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Reisen mit leichtem Gepäck

Wie du deine Emotionen mit Ho´oponopono heilst

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In diesem Beitrag habe ich über die besondere Verbindung von Gedanken, Emotionen und körperlichen Reaktionen geschrieben.

Warum sind negative Emotionen Gift für unseren Körper und unseren Geist? Was machen diese Emotionen in und mit uns? Und vor allem: Wie können wir sie heilen?

Wir haben die Tendenz, negative Emotionen aufzubewahren, hervorzukramen, daran herumzunagen und so die immer wieder gleichen negativen Reaktionen in uns auszulösen.

Und das, obwohl das Ereignis überhaupt nicht mehr präsent ist.

Negative Gedanken geistern durch unseren Kopf und negative Emotionen stecken in unserem Körper!

Wir lassen zu, dass uns ein Gefühl übermannt, reagieren automatisch – anstatt mit dem Gefühl, das in uns aufsteigt angemessen umzugehen.

Wir sind Spielball für das, was geschieht und nicht Herr im Ring.

Die Energie, die in jeder Emotion steckt, fließt durch unseren Körper – aber eben nicht mehr hinaus. Die Energie bündelt sich, stockt und verursacht seelische und körperliche Schmerzen an der Stelle, wo wir uns verletzt fühlen.

Negative Emotionen führen dazu, dass wir um sie herum unser eigenes Selbstbild aufbauen und bestimmte Verhaltensmuster entwickeln.

Beispiele:

  • Ich habe das nicht korrekt gemacht  → ich bin nichts wert.
  • Ich habe mich nicht genug gekümmert → ich schäme mich.
  • Ich habe nicht genug gegeben → ich bin egoistisch.

Die Krux ist:

Der Teil von dir, der diese negative Emotionen am stärksten empfindet, braucht die meiste LIEBE und Zuwendung von dir, um zu heilen.

Beispiele:

  • Deine Angst → will gesehen und angenommen werden.
  • Deine Scham → will verstanden und akzeptiert werden.
  • Deine Wut → will registriert und anerkannt werden.

Je stärker du eine bestimmte Emotion in dir verspürst, desto verhafteter bleibst du in dieser Emotion.

Je mehr du dich darin verfängst, desto schmerzhafter wird dieses Gefühl – in deiner Seele und in deinem Körper, wo sich das Gefühl ausdrückt.

Mit der folgenden Methode kannst du lernen, ein bestimmtes Gefühl, das sich in die zeigt, anzunehmen:

  1. Schreibe auf einen Zettel das Gefühl, das du in der bestimmten Situation gespürt hast.
  2. Skizziere deinen Körper und markiere die Stelle, an der sich das Gefühl in deinem Körper gezeigt hat.
  3. Sag Ja zu diesem Gefühl, sag Ja zu der schmerzenden Körperstelle. Nimm alles an, was damit verbunden ist.
  4. SPÜRE in deinen Körper.
  5. Nimm dir Zeit, in echten Kontakt zu treten. Und dann frage deinen Körper:
  • “Was genau hat dieses Gefühl ausgelöst?”
  • “Warum hast du so reagiert?”
  • “An welche Situationen aus der Vergangenheit erinnert dich das?“
  • “Kam diese Reaktion aus dir selber oder hast du sie von jemandem übernommen? Von wem?“

Wenn du Antworten bekommen hast, danke dafür.

Danke auch demjenigen, von dem du die Reaktion möglicherweise übernommen hast, denn er hat dir EINE Möglichkeit gezeigt, auf stressige Situationen zu reagieren.

Aus dem Ho ´oponopono kennen wir das folgende Vergebungsritual, das du zusätzlich und in jeder Situatuation anwenden kannst:

„Es tut mir leid. Bitte verzeih mir. Ich liebe dich.Danke.“

Sprich die Sätze am besten laut aus, denn Worte und deine Stimme lösen ebenfalls starke Energien aus.

Nach dieser kleinen Sitzung mit dir und deinem negativen Gefühl, das du freilgelassen hast, wirst du eine Veränderung spüren.

Vielleicht nicht sofort und nicht so intensiv, wie du dir wünschen würdest, aber vertraue darauf, dass deine Seele-Körper-Einheit sich zu deinem Besten neu ordnet.

Danke auch dafür, denn du hat einen entscheidenden Schritt in Richtung SELBST-Liebe gemacht.

So reist du weiter mit leichtem Gepäck.

 

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