektiven.

Wenn du dich mit deinen Gedanken schlecht fühlst, sie dir Energie rauben, wird es Zeit, einen Schritt zur Seite zu treten.

Aus einer neuen Perspektive findest du leicht neue Gedanken.

Leichte Gedanken begleiten dich auf deiner Reise mit leichtem Gepäck!

 

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