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7 goldene Regeln für dein bestes Leben in Leichtigkeit und Achtsamkeit

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Kennst du sie? Diese Augenblicke der „Erleuchtung“? Sie kommen nicht oft vor, aber wenn, dann weißt du, dass du gerade etwas fundamental Bedeutsames für dein Leben erfahren hast.

Im Laufe meines Lebens habe ich Unmengen von Bücher gelesen, Videos angeschaut und Kurse besucht.

Nicht alle hatten die gleiche Bedeutung für mich. Aber aus einigen habe ich so viel Wichtiges für mich und mein Leben mitgenommen, dass man es wirklich als Wendepunkt bezeichnen kann.

Ich habe als Quintessenz 7 Regeln für dein bestes Leben gefunden, die ich dir unbedingt mitteilen will.

Es sind Prinzipien, die schon vor vielen Jahrhunderten erkannt wurden, also nichts Neues unter der Sonne 🙂

Sie in ihrer Tiefe und Bedeutsamkeit für dein Leben zu verstehen, machen sie erst wirklich lebendig.

Jedenfalls ist das bei mir so.

Hier sind also die 7 Prinzipien für dein bestes Leben in Leichtigkeit und Achtsamkeit.

Am Ende des Artikels kannst du dir eine schöne Übersicht als Infografik herunterladen.

1. Du bist zu hundert Prozent für dein bestes Leben verantwortlich

Ich weiß nicht, wo ich davon zum ersten Mal gehört habe.

Anfangs wollte ich es nicht glauben, weil es schon hart ist, eine solch große Verantwortung zu übernehmen, nicht wahr?

War ich wirklich für alles, was mir geschah, selber verantwortlich? Auch wenn mich jemand schlecht behandelte, ich krank wurde, wenn ich den Job verlor oder einen Unfall hatte?

Alles war auf mich zurückzuführen? Nein, das konnte doch gar nicht sein!

Es dauerte mehrere Jahre, bis ich wirklich verstand, dass es so ist und dass mir genau das die Leichtigkeit zurückgibt.

Denn:

Wenn ich etwas verändern will, muss ich es zuerst kontrollieren können.

Wenn dich jemand schlecht behandelt, heißt das nicht, dass das in Ordnung ist.

Aber es bedeutet, dass du es akzeptieren kannst (denn es ist nun mal geschehen). Und – noch wichtiger – du kannst entscheiden, wie du darauf reagieren willst!

Wenn du also die Verantwortung dafür übernimmst, wie du reagieren willst, dann hast du die Macht über dich selber zurückgewonnen!

Das bedeutet:

Dich beschuldigt jemand, er macht dich nieder oder lässt dich im Stich –

das mag dir nicht gefallen und dich schmerzen. Doch es muss nicht dein Leben ändern, wenn du es nicht zulässt.

Zum Ausprobieren:

  • Nimm etwas, was dir momentan in deinem Leben nicht so ganz gefällt, etwas, was dich belastet.
  • Entscheide dich ganz bewusst und gezielt, für das, was dir nicht gefällt, zu 100 Prozent verantwortlich zu sein. 
  • Falls dir das anfangs schwer fällt, dann stell dir vor, du könntest akzeptieren, für vielleicht zwei Minuten die volle Verantwortung dafür zu übernehmen.

Fühlt sich das besser an?

Wenn du die Verantwortung für dein Leben übernimmst, holst du dir die Kraft dorthin zurück, wo sie hingehört:

Zu dir selber.

 

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2. Das, was dich an anderen stört, ist in dir selber noch nicht im Reinen

Was macht dich rasend bei anderen? Was macht dich wütend und lässt dich ausrasten? Worüber schimpfst du ständig?

Keine leichte Kost: Aber alles, was dich an anderen stört, stört dich an dir selber.

Ich habe lange daran geknabbert, dass die anderen ein Spiegel meiner Selbst sind. Ich habe es immer wieder verdrängt und mich weiter über sie aufgeregt.

Ich hatte zum Beispiel eine Freundin, die mich und andere dauernd unterbrach. Ich ärgerte mich fürchterlich, dass ich nie einen Gedanken zu Ende bringen konnte.

Bis ich verstand, dass ich selber oft so handelte und andere unterbrach, ehe sie zu Ende sprechen konnten, – das war ein langer Weg.

Und das zu erkennen, empfand ich als echte Erleuchtung! Es gab mir so viel Kraft.

Denn:

Wenn die anderen ein Spiegel von mir sind, dann muss ich nur genau hinschauen und kann leicht erkennen, was in mir noch kämpft, nicht im Reinen ist.

Und du musst dich auch nicht mehr ärgern, weil dich andere kritisieren oder ihnen etwas an dir nicht gefällt.

Denn du weißt jetzt, dass du auch für sie ein Spiegel für das bist, was sie an sich selber nicht gut finden und eigentlich ändern wollen

(aber nicht wissen, wie und meistens auch überhaupt nicht, dass sie sich im Grunde über sich selber ärgern, wenn sie sich augenscheinlich über dich ärgern).

Zum Ausprobieren:

  • Was stört dich an anderen? Was nervt dich schon lange?
  • Erkenne, dass der andere ein Spiegel von dir ist. Du kannst nicht den Spiegel ändern, sondern die, die hineinschaut.
  • Was kannst du aus dem, was du im Spiegel erkennst, über dich selber lernen und daran wachsen?

3. Das, was du an anderen bewunderst, möchtest du selber sein

Wen bewunderst du? Was hat der- oder diejenige, das dich begeistert?

Das, was du an anderen bewunderst (oder beneidest?) ist auch ein Spiegel.

Darin siehst du, welche Eigenschaften und Qualitäten in dir selber schlummern, aber noch nicht ausgelebt werden.

Vielleicht bewunderst du deine Kollegin, die so toll auf andere Menschen zugehen kann.

Sie ist dein Spiegel, der dir zeigt, was in dir selber noch nicht ausgelebt wird.

Oder du beneidest deine Freundin, weil sie so witzig und charmant ist.

Auch sie spiegelt dir die Eigenschaften, die du hast und noch entwickeln musst.

Zum Ausprobieren:

  • Denk an einen Menschen, den du toll findest und entscheide, was genau du an ihm/ ihr bewunderst.
  • Zeigst du diese Eigenschaften schon selber?
  • Wenn nicht, fange mit kleinen Schritten an, diese Fähigkeiten in dir selber freizulegen und auszudrücken.

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4. Dunkelheit lässt sich nicht mit Dunkelheit erhellen

Überall lauert Angst. Die Angst vor Krankheiten, Terrorangriffen, Einbrüchen. Überall wird darüber berichtet, so dass es scheint, als ob wenig Positives in der Welt existiere.

Dass berichtet wird, kannst du nicht verhindern. Du kannst aber verhindern, ob du es überhaupt in dich aufnimmst und wenn ja, wie du es verarbeitest.

Wenn du also von einer Katastrophe erfährst, die irgendwo auf der Welt passiert ist, kannst du entweder deinem ersten Impuls folgen und dich der allgemeinen Hysterie anschließen.

Oder du kannst ganz bewusst die Information so verarbeiten, dass es dich weiter bringt.

Doch eines musst du wissen:

Wenn du auf ein beängstigendes, frustrierendes und dich stressendes Ereignis mit Angst, Frustration, Stress reagierst, –

wird sich nichts Positives daraus entwickeln können.

Denn:

Krieg führt zu noch mehr Krieg.

Ärger führt zu noch mehr Ärger.

Angst führt zu noch mehr Angst.

Dunkelheit kannst du nicht mit Dunkelheit bekämpfen. Nur das Licht kann das.

Diese Maxime habe ich mir angewohnt und wende sie bewusst und gezielt an.

Wenn mir jemand die Vorfahrt nimmt, mich versetzt oder ignoriert, nehme ich es nicht persönlich. Denn ich weiß nicht, aus welchem Grund der andere so handelt.

Ich kenne seine Motivation, die Glaubenssätze und Hintergründe nicht. Aber ich kann die Situation entschärfen, indem ich sie mit positiver Energie (Licht) auflade und – ganz wichtig! – nicht auf mich beziehe.

Wut, Ärger, Angst trennt uns von uns selber und vom anderen und führt zu immer mehr dieser negativer Energie.

Zum Ausprobieren:

  • Auch wenn dir in einer bestimmten Situation überhaupt nicht danach zu Mute ist, bekämpfe das Negative nicht mit noch mehr Negativität.
  • Tu, was immer dir möglich ist, um ein kleines Licht (Liebe) in die Dunkelheit zu bringen.

5. Jeder gibt sein Bestes

Ich kann vollkommen verstehen, wenn du mir nicht zustimmen magst.

Denn wie könnte Habgier, Schadenfreude oder gar Mord das Beste sein?

Ich weiß, es ist nicht leicht, das zu akzeptieren, doch aus der Sicht der Person, die so handelt, ist es das Beste.

Das Beste aufgrund ihrer Überzeugungen, ihrer Erfahrungen, ihrer Stimmung.

Die Handlungen von anderen so zu bewerten, kostet mich weniger meiner eigenen wertvollen Energie und Zeit.

Denn woher soll ich wissen, was der andere gerade durchmacht? Ich kenne seine Gefühlen, Gedanken, Erfahrungen nicht, die dazu geführt haben, dass er so handelt.

Aber vielleicht – nur mal für einen Moment angenommen, – vielleicht würdest du in der Situation des anderen GENAUSO handeln.

Diese Haltung auch in einer extrem schwierigen Situation beizubehalten, erfordert sehr viel Kraft, keine Frage.

Zum Ausprobieren:

  • Denk an eine Situation, in der du die Handlung des anderen abgelehnt hast.
  • Du musst diese Handlung nicht gut heißen oder akzeptieren.
  • Wenn du nur einmal kurz annimmst, dass es aus seiner Sicht das Beste in der Situation war – 
    unabhängig davon, was für dich gut war -,
    dann kannst du dich von den Verhaftungen befreien und wieder deine Selbstverantwortung zurück holen.

Und nur darum geht es.

6. Akzeptiere auch das, was dir nicht gefällt

Ich habe oft das, was mir nicht gefiel, geleugnet und weg geschoben.

Und was passierte im Anschluss?

Die Lage wurde noch prekärer. Ich bekam noch mehr von dem, was ich nicht wollte, weil unterbewusst ein Glaubenssatz in mir aktiv war, der dafür sorgte, dass das, was ich ablehnte, größer wurde.

Was kannst du tun, wenn du dir dein Leben ansiehst und nicht zufrieden bist mit dem, was du siehst?

Akzeptiere es (trotzdem)!

Zum Ausprobieren:

  • Schau dir deinen aktuellen „Lebensfilm“ genauer an, nimm wahr, was dir nicht gefällt, akzeptiere, dass es jetzt da ist –
  • und dann schreib ein Drehbuch für den Lebensfilm, den du zukünftig sehen willst.

 

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7. Du bist einmalig und es wert, dein bestes Leben zu führen

Eigentlich ist dies Punkt eins, denn mit dir beginnt alles.

Es gibt niemanden, der so ist wie du.

Mit deinen Talenten und Fähigkeiten bist du einmalig und es ist kein Zufall, dass du mit genau diesen ausgestattet bist.

Deine Aufgabe ist es, deine Talente und Fähigkeiten zu entdecken und einzusetzen – zu deinem eigenen Wohl und zum Wohle deiner Mitmenschen.

Zum Ausprobieren:

Finde heraus,

  • was du schon jetzt gut kannst,
  • was du machen könntest, aber noch nicht tust,
  • womit du andere Menschen bereichern kannst.

Wenn du anderen durch dein Vorausgehen zeigst, was möglich ist, bist du ein Vorbild für sie und animierst sie, ebenfalls nach Selbstverwirklichung zu streben.

Sei authentisch und mach das, was dir gefällt, ohne immer daran zu denken, ob es irgend einem anderen gefallen könnte.

Zeige mit deinem Denken, deinen Worten und Taten, dass du einmalig bist und wertvoll.

Mit diesem Wissen reist du weiter mit leichtem Gepäck!

 

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