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Reisen mit leichtem Gepäck

Biologische Bedürfnisse verstehen

Deine biologischen Bedürfnisse entdecken und verstehen

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Biologische Bedürfnisse haben alle Lebewesen: Trinken, Essen, Atmen, Ausscheiden, Ausruhen begleiten uns ein Leben lang.

Bevor ich näher auf deine biologischen Bedürfnisse und ihre Auswirkungen auf dich eingehe, lass uns schauen, welche anderen Bedürfnisse schon länger bekannt sind.

Was sind eigentlich unsere elementaren Bedürfnisse? Die Bedürfnisse, die unbedingt erfüllt sein müssen, damit wir körperlich, seelisch und geistig überleben?

Sicher hast du schon von der Bedürfnispyramide nach Abraham Maslow gehört. In der einfachsten Ausführung sieht sie so aus:

1024px-Einfache_Bedürfnishierarchie_nach_Maslow.svg

Es ist klar, dass zuerst unsere körperlichen Überlebensbedürfnisse sichergestellt sein müssen, ehe wir uns unseren anderen Bedürfnissen zuwenden.

Zu den Bedürfnissen auf der ersten Sufe gehören also:

  • Atmen
  • Essen und Trinken
  • Verdauung
  • Schlafen
  • Wärme
  • Fortpflanzung

Erst wenn diese lebensnotwendigen Bedürfnisse sichergestellt sind*, kann sich der Mensch – aber auch jedes andere Lebewesen – den anderen Bedürfnissen zuwenden.

Zu den Bedürfnisse der zweiten Sufe zählen:

  • Sicherheit
  • Stabilität
  • Geborgenheit
  • Schutz
  • Angstfreiheit
  • Behausung

Für uns Menschen zählen hierzu aber auch:

  • finanzielle und materielle Sicherheit
  • Arbeitsplatz
  • Rechtssicherheit beispielsweise durch Gesetze, Ordnung, Grenzen
  • Gefahrenabwehr und Gefahrenvermeidung beispielsweise durch Polizei

Zu den Bedürfnissen der dritten Stufe zählen:

  • Liebe
  • Zuneigung
  • Zugehörigkeit
  • Gemeinschaft
  • Familie, Nachbarn, Freunde
  • Kommunikation

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Zu den Bedürfnissen der vierten Stufe zählen:

  • Wertschätzung
  • Anerkennung
  • Stärke
  • Macht/ Einfluss
  • Ruhm
  • Respekt
  • Wohlstand

Zu den Bedürfnissen der fünften Sufe zählen:

Biologische Bedürfnisse lassen sich aus den genannten Gruppen so ableiten:

  • Überleben (Stufe eins)
  • Schutz, Sicherheit (Stufe 2)
  • Stärke, Stabilität, Leistung (Stufe 3)
  • Individualität, Kommunikation, Soziale Kontakte (Stufe 4 und 5)

Alles, was diese biologischen Bedürfnisse verletzt, führt in unserem gesamten Körper-Seele-Geist-System zu Stress.

Diesem Stress sind alle Lebewesen ausgesetzt: Menschen, Tiere, Pflanzen.

Biologische Bedürfnisse verstehen

 

Wir können also nicht intellektuell entscheiden: „Dieses Ereignis stresst mich jetzt auf diese Art und Weise.“

Wenn unser Gehirn aufgrund eines Glaubenssätze ein Ereignis so interpretiert, als ob ein biologisches Grundbedürfnis in uns verletzt ist,

wird ein ganz bestimmtes biologisches (Sonder-) Programm aktiviert, das unser Überleben sichern soll.

Nehmen wir folgende Situation an:

Ein Mann oder eine Frau erhält vom Arbeitgeber die unerwartete Kündigung.

  • Am Verstand vorbeigehende Stress-Reaktion bei Paul: „Mein Bedürfnis nach Überleben ist verletzt. Ich habe bald kein Einkommen mehr und muss mich stark einschränken.“
    Mögliches Körpersymptom: Magenprobleme*
  • Am Verstand vorbeigehende Stress-Reaktion bei Norbert: „Mein Bedürfnis nach Schutz ist verletzt. Ich werde meine Miete nicht mehr bezahlen können und bald auf der Straße stehen.“
    – Mögliches Körpersymptom: Pigmentstörung
  • Am Verstand vorbeigehende Stress-Reaktion Margret: „Mein Bedürfnis nach Stabilität ist verletzt. Ich werde meine Hypothek nicht mehr bezahlen können und bin überhaupt schon zu alt, um einen neuen Job zu finden.“
    – Mögliches Körpersymptom: Schulterschmerzen
  • Am Verstand vorbei gehende Stress-Reaktion bei Kai: „Mein Bedürfnis nach Anerkennung ist verletzt. Ich habe so lange hier gearbeitet und jetzt weiß ich gar nicht, was ich den ganzen Tag machen soll. Und wie soll ich es meiner Frau sagen?“
    – Mögliches Körpersymptom: Husten
  • Am Verstand vorbei gehende Stress-Reaktion bei Claudia: „Ist doch klasse! Ich wollte doch sowieso etwas anderes machen.“
    – Mögliches Körpersymptom: Keines.

Es kommt also darauf an, wie wir ein Ereignis interpretieren. Welche Wertvorstellungen wir haben. Von welchen Glaubenssätzen wir uns leiten lassen. Und ob eines unserer biologischen Bedürfnisse verletzt wurde.

Je nachdem, was wir von uns und der Welt annehmen,

kann ein und das selbe Ereignis ganz unterschiedliche körperliche Reaktionen auslösen.

Mit diesem Blickwinkel kannst du Symptome und Krankheiten auf eine neue Art verstehen.

Ändere deine Grundannahmen und du reist weiter mit leichtem Gepäck!

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