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Wie du deine Angst zu versagen wirklich in den Griff bekommst

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Angst zu versagen führt dazu, dass wir uns zurück ziehen und alles versuchen, um uns der unangenehmen Situation nicht stellen zu müssen.

Auf den ersten Blick mag das eine angemessene Reaktion scheinen.

Leider ist aber diese Tendenz, sich seiner Angst nicht zu stellen, gerade das, was uns einengt.

Nicht umsonst kommt „Angst“ von „Enge“.

Hier habe ich einen Artikel geschrieben, wie du mit Angstzuständen und Panikattacken besser umgehen kannst.

 

Und so vermeiden wir unbekannte Menschen, neue berufliche Herausforderungen oder schwierige Verhandlungen.

Statt uns aus der Enge hinaus zu wagen und uns der Angst zu stellen, tun wir alles, um uns vor einer möglichen Blamage zu schützen.

 

 

Wir stellen uns unserer Angst nicht und vermeiden Aussprachen, schwierige Projekte oder eine Situation, der wir uns nicht gewachsen fühlen.

Diese Angst zu versagen, ist verständlich. Wer könnte sich davon frei sprechen?

Doch wenn wir uns nicht trauen, uns verletzlich und angreifbar zu zeigen, sind wir gezwungen, Masken zu tragen und uns zu verstecken,

damit bloß niemand herausfindet, wie sehr wir uns davor fürchten, die Anerkennung zu verlieren.

  • Wenn du dich nicht traust, deinen Stolz fallen zu lassen und dich dem Gespräch mit deinem Partner zu stellen, wirst du nicht die Tiefe einer echten Beziehung erleben können.
  • Und wie willst du das Leben leben, nach dem du dich sehnst, wenn du dich nicht traust, deinen Traum umzusetzen?
  • Wie willst du deinen Traumjob finden, wenn du nicht deutlich sagst, zu was du dich berufen fühlst?

Du versteckst dich, weil du Angst davor hast, wie ein Idiot dazustehen? 

Weil es dort draußen jemanden geben könnte, der dich auslacht?

Deswegen willst du deine Sehnsucht unterdrücken?

Ist es das wert?

Ich wollte immer gut Schach spielen können und habe das Spiel früh gelernt (mit 15).

Solange ich wusste, dass ich Gegner hatte, die schwächer als ich waren, spielte ich souverän und selbstsicher.

Doch sobald jemand auftauchte, dem der Ruf voraus eilte, ein richtiger Stratege zu sein –

machte ich die Biege.

Ich flüchtete vor einem Spiel aus Angst zu versagen, anstatt mich der Herausforderung zu stellen und wirklich etwas zu lernen.

Kennst du solche Situationen von dir selber?

Nun ja, zum Glück sind wir Menschen und können über unseren Schatten hinaus wachsen.  🙂 

Mein Buchtipp:

Die Antwort auf meine Flucht von damals ist heute:

Bleib und spiele. 

Renn nicht vor deiner Angst zu versagen davon, sondern laufe ihr entgegen.

  • Wenn du ein introvertierter Mensch bist und Angst davor hast, zu einem Meeting zu gehen, weil du keinen kennst und glaubst, dass sich eh keiner für dich interessiert – geh trotzdem hin. Erlaube dir dieses Mal keine Ausflüchte.
  • Wenn du ein klärendes Gespräch immer wieder hinausgezögert hast aus Angst, die Kontrolle zu verlieren oder von deinen Gefühlen überrollt zu werden, dann mach jetzt die Türe auf und geh hin.

Wenn du trotz der Ängste, die du empfindest, eine Sache durchziehst, wirst du wachsen.

Ich sage nicht, dass es einfach wird. Es wird dich viel Überwindung kosten und du wirst immer wieder mit dir neu verhandeln müssen, um etwas zu tun, was dir Unbehagen bereitet.

Und trotzdem! Tu es!

Lass uns mal festhalten, was du gewinnst, wenn du dich selber überwindest:

  • Du verlässt dein geistiges Gefängnis der Enge.
  • Du empfindest Stärke, weil du dich getraut hast.
  • Dein Selbstbewusstsein wächst.
  • Deine Sicherheit steigt mit jedem neuen Tun.
  • Du wirst größer und größer – in dir selber!

Aus deiner selbst gezimmerten Enge (=Angst) hinauszutreten macht dich groß, gibt dir Raum und Energie.

Angst zu versagen, hält dich klein. Je mehr Ängste du anhäufst, desto kleiner wirst du und desto enger wird der Raum, den du dir selber zugestehst.

Den Schritt zu machen – trotz der Angst, die dich noch zurückhalten will – befreit dich von deinen alten Beschränkungen oder Glaubenssätzen, du seist nicht stark genug dafür.

Wie viele kleine und große Gelegenheiten hast du verpasst, weil du der Angst nachgegeben hast und den Schritt nicht gegangen bist?

Ist das nicht schade?

Doch du kannst noch heute damit anfangen, über deine Angst hinauszuwachsen und dir den Raum zurückzuholen, der dir zusteht.

  • Nimm jeden Tag eine kleine Herausforderung an, vor der du dich bisher gedrückt hast –  und mach es dann!

Erlebe, wie du groß und größer wirst, weil du nicht mehr voller Angst zu versagen davon läufst, sondern dich der Angst stellst –

und sie in Mut wandelst.

Wie viel besser lebt es sich mit leichtem Gepäck!

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