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Eckhart Tolle: Zitate und Lebensweisheiten

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Eckhart Tolle gehört zu den 100 einflussreichsten noch lebenden spirituellen Lehrern. Laut der Watkins Liste, die jedes Jahr erscheint, steht Tolle in 2016 auf Platz 4 nach dem Dalai Lama und vor Louise Hay.

Tolle hat mehrere spirituelle Bücher geschrieben, wovon „Jetzt – Die Kraft der Gegenwart“ sein bekanntestes Buch ist.

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Für meine Arbeit und für mein META-Verständnis von dem Zusammenspiel Körper-Seele-Geist sind besonders diese Themen interessant:

  • Das JETZT ist das einzige, was wir immer haben.
  • Positives Denken und Fühlen ist unser Weg zu Gesundheit und Wohlbefinden.
  • Loslassen von Vergangenheit und Zukunft und von allem, was uns dort gefangen hält, bringt uns Leichtigkeit.
  • Unser Körper ist Ausdruck des Zustands unserer Seele und sagt uns alles, damit wir wissen, was wir tagtäglich denken und fühlen.

Im folgenen Text habe ich einige Zitate von Eckhart Tolle für dich aufgeschrieben:

1. Das JETZT ist alles, was du hast.

Dieser eine Augenblick – das Jetzt – ist das Einzige, dem du nicht entrinnen kannst, die einzige Konstante im Leben. Was auch geschehen mag, wie sehr sich das Leben auch verändert, eins ist gewiss:

Es ist immer JETZT.

Wie hört man auf, Zeit zu erschaffen? Erkenne zutiefst, dass dein ganzes Leben sich im gegenwärtigen Moment abspielt. Stelle das Jetzt ins Zentrum deines Lebens.

Während du vorher in der Zeit gelebt und dem Jetzt nur kurze Besuche abgestattet hast, verbleibe von nun an im Jetzt und statte der Vergangenheit und Zukunft kurze Besuche ab, wenn das nötig ist, um mit den praktischen Aspekten deiner Lebenssituation umzugehen.

Finde heraus, ob du in diesem Moment irgendein Problem hast. Nicht gestern, morgen, oder in 5 Minuten. Sondern jetzt. Gibt es jetzt ein Problem?
Wenn deine Aufmerksamkeit vollkommen auf das Jetzt gerichtet ist, dann ist es unmöglich ein Problem zu haben.

2. Konzentriere dich nicht auf das Negative. Es vergiftet das Gute.

Wenn du deine gegenwärtige Lebenssituation unerträglich findest und sie dich unglücklich macht, dann gibt es drei Möglichkeiten: verlasse die Situation, verändere sie oder akzeptiere sie ganz.
Wenn du Verantwortung für dein Leben übernehmen willst, dann musst du die Wahl JETZT treffen. Dann akzeptiere die Konsequenzen.
Keine Ausreden, keine Negativität, keine psychische Verschmutzung.

Halte deinen inneren Raum sauber.

Alle Negativität wird durch eine Anhäufung von psychologischer Zeit und der Verleugnung der Gegenwart verursacht.
Unwohlsein, Ängstlichkeit, Anspannung, Stress, Sorgen – alle Formen der Angst – entstehen durch zu viel Zukunft und nicht genug Gegenwart.
Schuld, Bedauern, Groll, Trauer, Bitterkeit, Schwermut, und alle Formen von Nicht-Vergeben entstehen durch zu viel Vergangenheit und nicht genug Gegenwart.

Angst wird vom Verstand generiert, der unlösbare Probleme erschafft … unlösbar deshalb weil sie nicht real sind.

3. Habe den Mut loszulassen.

Loszulassen gibt dir viel mehr Kraft als an den Dingen zu kleben.

Manche Veränderungen scheinen sich, oberflächlich betrachtet, nicht gut für dich zu entwickeln.
Dabei entsteht dort gerade der Platz, der benötigt wird, um Neues in dein Leben zu ziehen.

Sich beklagen ist immer Nichtannehmen von dem, was ist. Wenn du dich beklagst, machst du dich selber zum Opfer.
Wenn du Stellung beziehst, dann bist du in deiner Kraft.
Verändere also die Situation, indem du handelst, indem du die Dinge beim Namen nennst.

Wenn nötig oder möglich, lass die Situation hinter dir oder akzeptiere sie.

Alles andere ist Wahnsinn.
Wenn du erkennst, dass ein Nahrungsmittel dich krank macht, würdest du es weiterhin essen und dir dabei versichern, dass es okay ist, krank zu sein?

4. Sei du selber.

Wenn du glaubst, du bist deine Gedanken, dann setzt du dir Grenzen.

Leg nicht fest, wer du bist. Und lass nicht zu, dass andere dir sagen, wie du bist. Denn wenn sie dich definieren, setzen sie sich nur selber Grenzen – und das ist ihr Problem, nicht deins.
Sieh dich nicht in einer bestimmten Rolle, sondern als Bewusstseinsfeld, im JETZT lebend.
Verlieren kannst du nur das, was du hast, nicht das, was du bist.

5. Du bist mehr als dein Verstand.

Es ist nicht so, dass du deinen Verstand falsch gebrauchst – du gebrauchst ihn normalerweise überhaupt nicht. Er gebraucht dich.

Nur weil du ein Kreuzworträtsel lösen oder eine Atombombe bauen kannst, bedeutet das nicht, dass du deinen Verstand benutzt.

Genauso wie Hunde es lieben, auf Knochen herumzukauen, liebt es der Verstand, sich an Problemen festzubeissen.

Darum mag er Kreuzworträtsel und baut Atombomben.
DU hast nicht das geringste Interesse an Kreuzworträtseln oder Atombomben.

6. Der Schmerzkörper wird von Emotionen genährt.

Du wirst vehement behaupten, dass du keinen Schmerz willst.
Aber schau genau hin und du wirst erkennen, dass dein Denken und Handeln dazu dienen, den Schmerz am Leben zu erhalten, für dich selbst und für andere.
 

…schleppen die meisten Menschen ihr Leben lang einen Berg von unnötigem Ballast, mentalem wie emotionalem, mit sich herum.
Sie schränken sich selbst durch Klagen, Bedauern, Hass und Schuldgefühle ein.

Ihr emotionales Denken ist zu ihrem Selbst geworden, und so halten sie an den alten Emotionen fest, weil diese ihre Identität stärken.

Aufgrund ihrer Neigung, alte Emotionen lebendig zu erhalten, tragen fast alle Menschen in ihrem Energiefeld eine Ansammlung von altem emotionalem Schmerz mit sich herum, die ich den „Schmerzkörper“ nenne.

Wenn der Schmerzkörper Besitz von dir ergriffen hat, dann willst du immer mehr Schmerz.
Du wirst zum Opfer oder zum Täter.
Du willst Schmerz zufügen oder selber Schmerz erleiden oder beides. Zwischen beidem besteht kein großer Unterschied.

Du bist dir dessen natürlich nicht bewusst und wirst vehement behaupten, dass du keinen Schmerz willst.
Aber schau genau hin und du wirst erkennen, dass dein Denken und Handeln dazu dienen, den Schmerz am Leben zu erhalten, für dich selbst und für andere.
Wärest du dir dessen wirklich bewusst, dann würde sich dieses Muster auflösen, denn es ist wahnsinnig, den Schmerz vergößern zu wollen, und niemand entscheidet sich bewusst für den Wahnsinn.

Der Schmerzkörper ist ein halb autonomes Energiesystem, das in den meisten Menschen anzutreffen ist, ein Gebilde, das aus Emotion besteht.
Wie alle Lebensformen muss er regelmäßig Nahrung – neue Energie – zu sich nehmen, und das, womit er sich versorgt, ist Energie, die seiner eigenen entspricht, also eine ähnliche Wellenlänge hat.
Jede emotional schmerzliche Erfahrung kann dem Schmerzkörper als Nahrung dienen. Darum blüht er auch bei negativen Gedanken und dramatischen Beziehungsproblemen auf.

Der Schmerzkörper ist eine Sucht nach Unglücklichsein.
Wenn du deine Emotionen nicht fühlen kannst, wenn du von ihnen abgeschnitten bist, wirst du sie schließlich auf der rein physischen Ebene als körperliches Problem oder Symptom erleben.

Bücher von Eckhart Tolle findest du hier.*

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