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Reisen mit leichtem Gepäck

Fragen gegen Ängste

37 Fragen, die dich aus der Angst tragen

Große Aufruhr im Wald

Es geht das Gerücht um, der Bär habe eine Todesliste. Alle fragen sich wer denn nun da drauf stehe.

Als erster nimmt der Hirsch allen Mut zusammen, geht zum Bären und fragt ihn: „Sag mal Bär, steh ich auch auf deiner Liste?“
„Ja“, sagt der Bär, „auch dein Name steht auf der Liste.“

Voller Angst dreht sich der Hirsch um und geht. Und wirklich, nach zwei Tagen wird der Hirsch tot aufgefunden.

Die Angst bei den Waldbewohner steigt immer mehr und die Gerüchteküche um die Frage, wer denn nun auf der Liste stehe, brodelt.

Der Keiler ist der Nächste, dem der Geduldsfaden reißt und den Bär aufsucht, um ihn zu fragen, ob auch er auf der Liste stehen würde.

„Ja“, antwortet der Bär, „auch du stehst auf der Liste“.

Verängstigt verabschiedet sich der Keiler vom Bären. Und auch ihn fand man nach zwei Tagen tot auf.

Nun bricht die Panik bei den Waldbewohnern aus. Nur der Hase traut sich noch, den Bären aufzusuchen.

„Bär, steh ich auch auf der Liste?“
„Ja, auch du stehst auf der Liste“
„Kannst du mich da streichen?“
„Ja klar, kein Problem!“

(Quelle unbekannt)

Hast du dich wiedererkannt? Welchem dieser Tiere ähnelst du: Bär, Keiler, Hase?

Mein Buchtipp:

Wie reagierst du, wenn du die Kündigung oder eine schlimme Diagnose bekommst? Akzeptierst du dein „Todesurteil“? Oder fragst du: „Können Sie mich von der Liste streichen?“

Lass mich dir von einem Klienten erzählen:

Hans war wegen einer Hautwucherung beim Hautarzt. Nach der Untersuchung sagte der Arzt: „Wir sollten das noch abklären lassen. Aber ich vermute, es handelt sich um Hautkrebs.“

Mein Klient fing lauthals an zu lachen, reichte dem Arzt die Hand mit den Worten: „Sie sind leider nicht der richtige für mich“, und verließ das Sprechzimmer.

Wir reagieren immer dann sehr eingeengt, wenn uns die Krallen der Angst fassen.

Ein Tier in der freien Wildnis, das Angst hat, erstarrt. Doch im Gegensatz zu uns, die wir oft monate- und jahrelang in dieser Angststarre verharren, löst sich die Angst beim Tier schnell und es kann aktiv werden und kämpfen oder flüchten.

Angst festigt sich auch in unserem Körper, denn ein Geschehen zeigt sich immer auf den drei Ebenen: Gedanken, Emotionen und Körper.

Wenn du also Angst hast, wie die Tiere in der kleinen Geschichte, hast du sowohl angstvolle Gedanken, angstvolle Emotionen wie auch Angst, die sich in deinen Körperzellen abspeichert.

Deine Aufgabe für diese Woche (wenn du möchtest):

Wenn du mit einer Sache konfrontiert wirst, die dir Angst macht, weil du um dein Überleben fürchtest, dann stelle dich dieser Angst, sprich darüber und denke an den Hasen, der ganz unbedarft reagierte und dadurch alles änderte.

Mein Buchtipp:

Ich habe dir ein Arbeitsblatt erstellt, mit dem du selber über deine Angst – wie auch andere Gefühle – reflektieren kannst mit dem Ziel, dich aus der Spirale negativer Gedanken und Emotionen zu lösen.

Falls du also feststeckst und glaubst, keine weiteren Handlungsoptionen zu haben, kannst du dieses Arbeitsblatt ausdrucken und die kraftvollen Fragen für dich beantworten.

Bestimmt eröffnen sich dir dabei neue Türen und Sichtweisen, an die du bisher nicht gedacht hast.

Finde neue Möglichkeiten, gehe andere Wege und reise mit leichtem Gepäck!

Fragen gegen Ängste

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