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Ho´oponopono Kurzanleitung

Wie du deine Emotionen mit Ho´oponopono heilst

Wir hören immer wieder davon, wie wichtig es ist loszulassen und sich selber und anderen zu verzeihen.

Tatsächlich ist das eine der schwierigsten Herausforderungen für jeden von uns. Nur wenigen gelingt ist, dauerhaft alte Geschichten sein zu lassen.

In unseren Köpfen hat sich auch der Glaube gefestigt, dass es eine langwierige Aufgabe sei, schmerzhafte Erfahrungen zu bewältigen.

Und so suchen wir Therapeuten verschiedener Richtungen auf, um das zu verarbeiten, was uns belastet.

Ho´oponopono Kurzanleitung

In vielen Fällen mag das eine sinnvolle und wichtige Entscheidung sein. 

Doch wie gehst du mit den täglichen Herausforderungen um, beispielsweise:

  • Du hast dich mit deiner Tochter gestritten.
  • Deine Nachbarin lästert über dich.
  • Der Arbeitskollege und nicht du ist befördert worden.
  • Dein Partner lässt seine Sachen überall herumliegen.
  • Es gibt Streit mit dem Lehrer deines Sohnes.

Was ich an dir liebe*.

All das sind Ereignisse, die uns sehr aufwühlen und dazu führen, dass wir ärgerlich, verstimmt und schlecht gelaunt sind. 

Wäre es nicht toll, wenn es eine Methode gebe, mit der du schnell wieder in deine Mitte kommen könntest?

Und wenn sie noch dazu einfach und unkompliziert wäre?

Diese Methode stelle ich dir gleich vor.

Doch lass und zunächst etwas klären:

Warum sind negative Emotionen Gift für unseren Körper und unseren Geist? Was machen diese Emotionen in und mit uns? 

Wir haben die Tendenz, negative Emotionen aufzubewahren, hervorzukramen, daran herumzunagen und so die immer wieder gleichen negativen Reaktionen in uns auszulösen.

Und das, obwohl das Ereignis schon länger zurückliegt und in unserem Leben nicht mehr präsent ist.

Oder doch?

Negative Gedanken geistern durch unseren Kopf und negative Emotionen stecken in unserem Körper!

Das Café am Rande der Welt: Eine Erzählung über den Sinn des Lebens.*

Wir lassen zu, dass uns unsere Gedanken immer wieder an ein altes Ereignis erinnern und eine entsprechende Emotion in uns hochkommt.

Kaum ist die Erinnerung da, sind wir schon wieder außer uns und reagieren so, als würde es gerade jetzt geschehen.

Wir sind Spielball für das, was geschieht und nicht Herr im Ring.

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Die Energie, die in jeder Emotion steckt, fließt mit der Erinnerung durch unseren Körper – aber eben nicht mehr hinaus.

Die Energie bündelt sich, stockt und verursacht seelische und körperliche Schmerzen an der Stelle, wo wir uns verletzt fühlen.

Negative Emotionen führen dazu, dass wir um sie herum unser eigenes Selbstbild aufbauen und bestimmte Verhaltensmuster entwickeln.

Beispiele:

  • Ich habe das nicht korrekt gemacht  → ich bin nichts wert.
  • Ich habe mich nicht genug gekümmert → ich schäme mich.
  • Ich habe nicht genug gegeben → ich bin egoistisch.

Die Krux ist:

Der Teil von dir, der diese negative Emotionen am stärksten empfindet, braucht die meiste Liebe und Zuwendung von dir, um zu heilen.

Beispiele:

  • Deine Angst   → will gesehen und angenommen werden.
  • Deine Scham → will verstanden und akzeptiert werden.
  • Deine Wut     → will registriert und anerkannt werden.

Je stärker du eine bestimmte Emotion in dir verspürst, desto mehr bist du in dieser negativen Grübelschleife gefangen.

Je mehr du dich darin verfängst, desto schmerzhafter wird dieses Gefühl – in deiner Seele und in deinem Körper, wo sich das Gefühl durch Unwohlsein oder Schmerzen ausdrückt.

Das Kind in dir muss Heimat finden: Der Schlüssel zur Lösung (fast) aller Probleme.*

Und hier kommt die Methode ins Spiel, die ich vorhin angesprochen habe: Ho´oponopono.

Ho´oponopono ist eine althergebrachte hawaiianisch-schamanische Heilungsmethode (ein komplexer Kommunikationprozess) zur Auflösung von Konflikten und Fehlverhalten in Familien.

Der hawaiianische Begriff Ho’oponopono bedeutet, „etwas richtig zu stellen“, „etwas in Ordnung zu bringen“, „Fehler wiedergutmachen“.

  • Ho’o bedeutet, „etwas zu tun“, „etwas auslösen“
  • pono bedeutet “gerade“, „aufrecht“, „ausgleichen“
  • ponopono bedeutet „Vollkommenheit“.

Somit lässt sich Ho’oponopono auch mit „Weg zur Vollkommenheit“ übersetzen.

Die Philosophie von Ho’oponopono sieht die Welt als interverbundene Ganzheit, ungeachtet des Gefühls der Getrenntheit. Infolge dieser Verbundenheit geschieht nichts in der Welt, das nicht auch in Resonanz zum Selbst des Betrachters steht. Probleme im Außen lassen sich ändern, wenn man seine innere Resonanz dazu auflöst. (Quelle)

Ho´oponopono Vergebungsritual

 

Um das Ho´oponopono Vergebungsritual zu machen, brauchst du nur wenige Minuten.

Ho´oponopono – Der Weg zur Vollkommenheit.*

Hier meine Tipps, wie du dabei vorgehen kannst:

  1. Schreibe auf einen Zettel das Gefühl, das du in einer bestimmten Situation gespürt hast.
  2. Skizziere deinen Körper und markiere die Stelle, an der sich das Gefühl in deinem Körper gezeigt hat.
  3. Sag Ja zu diesem Gefühl, sag Ja zu der schmerzenden Körperstelle. Nimm alles an, was damit verbunden ist.
  4. Spüre in deinen Körper.
  5. Nimm dir Zeit, in echten Kontakt zu treten. Und dann frage deinen Körper:
  • Was genau hat dieses Gefühl ausgelöst?”
  • Warum habe ich so reagiert?”
  • “An welche Situationen aus der Vergangenheit erinnert mich das?“
  • “Kam diese Reaktion aus mir selber oder habe ich sie von jemandem übernommen? Von wem?“

Vertraue bei dieser Übung auf deine Intuition, die dir genau das aus deinem Unterbewusstsein zeigen wird, was dir im Moment helfen kann.

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Nachdem du dir das Ereignis und die Zusammenhänge präsent gemacht hast, kannst du die vier Sätze des Ho´oponopono sagen.

Die vier Sätze des Ho´oponopono:

  • Es tut mir leid.
  • Bitte verzeih mir.
  • Ich liebe dich.
  • Danke.

Beispiel:

Du bist wütend, weil deine Mutter dich kritisiert hast.

Was ich an dir liebe, Mama – Eine originelle Liebeserklärung zum Ausfüllen und Verschenken.*

Du sprichst die vier Sätze laut aus, denn Worte und deine Stimme lösen ebenfalls starke Energien aus und führen dazu, dass du dich besser fühlst.

  • Es tut mir leid (dass ich wütend auf dich bin).
  • Bitte verzeih mir (dass ich so wütend bin).
  • Ich liebe dich (obwohl ich wütend auf dich bin).
  • Danke (für die Erfahrung).

Vergiss nicht, dir selber zu verzeihen. Mache deswegen noch eine zweite Runde Ho´oponopono.

  • Es tut mir leid (ich akzeptiere diese Emotion).
  • Ich verzeihe mir (dafür, dass ich diese Negativität in mir habe).
  • Ich liebe mich (und die Situation, die mir etwas gezeigt hat).
  • Danke (für die gemachte Erfahrung und mein Leben).

Nach dieser kleinen Sitzung mit dir und deinem negativen Gefühl, das du freigelassen hast, wirst du eine Veränderung spüren.

Vielleicht nicht sofort und nicht so intensiv, wie du dir wünschen würdest, aber vertraue darauf, dass deine Seele-Körper-Einheit sich zu deinem Besten neu ordnet.

Auch bei Ho´oponopono geht es darum, dass du vor allem einen entscheidenden Schritt in Richtung Selbst-Akzeptanz gemacht hast.

Danke und freue dich auch darüber.

Ho´oponopono gehört zu jeder Reise mit leichtem Gepäck!

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